Internet of Things

Zustandsorientierte Instandhaltung beschleunigt Prozessabläufe

Presseinformation der all4cloud GmbH & Co. KG am 11.06.2018 um 11:20 Uhr

“Maschine an Service, Maschine an Service”, so könnte es schon bald durch Fertigungshallen „schallen“. Auf Basis der Cloud-ERP-Lösung SAP Business Design und dem dafür spezialisierten Add-On eam4cloud hat all4cloud ein Szenario entwickelt, beim dem die Maschine selbst den Service benachrichtigt.

SAP all4cloud IoT-szenario

Der SAP-Partner all4cloud zeigt ein IIoT-Szenario live auf der Messtechnikmesse Sensor+Test vom 26. bis 28. Juni 2018 in Nürnberg. – Bild: all4cloud

Der deutsche Industrial-IoT-Markt wird sich in den nächsten fünf Jahren mehr als verdoppeln auf rund 16,8 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2022. Durch die zustandsorientierte Instandhaltung lassen sich künftig Abläufe in der Instandhaltung und im Service beschleunigen.
Zudem dient sie als Datengrundlage, um Produktionsabläufe vorausschauend planen zu können. “Es wäre doch toll, wenn eine Maschine selbst den Service benachrichtigt”, sagt Detlef Aden, IoT- und Digitalisierungsexperte bei all4cloud, “beispielsweise dann, wenn eine Anomalie oder Störung auftritt.” So lassen sich Maschinen innerhalb kürzester Zeit ohne Beeinträchtigung des Hauptgeschäfts wieder betriebsbereit machen. Sensoren und Zähler melden ohne Zeitverlust jede Normabweichung oder Störung. Wann dies geschieht, lässt sich im Vorfeld anhand von hinterlegten Regeln definieren.

Zahlreiche Pluspunkte

Als Vorteil ist anzusehen, dass Wartungen automatisch geplant, initiiert und zugeteilt werden. Außerdem lassen sich Service-Prozesse von zeitaufwändigen administrativen Aufgaben befreien. Wird die Wartung nicht inhouse durchgeführt, lässt sich aus dem ERP-System bereits wenig später eine Rechnung versenden und abrechnen. Somit ist der Prozess nahezu vollständig automatisiert.

Für ein solches IoT-Szenario brauchen Unternehmen vier Dinge:

  • Sensoren, Zähler & Condition Monitoring Systeme, die Werte und Daten liefern. Auch alte Anlagen werden dadurch IoT-fähig, große Neu-Investitionen sind nicht erforderlich.
  • Eine Cloud-basierte Enterprise Asset Management-Lösung, die einen digitalen Zwilling der Anlage oder des Produktes erstellen und verwalten kann.
  • Ein Cloud ERP, beispielsweise SAPS4/HANA oder SAP Business ByDesign.
  • Eine Cloud Plattform als IoT-Cockpit.

Detlef Aden: “Die Digitalisierung der Industrie schreitet voran und sorgt dafür, dass sich Produktionsabläufe, Arbeitsweisen oder Dienstleistungen verändern. Fast 80 Prozent der Prozesse lassen sich automatisieren. Mithilfe von intelligenten Technologien können Unternehmen heutzutage auch ihren Service oder die Instandhaltung effizienter als bisher betreiben. Und das alles live im System.”
Die Digitalisierung bietet allen Beteiligten Vorteile. Und weil top-gepflegte Maschinen bei konstant hoher Qualität länger laufen, reduzieren sich die Investitionskosten für neue Maschinen.

Das IIoT-Szenario demonstriert all4cloud live auf der Messtechnikmesse Sensor + Test in Nürnberg vom 26. bis 28. Juni 2018 am Stand 5-106/18. nh

 
 
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