Die B2B-Servicebranche sieht sich großen Herausforderungen gegenüber. Das ergab eine Blitzumfrage von Lünendonk&Hossenfelder

Die B2B-Servicebranche sieht sich großen Herausforderungen gegenüber. Das ergab eine Blitzumfrage von Lünendonk&Hossenfelder. - Bild: stock.adobe.com/zorandim75

| von Lünendonk & Hossenfelder

Nach monatelanger Unsicherheit aufgrund der Covid-19-Pandemie korrigieren die Business-to-Business-Serviceunternehmen (B2B) ihre Umsatzprognosen. Während die meisten Dienstleister im zweiten Quartal im Rahmen der jährlichen Feldphase für die Lünendonk-Studien keine Angaben für das laufende Geschäftsjahr machten, sehen sie nun Ende des dritten Quartals klarer.

Im Rahmen einer zweiten Blitzumfrage des Marktforschungsunternehmens Lünendonk & Hossenfelder rechnen 57 Prozent der B2B-Serviceunternehmen mit einer negativen Umsatzentwicklung. Bei einer ersten Blitzumfrage im März gingen noch 89 Prozent von einem Rückgang aus. Während 16 Prozent aktuell mit stagnierenden Umsätzen in 2020 planen, gehen 27 Prozent trotz Corona von einem Umsatzwachstum aus. Am stärksten betroffen sind die Anbieter von Zeitarbeit und Personaldienstleistung, Industrieservice und Managementberatung. Facility-Service- und IT-Unternehmen sowie Wirtschaftsprüfer und Steuerberater blicken optimistischer in die Zukunft.

Fast jeder Dritte erwartet Umsatzrückgang um mehr als 20 Prozent

"In den Ergebnissen der Blitzumfrage spiegelt sich die Heterogenität der B2B-Servicemärkte", sagt Lünendonk-Geschäftsführer Jörg Hossenfelder. "Während auf der einen Seite 20 Prozent der Teilnehmer mit einem Wachstum von bis zu vier Prozent rechnen, erwarten 30 Prozent einen Umsatzeinbruch von über 20 Prozent."

Auch innerhalb der analysierten Märkte Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung, Management-, IT- und Technologieberatung, Facility- und Industrieservice sowie Zeitarbeit zeigen sich deutliche Unterschiede. "Bei den Managementberatungen beispielsweise sehen wir je nach Branchenschwerpunkt und Consulting-Spezialisierung deutliche Unterschiede bei den Umsatzprognosen", so Hossenfelder. "Und im Facility Service kommen die eher technischen Anbieter momentan besser durch diese Phase als die rein infrastrukturellen Gebäudedienstleister mit ihren Reinigungs-, Sicherheits- und Catering-Leistungen." 

Alle Ergebnisse der Blitzumfrage mit individuellen Branchenauswertungen stehen unter www.luenendonk.de kostenfrei zur Verfügung.

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