Sauber, hygienisch rein und ordentlich aufbewahrt - wer so mit seiner Arbeitskleidung umgeht, macht alles richtig. Wie das klappen kann, lesen Sie in unserem Beitrag.

Sauber, hygienisch rein und ordentlich aufbewahrt - wer so mit seiner Arbeitskleidung umgeht, macht alles richtig. Wie das klappen kann, lesen Sie in unserem Beitrag. - Bild: DBL

| von Stefan Weinzierl

Hygiene ist auch im Beruf ganz klar eine Präventionsmaßnahme zum Schutz vor Infektionen und Krankheiten. Das gilt nicht nur in Zeiten von Corona und Covid-19. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Arbeitskleidung. Denn sie ist täglicher Begleiter, kommt mit allem und allen in Berührung, kann aber nicht so einfach gewaschen werden wie die Hände oder desinfiziert werden wie ein Schraubenzieher.

Aber wie wird die Arbeitskleidung fürs Team tadellos sauber und hygienisch aufbereitet? Wie oft sollten Hosen, Jacken, Polos und Co., die im Unternehmen getragen werden, gewaschen werden? Und wie sollte sie gelagert werden, um eine eventuelle Kontamination zu vermeiden? Der textile Mietdienstleister DBL, die Deutsche Berufskleider-Leasing, hat wertvolle Tipps für mehr Hygiene rund um die Arbeitskleidung zusammengestellt.

Tipp 1: Richtige Aufbereitung

In vielen Betrieben wird die Berufskleidung von den Mitarbeitern mit nach Hause genommen und dort gewaschen. Haushaltswaschmaschinen können fleckenfreie, saubere Waschergebnisse liefern – sind aber nicht auf desinfizierende Waschverfahren hin optimiert. Müssen jedoch bestimmte Hygienenormen oder die Anforderungen des Robert-Koch-Instituts an desinfizierend aufbereitete Wäsche erfüllt werden, kann dies nur ein professioneller Textildienstleister sicherstellen.

Die regionalen DBL Partner bereiten Berufskleidung, die ihre Werke verlässt, entsprechend der jeweils geltenden Zertifikate hygienisch auf. Die Waschverfahren für Wäsche aus Lebensmittelbetrieben erfolgen nach der EN 14065. Und Wäsche aus dem Gesundheitswesen wird nach den aktuellen Vorgaben des Robert-Koch-Instituts mit RKI-gelisteten Waschverfahren bearbeitet.

Tipp 2: Regelmäßige Wäsche

Nicht nur das "wie", sondern auch das "wann und wie oft" ist für mehr Hygiene bei der Arbeitskleidung wichtiger Faktor. Die Berufskleidung der Mitarbeiter sollte also entsprechend dem Einsatz und dem Verschmutzungsgrad regelmäßig gegen frisch gepflegte ausgetauscht werden. Gibt es gesetzliche Vorgaben, zum Beispiel im Hygienebereich, sind diese zwingend einzuhalten.

Im Mietservice wird die Kleidung von den regionalen Partnern entsprechend den kundenindividuellen Anforderungen beziehungsweise gesetzlichen Vorschriften in wöchentlichem oder zweiwöchentlichem Turnus ausgewechselt. Auf Wunsch gerne auch mehrmals in der Woche. An fest vereinbarten Tagen wird die gepflegte Berufsbekleidung durch die geschulten Servicefahrer angeliefert. Gleichzeitig wird verschmutzte Kleidung abgeholt. So haben die Mitarbeiter immer saubere Berufskleidung griffbereit.

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Tipp 3: Fachgerechte Aufbewahrung

Um benutze Arbeitskleidung von frischer fernzuhalten, kann ein solcher Abwurfsammler genutzt werden.
Um benutze Arbeitskleidung von frischer fernzuhalten, kann ein solcher Abwurfsammler genutzt werden. - Bild: DBL

Strikte Regeln, insbesondere für Hygienekleidung, gelten auch für die Aufbewahrung. Bei der Berufskleidung für die Mitarbeiter sollten die Unternehmen unbedingt sicherstellen, dass bereits getragene Bekleidung (ob beruflich oder privat) nicht in Kontakt mit frischer Berufskleidung kommt. Dies lässt sich zum Beispiel durch Spinde oder Abwurfsammler im Betrieb realisieren.

Hier kann die dauerhafte Hygiene nur durch ein routiniertes Zusammenspiel von fachgerechtem Einsammeln der getragenen Berufskleidung, deren Abholung, hygienischer Aufbereitung und Anlieferung hygienisch aufbereiteter Bekleidung sichergestellt werden. So bieten etwa die DBL Systeme, um eine konsequente Trennung von getragener und frisch gepflegter Arbeitskleidung zu ermöglichen.

DBL