Konecranes Weserport

Hoch und stark: Konecranes durchleuchtete den Hafen-Mobilkran von Weserport mittels der CRS Inspektion (Crane Reliability Survey).

Konecranes Weserport

Hoch und stark: Konecranes durchleuchtete den Hafen-Mobilkran von Weserport mittels der CRS Inspektion (Crane Reliability Survey).

Die Weserport GmbH, ein logistischer Seehafendienstleister in den stadtbremischen Häfen, will weiter wachsen. Dafür sind Leistungs- und Tragfähigkeit der betriebseigenen Krananlagen entscheidend. Weserport beauftragte Konecranes deshalb, einen Hafen-Mobilkran genau unter die Lupe zu nehmen, um Klarheit über Verfügbarkeit, Lebensdauer und notwendige Investitionen zu schaffen.

Konecranes, Spezialist für kran- und hebetechnische Lösungen, hat dafür die Zuverlässigkeitsanalyse CRS (Crane Reliability Survey) entwickelt, eine detaillierte Inspektion und Ergebnisanalyse. Grundlage für den Abgleich der Inspektionsergebnisse sind Daten, Fakten und Zahlen aus jahrzehntelanger Erfahrung mit Service- und Wartungslösungen für Industriekrane, Prozess- und Hafenkrane.

Die CRS Inspektion ist herstellerunabhängig und modular aufgebaut, so dass sie präzise auf die Bauart und die Anforderungen an den gewünschten Kran abgestimmt wird. Dabei werden alle sicherheitsrelevanten Bauteile, der Stahlbau, die Antriebe und die elektronische Ausrüstung sowie die Ersatzteile des Krans berücksichtigt – in diesem Fall des Hafen-Mobilkrans von Weserport der Marke Gottwald, Baujahr 1984. Weserport hat den Kran mit einer Tragfähigkeit von 50 Tonnen im Jahr 2004 gebraucht erworben – regelmäßige Wartungen der Anlage hatten zwar Mängel aufgezeigt, sind aber nicht in die Tiefe gegangen. Die Experten von Konecranes haben den Hafen-Mobilkran auf Basis des CRS Inspektionsplanes nun untersucht, der die Kranstruktur mit Priorisierung und Zustand der Komponenten visualisiert.

Zuverläsigkeitsanalyse

Die Crane Reliability Survey (CRS)

Die Crane Reliability Survey (CRS) ist eine hersteller- und typenunabhängige Kran-Zuverlässigkeitsanalyse von Konecranes für Kran- und Hebezeugkomponenten wie Hubwerke, Motoren, Seile, Getriebe und Kranbahnen inklusive eines Verbesserungsplans für Leistung und Zuverlässigkeit. CRS besteht aus unterschiedlichen Modulen, die individuell zusammengestellt werden können:

  • Inspektion und Analyse der technischen Dokumentation mit der Konecranes Software MainMan.
  • Analyse von Prozessen und Abläufen, Interviews mit Bedienern sowie Instandhaltung.
  • Detaillierte Analysen der Baugruppen und Komponenten mit modernster Messtechnik sowie Soft- und Hardware: zum Beispiel Stahlbau von Kran und Katze, RopeQ-Inspektion der Trag- und Hubseile, RailQ-Vermessungen von Kranbahn und/oder Krangeometrie, Getriebeendoskopie und Öl-Analysen, Analyse der elektrischen Komponenten einschließlich der Motoren.

Kostenanalyse und Return on Investment: Die gesammelten Informationen und die Erfahrungen aus der Wartung von mehr als 300.000 Kranen fließen ein in einen abschließenden Bericht, der einen Überblick gibt: zum künftigen Wartungs-, Instandhaltungs- und Modernisierungsbedarf, zur Steigerung von Sicherheit, Verfügbarkeit, Produktivität und Einsatzdauer der inspizierten Anlagen bezogen auf die Gesamtlebensdauer der Komponenten, zum effizienten Ersatzteilmanagement sowie zur Vermeidung von kostenintensiven Produktausfällen.

Konkrete Empfehlungen zur Zukunft des Hafen-Mobilkrans

„CRS ist ein einzigartiger Service“, sagt Markus Bongardts, CRS-Inspektor von Konecranes in Duisburg, und erklärt: „Die Krananalyse beinhaltet exklusive Tools von Konecranes wie zum Beispiel das Softwareprogramm MainMan, mit dem

Konecranes CSR Inspektion

Nach der CRS Inspektion: Mehr Effizienz, Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit der Krananlage, mehr Sicherheit und Zuverlässigkeit.

Konecranes die individuellen Inspektionspläne, angepasst an die jeweilige Krankonstruktion, erstellt. Bei Bedarf können zusätzlich die CRS Seilinspektion RopeQ sowie die Kranbahnvermessung RailQ zum Einsatz kommen.“ Die Auswertung der zahlreichen Daten ist umfassend und die Berechnungen wichtiger Parameter wie die des Belastungsspektrums einer Krananlage sind komplex, aber verständlich dargestellt. Der CRS Ergebnisreport inklusive Fotodokumentation, bestehend aus Sicherheits-, Zustands-, Mängel- und Bildbericht, legt nun den tatsächlichen Zustand des Hafen-Mobilkrans offen und gibt Weserport konkrete Empfehlungen, wie die Mängel behoben und seine Leistungsfähigkeit, Lebensdauer und Wirtschaftlichkeit verbessert werden können.

„Dank der CRS Inspektion von Konecranes wissen wir jetzt exakt, welche Mängel der Kran hat“, sagt Udo Hövermann, Technischer Leiter bei Weserport. „Ergebnis des CRS Reports ist, dass wir circa 40 Prozent vom Preis eines Neukrans investieren müssten, um den alten Kran aufzurüsten. Diese Information hilft uns zu entscheiden, ob wir besser in diesen oder aber in einen neuen Kran investieren.“

Kontakt: Konecranes GmbH
Tel.: 0203 3489963
Email: wolfgang.klepper@konecranes.com
www.konecranes.de