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Strahlen

Bearbeitungstechnik Strahlen neu entdeckt!

am 13.11.2014 um 12:02 Uhr

Vielseitige Einsatzmöglichkeiten und sehr wirtschaftlich, vor allem bei Kleinserien

Ein altbewährtes Verfahren erlebt in der Industrie und in Branchen wie der Medizintechnologie eine echte Renaissance: das Strahlen. Ob beim Entgraten, Reinigen, Gestalten oder Verfestigen von Oberflächen – Anwender kennen und schätzen die Vorteile dieser Bearbeitungstechnik, vor allem bei Kleinserien. Das Strahlen ermöglicht ein schnelles und genaues Arbeiten, ist dabei flexibel einsetzbar und für viele Materialien geeignet.

joke_strahlenZudem wird eine definierte Rauheit als wiederholbares Ergebnis erzielt, somit ist eine durchgängige Qualität gesichert.  Und das Beste: Die große Zeitersparnis. Das Strahlen ist eine klassische Querschnittstechnologie, die ein hohes Maß an Erfahrung verlangt. Nur wer weiß, wie lange ein Werkzeug zum Beispiel bestrahlt werden muss, kann Verwindungen vermeiden.

Zwei Systeme, ein Zieljoke_micromat50eco

Der Anwender wählt beim Strahlen meistens zwischen dem Injektor-Venturi- oder dem Druckluftprinzip aus. Für sehr leichte oder besonders schwere Strahlmittel eignet sich das Injektorsystem. Es ist geschlossen und arbeitet mit einem Druck von vier bis sechs Bar. Durch Unterdruck wird das Strahlgut in den Luftzug gezogen und auf das zu bearbeitende Stück gelenkt. Beim günstigeren Injektorprinzip sorgt eine Düse für eine höhere Austrittsgeschwindigkeit des Strahlguts – so wird bei geringem Verbrauch ein regelmäßiges Strahlergebnis erzielt.Das System eignet sich für die meisten Zwecke in der Bearbeitungstechnik.

 

Strahlbild abhängig vom Strahlgut

Für das Strahlgut werden Materialien wie Glasperlen, Mischkorn, Siliciumcarbid, Korund sowie organi-sche Strahlmittel wie Walnussschalen oder Olivenkerne eingesetzt. Sie finden überall dort Verwendung, wo joke_injektorstrahlenOberflächen sehr vorsichtig behandelt werden müssen – zum Beispiel bei Restaurationen. Immer häufiger nutzen Anwender Keramikperlen, die acht bis zehn Mal länger eingesetzt werden. Dadurch wird eine geringere Stillstandszeit und gleichzeitg eine höhere Prozesssicherheit erzielt. Unterschiede beim Strahlgut gibt es in Form, Härte und Körnung. Diese Komponenten entscheiden maßgeblich über das Strahlbild.

 

Start mit Probemuster – dann alles aus einer Hand

Weil es eine Vielzahl von Strahlmitteln und Einflussfaktoren gibt, bietet der Oberflächenspezialist joke seinen Kunden einen besonderen Service. Ein Muster-Werkstück wird von Experten mit verschiedenen joke_strahlkabineStrahlmitteln bearbeitet, die Ergebnisse werden dokumentiert. So kann der Kunde entscheiden, welche Materialien er für die Bearbeitungsschritte optimal einsetzen kann. Neben der Beratung bietet der Hersteller komplette Strahlsysteme, wie den micromat 50 eco, die sich durch einfache Handhabung auszeichnen. Das System braucht nur einen 230 Volt- und Druckluft-Anschluss, dann können die Anwender direkt loslegen. Zudem kann der Kunde seine Geräte für spezielle Anwendungen erweitern. joke bietet seitliche Zuführungen als Option seiner Systeme, mit denen lange Werkstücke wie Rohre leichter zu bearbeiten sind. Für Kleinteile gibt es ein spezielles Mini-Strahlgerät, den microblast, mit einer Düse von 1,2 Millimeter oder kleiner. Es ist für feinste Konturen und schmale Stege geeignet. Auch alle Verbrauchsmaterialien wie verschiedene Strahlgut-Sorten sind bei joke erhältlich – am einfachsten zu bestellen über den Online-Shop des Unternehmens: www.joke-technology.de

Autor: Jürgen Meyer, Produktmanager Strahlen bei joke Technology GmbH

 

 
 
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