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Die deutsche Industrie steht weltweit für intelligente Produkte und innovative Technologien Aber auch ein Marktführer verfügt noch über ungenutzte Potenziale Dr -Ing Peter Hermes, bei der WISAG Produktionsservice verantwortlich für die Bereiche Vertrieb, Qualitätsmanagement und Arbeitssicherheit, ist jedenfalls der festen Überzeugung, dass in der intelligenten Arbeitsteilung zwischen Hersteller und Dienstleister noch Reserven schlummern Von deren Nutzung hängt es dann ab, ob es auch in Zukunft möglich sein wird, in Deutschland wirtschaftlich zu produzieren Die deutsche Industrie steht weltweit für intelligente Produkte und innovative Technologien. Aber auch ein Marktführer verfügt noch über ungenutzte Potenziale. Dr.-Ing. Peter Hermes, bei der WISAG Produktionsservice verantwortlich für die Bereiche Vertrieb, Qualitätsmanagement und Arbeitssicherheit, ist jedenfalls der festen Überzeugung, dass in der intelligenten Arbeitsteilung zwischen Hersteller und Dienstleister noch Reserven schlummern. Von deren Nutzung hängt es dann ab, ob es auch in Zukunft möglich sein wird, in Deutschland wirtschaftlich zu produzieren.

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WISAG Produktionsservice: Ein Industriedienstleister mit Tradition.

„Als Dienstleister stehen wir unseren Auftraggebern auch gern zur Seite, wenn es darum geht, diese Wirtschaftlichkeitsreserven zu heben. Das fängt an bei der sauberen Definition von Schnittstellen zwischen Auftraggeber und Dienstleister. Weitere Aspekte sind die Prozessinnovation und die Erarbeitung von Konzepten zur Umsetzung einer atmenden Produktion in Zusammenarbeit von Auftraggeber und Dienstleister auf. Die WISAG Produktionsservice will deshalb nicht nur Instandhaltungsdienstleister sein, sondern Wertschöpfungspartner unsere Auftraggeber.“
Dies scheint dem Unternehmen zu gelingen: Auf der Lünendonk-Liste „Führende Unternehmen für industrielle Instandhaltung“ tauchte in diesem Jahr die WISAG Industrie Service erstmalig auf, und das gleich auf Platz 2. Im Oktober 2009 hatte WISAG die ThyssenKrupp Industrieservices erworben. Seitdem formiert das Unternehmen als WISAG Produktionsservice. Gemeinsam mit ihren Schwesterunternehmen WISAG Elektrotechnik und WISAG Gebäude- und Industrieservice bildet sie die WISAG Industrie Service.
Das Leistungsportfolio der WISAG Produktionsservice umfasst die produktionstechnische Instandhaltung, technische Reinigung, Produktionslogistik und -unterstützung sowie die Industriemontage, die dann vom Umzug einzelner Maschinen bis hin zur Verlagerung ganzer Produktionsstätten reicht.
„Mit dieser Entwicklung ist die WISAG einen Weg gegangen, der für viele Industriedienstleister typisch ist“, erläutert Hermes. Wir kommen aus der Branche, waren ursprünglich als WIG Westdeutsche Industrieinstandhaltung auch schon im Produktionsumfeld unserer Kunden tätig. Dabei haben wir einschlägige Kompetenz in der Instandhaltung erworben und bewiesen. Der Weg führte dabei oft von der technische Reinigung zur Übernahme komplexerer Instandhaltungsaufgaben. Häufig ist ja auch vor einer Instandhaltungsmaßnahme eine technische Reinigung erforderlich.“

Dr. Peter Hermes: „Instandhaltungsdienstleister werden zunehmend zu Wertschöpfungspartnern ihrer Kunden. Das eröffnet ganz neue Perspektiven der Auftragsgestaltung und Zusammenarbeit.“

Dr. Peter Hermes: „Instandhaltungsdienstleister werden zunehmend zu Wertschöpfungspartnern ihrer Kunden. Das eröffnet ganz neue Perspektiven der Auftragsgestaltung und Zusammenarbeit.“

Mit der Einbindung des Industrieservice bietet die WISAG nun ein besonders breites Portfolio. Das beginnt bei der Bereitstellung kompetenter Mitarbeiter zur Unterstützung der Instandhaltung des Auftraggebers. Möglich ist aber auch die Umsetzung von Betreibermodellen, bei denen in Maschinentechnik auf dem Gelände des Auftraggebers investiert wird. Mitarbeitern des Dienstleisters halten dann diese Ausrüstungen nicht nur instand, sie bedienen sie auch im Produktionsprozess.
So ist die WISAG Produktionsservice etwa als Industriedienstleister Besitzer einer Rädermontageanlage bei einem Automobilhersteller, einer Schrottpaketierpresse in einer Kupferhütte sowie mehrerer Andromaten, also Handlinggeräte, die in einer Gießerei eingesetzt werden. In all diesen Fällen wurde in Anlagen auf dem Werksgelände der Kunden investiert. Der Dienstleister wird in den Wertschöpfungsprozesses seines Auftraggebers direkt eingebunden.
Inzwischen kaufen Unternehmen jedoch häufig nicht nur eine Maschine, sondern eben eine verfügbare Maschine beim Hersteller. Um die Verfügbarkeit zu gewährleisten, greift der Anlagenhersteller auf die Unterstützung des Dienstleisters zurück. Er führt dann Instandhaltungsdienstleistungen auf dem Gelände des Maschinenbetreibers durch.
Das geschieht hier jedoch nicht im Auftrag des Endanwenders, sondern des Herstellers. Aus diesen Beobachtungen zieht Hermes dann Schlussfolgerungen, wie sich moderne Industriedienstleister aufstellen sollten. „Besonders gefragt ist schon jetzt die Übernahme kompletter Instandhaltungsbereiche, vor allem bei größeren Kunden, wo der Ausfall einer Maschine bedeutende wirtschaftliche Auswirkungen auf das Unternehmen hätte. Viele Auftraggeber legen verstärkt Wert auf Flexibilität und situatives Handeln. Die vorbeugende Instandhaltung, statt einer kostenintensiven Reparatur der Produktionsanlagen, steht im Vordergrund. Spezialkompetenzen wie Thermografie oder Schwingungsmessungen werden eingesetzt, um den optimalen Zeitpunkt für die Instandhaltung zu bestimmen. Denn auch Instandhaltung muss wirtschaftlich sein.“
Dabei gehört zur Angebotserstellung inzwischen auch ein Back-up-Plan, der im Notfall greift. So kann der Dienstleister in Fällen unvorhersehbarer Ereignisse eine kurzfristige Reaktionsfähigkeit gewährleisten. Diese Konzepte lassen sich etwa dann umsetzen, wenn der Auftraggeber ein Full-Service-Angebot angenommen hat. Dieses kann dann auch beinhalten, dass eine entsprechende Anzahl Mitarbeiter des Dienstleisters, für solche Fälle geschult, auf seinem Werksgelände präsent ist.

WISAG-Jugendförderung

Initiative JOBLINGE
Etwa jeder zweite Hauptschulabgänger in Deutschland hat ein Jahr nach Verlassen der Schule noch keinen Ausbildungsplatz. Die Ursachen reichen von fehlenden Qualifikationen bis zu unklaren Berufsbildern. Um diesen Jugendlichen eine Perspektive zu geben, haben die Unternehmensberatung The Boston Consulting Group und die Eberhard-von-Kuenheim-Stiftung der BMW AG die Initiative JOBLINGE ins Leben gerufen, ein gemeinsames Engagement von Wirtschaft, Staat und Gesellschaft für gering qualifizierte arbeitslose Jugendliche. WISAG Industrie Service unterstützt aktiv die Initiative. Jürgen Kriegeskorte, Regionalleiter West der WISAG Produktionsservice, unterschrieb für die Unternehmen der WISAG Industrie Service den Gründungsvertrag. In einem sechsmonatigen Programm erlernen Jugendliche jetzt mit schwierigen Startbedingungen wichtige Schlüsselqualifikationen, trainieren soziale Kompetenzen und erarbeiten sich ihren Ausbildungs- oder Arbeitsplatz – jenseits von Schulnoten und klassischen Bewerbungsgesprächen. Gefördert werden sie dabei von hauptamtlichen JOBLINGE-Mitarbeitern und freiwilligen Mentoren, geschulten ehrenamtlichen Helfern mit Lebens- und Berufserfahrung. Ziel ist es, die Jugendlichen dauerhaft in eine reguläre Ausbildung oder Anstellung zu bringen.
www.joblinge.de

„Derartige Dienstleistungsumfänge stellen natürlich auch zunehmend hohe Anforderungen an die Professionalität unserer Mitarbeiter“, fügt Hermes hinzu. „Das bedeutet auch, dass wir eine durchdachte Personalpolitik führen müssen. An einigen Stellen spüren wir derzeit tatsächlich Fachkräftemangel, vor allem in den Boomregionen, wo starkes wirtschaftliches Wachstum herrscht.
Wir begegnen diesem Zustand damit, dass wir selbst verstärkt ausbilden. Derzeit lernen bei uns neben zukünftigen Büro- und Industriekaufleuten auch Mechatroniker, Industriemechaniker oder Werkzeugmechaniker, um nur einige Beispiele zu nennen. Der größte Gewinn für unsere Auszubildenden ist die Breite und Vielfalt an praktischen Erfahrungen, die sie an unseren zahlreichen Einsatzorten sammeln können. Das gilt natürlich auch für andere Industriedienstleister – und ist ein wichtiges Argument, wenn es darum geht, junge Leute für eine interessante und fordernde Tätigkeit im Bereich des Industrieservices zu begeistern“.

Kontakt:
WISAG Produktionsservice
Tel.: 0211 90990311
Email: manuela.wieland@wisag.de
www.wisag.de