Rösberg Anlage

Dokumentieren leicht gemacht. - Bild: Rösberg

Rösberg Anlage

Dokumentieren leicht gemacht. – Bild: Rösberg

Die gängige Praxis, unterschiedliche Softwarelösungen bei der Planung der verschiedenen Gewerke im verfahrenstechnischen Anlagenbau zu verwenden, hat Vor- und Nachteile: Ein Vorteil ist sicherlich, dass man für jeden Bereich die beste Lösung einset­zen kann. Ein Nachteil ist die Vielzahl der Systeme, die es dann zu pflegen gilt und mit deren Bedienung man sich auseinandersetzen muss. Auch ist ein durchgängiger Datenaustausch nicht unbedingt trivial. Mächtige Tools, die die Anforderungen aller Bereiche abdecken und einmal ge­nerierte Daten überall zur Verfügung stellen, sind wiederum sehr komplex und schwer handhabbar. Praktiker greifen darum in der Betriebsphase häufig zu künstlich abgespeckten Varianten. So werden dann etwa die ursprünglich detailliert erstellten Rohrleitungs- und Instrumenten-Fließbilder oft nur noch als „blankes“ CAD verwendet, um es den Mitarbeitern einfacher zu machen. Von einer durchgängigen As-Built-Dokumentation kann dann aber nicht mehr die Rede sein. Werden dann Jahre später für Erweiterungen oder Modernisierungen wieder detaillierte Daten benötigt werden, beginnen die Probleme. Die Ursprungspläne sind nämlich nicht mehr aktuell und die während der Betriebsphase gemachten Änderungen lassen sich kaum oder gar nicht nachvollziehen. Das integrierte Engineering gelingt damit oft nur in der Theorie. Wo also liegt für Anlagenplaner und Betreiber der richtige Weg?

„sowohl als auch“ statt „entweder oder“

Einen interessanten Lösungsansatz bietet die Rösberg Engineering GmbH mit ihrem PLT-CAE-System ProDOK NG. Es unterstützt den Anwender beim Planen und Errichten einer Anlage und begleitet zusammen mit dem Dokumentationstool LiveDOK eine Anlage über die Planungsphase hinaus während des gesamten Anlagenlebenszyklus, also auch im Betrieb und bei der Instandhaltung. Dabei legt es einerseits großen Wert auf den revisionssicheren Datenaustausch mit den unterschiedlichen Software-Tools, die bei Planung, Bau und Inbetriebnahme einer Anlage im Einsatz sind. Andererseits bietet es mittlerweile aber auch maßgeschneiderte Softwarelösungen für bestimmte Gewerke, die der Anwender nutzen kann, aber nicht muss.

LiveDok
Dokumentieren leicht gemacht
Je aktueller eine Anlagendokumentation, desto effektiver kann das Anlagenpersonal arbeiten. LiveDOK wurde speziell auf die Prozesse der Betriebsbetreuung zugeschnitten. Mit dem System können Anlagen elektronisch dokumentiert werden, aufwendige Mehrfachänderungen auf Papier und das zeitraubende Suchen nach Dokumenten entfallen.
LiveDOK begleitet den kompletten Lebenszyklus der Dokumentation, beginnend bei der Erstellung über die komfortable Benutzung bis hin zur Revision der geänderten Dokumente und eignet sich auch für den Einsatz auf mobilen Geräten. Mit dem LiveDOK-Browser werden die Navigation und Suche innerhalb einer elektronischen Ablage und die Änderung von Dokumenten durch leistungsstarke und intuitiv nutzbare Werkzeuge leicht umsetzbar.
Die Redlining-Palette reicht von Handschrifteingabe über Markieren, Durchstreichen bis hin zu dynamischen Stempeln und vielem mehr.

Dazu gehören zurzeit ein Modul für die Erstellung von R&I-(Rohrleitungs- und Instrumente) Fließbildern und ein weiteres für die Planung der verfahrenstechnischen Elektrotechnik. Der Anwender kann also hier die „alles-aus einer-Hand“-Vorteile nutzen, muss es aber nicht. In jedem Fall lassen sich die über den gesamten Planungsablauf anfallenden für die Dokumentation relevanten Daten reibungslos an das PLT-CAE-System übergeben. Zuverlässige „Adapter“ konvertieren die Daten, die andere an der Anlagenplanung beteiligte Softwaretools liefern und übergeben sie an das PLT-CAE-System ProDOK NG

Das R&I-Modul erleichtert Projektierung, Dokumentation und Verwaltung von verfahrenstechnischen Elementen in Rohrleitungs- und Instrumentenfließbildern. Die Engineeringdaten stehen online zur Verfügung und garantieren damit Durchgängigkeit und Integration über den gesamten Lebenszyklus der Anlage. Dadurch bleiben die Daten immer aktuell, es entsteht kein zeichnerischer Mehraufwand und nichts muss konvertiert werden – das spart schließlich Kosten und Zeit ein.

Roesberg Livedok

Revisionssichere Schnittstellen: „Adapter“ konvertieren die Daten, die andere an der Anlagenplanung beteiligten Softwaretools liefern und übergeben sie an ProDOK. – Bild: Rösberg

Für die elektrotechnische Planung bietet der Markt mächtige Werkzeuge. Auf die Projektierung verfahrenstechnischer Projekte sind sie jedoch keineswegs abgestimmt. Der Anwender muss das komplette System pflegen, auch wenn er nur wenige Prozent der Möglichkeiten nutzt. Hier bietet das ProDOK-Modul E-Technik eine praxisgerechte Alternative. Elektrotechnik- und PLT-Planung sprechen damit die gleiche Sprache; Pläne lassen sich einheitlich gestalten, es gibt keine Systembrüche und die Zahl der Systeme, mit denen sich der Anwender auseinandersetzen muss, reduziert sich. Letztendlich lässt sich dadurch viel Zeit und Geld sparen.

Dabei bietet das E-Technik-Modul alles, was es für eine effiziente Projektierung, Dokumentation und Verwaltung elektrotechnischer Elemente in der Verfahrenstechnik braucht, angefangen von der Planung der Infrastruktur und der Stromlaufplanerstellung über Datenbearbeitung und -filterung bis hin zu Auswertung, Datenexport und Dokumentation einschließlich farblicher Markierung von Änderungen. Auch hier gewährleistet der revisionssichere Datenimport, dass Planungsdaten aus Fremdsystemen reibungslos übernommen werden. Diskrepanzen lassen sich zudem farblich visualisieren. Durch die vollständige Integration beider Systeme reduziert sich obendrein der Aufwand bei der Dokumentationserstellung und -pflege.
Martin Dubovy

Kontakt: Rösberg Engineering GmbH
Tel.: 0721 9501854
E-Mail: info.ka@roesberg.com
www.roesberg.com
www.LiveDOK.com