Das Automatisierungsunternehmen Pilz blickt zuversichtlich in die Zukunft und will das Krisenjahr 2020 hinter sich lassen.

Das Automatisierungsunternehmen Pilz blickt zuversichtlich in die Zukunft und will das Krisenjahr 2020 hinter sich lassen. - Bild: Pilz

Die Pilz Unternehmensgruppe hat im Geschäftsjahr 2020 den weltweiten Krisen und Umbrüchen nach eigenen Angaben Rechnung tragen müssen: Das Unternehmen verzeichnet für 2020 einen Umsatz von 286,2 Millionen. Euro und damit im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang um 11,3 Prozent. Exportanteil und F&E-Quote stiegen. In die kommenden Monate schaut das Unternehmen "voller Zuversicht und kraftvoll".

Im Geschäftsjahr 2020 erzielte die Pilz-Gruppe einen Umsatz von 286,2 Millionen Euro und damit 11,3 Prozent weniger Umsatz als 2019. Die Mitarbeiterzahl weltweit betrug 2.440 Personen zum Stichtag 31. Dezember und ist damit um 4,2 Prozent gesunken. In Deutschland ging die Mitarbeiterzahl um 3,4 Prozent zurück: von 1.128 auf 1.091. Dieser Rückgang in Deutschland basiert laut Pilz ausschließlich auf Rentenabgängen und natürlicher Fluktuation. Betriebsbedingte Kündigungen im Zuge der weltweiten Wirtschaftskrise konnten vermieden werden, hieß es.

Trotz schwieriger Rahmenbedingungen hat das Unternehmen seine Ausbildungsaktivitäten nach eigener Aussage wie geplant fortgeführt: Alle Auszubildenden wurden nach Ende ihrer Ausbildung übernommen. 16 neue Azubis sind bei Pilz 2020 ins Berufsleben gestartet.

Als Ergebnis der verstärkten weltweiten Marketing- und Vertriebsaktivitäten konnte das Unternehmen seinen Exportanteil weiter steigern. Dieser liegt nun bei 75,2 Prozent (+ 0,9 Prozentpunkte gegenüber 2019).

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"Unsere Geschäftstätigkeit im letzten Jahr war insbesondere durch die durch Corona hervorgerufenen Krisen bestimmt: Wir blicken auf ein Jahr 2020 zurück, das unserem Unternehmen und unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr viel abverlangt hat. Aber es ist uns gelungen, uns gemeinsam gegen die Krisen zu stemmen und Stand zu halten. Dafür sind mein Bruder und ich dankbar", erklärt Susanne Kunschert, geschäftsführende Gesellschafterin der Pilz GmbH & Co.KG.

Auch wenn sich die Auftragslage in den letzten Monaten stabilisiert hat, bleiben aufgrund der Corona-Pandemie genauere wirtschaftliche Prognosen für 2021 schwierig. "Dennoch blicke ich voller Zuversicht und kraftvoll auf 2021! Ich bin voller Vertrauen, dass wir das Jahr gut meistern!", unterstreicht Susanne Kunschert.

Bearbeitet von Stefan Weinzierl

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