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Energieeffizienz

Automatismus als Basis für Energieeffizienz – Beispiel Panasonic Portfolio

am 13.03.2015 um 11:05 Uhr

Die Zeiten, in denen sich Unternehmen ausschließlich Optimierungsmaßnahmen zur Steigerung der Produktionseffizienz widmen, sind längst vorbei. Heute muss sich die Aufmerksamkeit zudem auf die Reduzierung der Aufwendungen für Instandhaltung, die Verkürzung von Stillstandzeiten und Einsparungen von Energie richten, um langfristig konkurrenzfähig zu bleiben.

Strompreise Maschine

Bild: pixabay.com – mrpstips

Am Beispiel eines, auf Automatisierungstechnik basierendes Energiemanagementsystems von Panasonic wird das Thema Energieeffizienz durchleuchtet.
Der Wettbewerbsdruck im produzierenden Gewerbe ist enorm. Seit Jahren kämpfen Unternehmen mit verschärften Bedingungen. Die Kosten müssen aufgrund des Preisdrucks sinken, während die Kundschaft bessere Leistungen und Services erwartet. Die Energiekosten spielen im Sektor der Kostenreduzierung eine erhebliche Rolle. Aufgrund der Energiewende ist nicht zu erwarten, dass der Energiebezug künftig günstiger wird. Für Unternehmen ist dies gleichbedeutend mit dem Ziel dauerhaft Energie zu sparen. Maximale Energieeffizienz dürfte im Großteil der Chefetagen ganz oben auf der Agenda der betrieblichen Ziele stehen. Während es sich generell lohnt online einen Vergleich der aktuellen Strompreise durchzuführen, wie es das Portal unter www.strompreisvergleich.net kostenlos ermöglicht, sind produzierende Betriebe gut beraten die Sparmaßnahmen auf einen weitaus entscheidenderen Sektor auszuweiten: Die Rede ist von der Produktionsebene. Zur Umsetzung von durchdachten Energiemanagementsystemen stehen glücklicherweise bereits empfehlenswerte Softwarelösungen zur Verfügung. Einige Beispiele sorgten im vergangenen Jahr auf der Hannover Messe und der IFAT in München für Aufsehen. Erreichbar sind damit ambitionierte Energieeinsparziele allerdings erst, wenn die passenden Hardwarekomponenten zum Einsatz kommen.

Chancen bei bestehenden Anlagen

Moderne Produktionsanlagen sind geprägt von Automatismus. Während Antriebseinheiten bedarfsgerecht reguliert und gesteuert werden, sind Sensoren zur Messung des

Strompreise Produktionslinie

Bild: pixabay.com – marcin049

Energiebedarfs installiert. Weitere Sensoren erlauben ein individuelles Zu- und Abschalten von Subsystemen der Anlagenlandschaft. Als unentbehrliche Schnittstelle gelten speicherprogrammierbare Steuerungen. Sie steuern den Produktionsprozess nicht nur, sie sind auch für die Regelung und die Überwachung zuständig. Derartige Steuersysteme dienen gleichzeitig als Kommunikationsmaster zu Datenservern, installierten Bedienelementen und parallel betriebenen Systemen. Können Unternehmer auf derartig gute Voraussetzungen zurückgreifen, fällt es wesentlich leichter das Potenzial zur Kosten- und Energieeinsparung auszuschöpfen. Um wertvolle Betriebs- und Energiedaten erfassen, speichern und auswerten zu können, präsentieren Unternehmen wie Panasonic Systemlösungen. Am Beispiel des Produktportfolios von Panasonic Electric Works können das beispielsweise Touchbediengeräte, Energiedatenlogger, Multifunktionszähler für die Energiedatenerfassung oder Durchfluss- und Drucksensoren sein. Multifunktionszähler werden zur Erfassung von Energie- und Leistungsaufnahmen von einzelnen Anlageelementen eingesetzt. Wichtige Daten wie Leistung, Spannungen, Ströme und Energie werden mit Hilfe einer RS485 Schnittstelle an die Hauptkomponente der Panasonic-Systemlösung (FPWEB2 Energiedatenlogger) übermittelt. Der Vorteil: Bis zu 99 unterlagerte Messstellen lassen sich pro Datenlogger zusammenführen. Die Istwerte von FM-200 Durchflusssensoren werden vom Pulseingang der Zähler aufgenommen und vom Datenlogger abgeholt. Besonders umfangreich sind leistungsfähige SPS-Systeme. Sie steuern und regeln nicht nur den gesamten Produktionsprozess eines Betriebs, sondern tragen gleichzeitig dazu bei die Energiekosten schrittweise zu reduzieren. Damit einhergehen Optimierungsaufgaben, um den Energieverbrauch zu senken.

Strompreise Grafik Ethernet

Grafik Quelle: panasonic-electric-works.com

 

Die Messwerte werden vom Panasonic FPWEB2 Datenlogger mit einem aktuellen Zeitstempel versehen. Gespeichert werden die Daten als CSV-Dabei auf SHDC-Karte. Über das übergeordnete Energiemanagementsystem Ethernet können die so gewonnenen Betriebsdaten anschließend genutzt werden. Folgendes ist zum Beispiel denkbar:

 

  • Daten werden auf einem ftp-Server als ftp-Client abgelegt
  • Daten können als Anhang einer E-Mail verschickt werden
  • Onlinewerte/gespeicherte Daten lassen sich über Standardwebbrowser (z.B. Safari, Chrome oder Firefox) via HTML-Seite visuell darstellen (auch auf Smartphones)

Die realen Energiekosten, die durch derartige Systeme erfasst werden, lassen sich konkret analysieren und als wichtige Kennzahl für künftige Einsparmaßnahmen heranziehen. Detaillierte Diagnosen werden möglich. Daraus ergeben sich möglicherweise innerbetriebliche Umstrukturierungen der Produktionsketten, die zuvor niemand als wirkungsvoll eingestuft hätte. Unternehmen eröffnen sich innovative Lösungen und Chancen um die Energieeffizienz des gesamten Betriebs auf ein Höchstmaß anzuheben.

Weitere Informationen und Empfehlungen

Weiterführende Informationen zum FPWEB2 Datenlogger und der Ethernet Schnittstelle wurden von Panasonic Electric Works Europe in einer PDF-Datei zusammengefasst. Die diesjährige IFAT in München wird wieder viele spannende Aussteller hervorbringen und sollte für zukunftsorientierte Unternehmen zu den Pflichtveranstaltungen gehören. Die IFAT ist bekannt als Weltleitmesse in zahlreichen Sektoren und dient vielen Innovationen als Plattform.

Ein Video zum Thema finden Sie hier.

 
 
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