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Austausch der Heizanlage im Zuge einer energetischen Sanierung

am 09.04.2014 um 08:35 Uhr

Die energetische Sanierung, auch als thermische Sanierung bezeichnet, ist in aller Munde. Unter diesen Begriff fallen alle Modernisierungsmaßnahmen im Sinne einer besseren Energiebilanz. Dazu gehören ein Austausch der Heizungsanlage genauso wie eine nachträgliche Wärmedämmung von schlecht isolierten Wänden oder Dächern. Immer mehr Unternehmen und auch Privathaushalte werden energetisch saniert – oft auch nur teil-saniert, um den Kostenrahmen nicht zu sprengen, aber beispielsweise allein schon die Umstellung auf eine neue Heizanlage kann eine erhebliche Wirkung haben.

Alternativen zu konventionellen Heizmethoden

© Sergej Toporkov - Fotolia.com

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Oft ist die alte Öl- oder Gasheizung eine wahre Energieschleuder. Und nicht nur das steigende ökologische Bewusstsein trägt dazu bei, dass ein Austausch der alten Heizanlage in Erwägung gezogen wird. Dadurch, dass die Laufkosten für die konventionellen Heizungsanlagen kontinuierlich steigen, ist es oft auch aus einem finanziellen Blickwinkel sinnvoll, zu einer nachhaltigen Heizmethode zu wechseln. Und hier gibt es mittlerweile verschiedene Systeme, die sich in ihren Kosten und ihrer Funktionsweise zwar grundlegend unterscheiden, die jedoch alle die Gemeinsamkeit haben, dass sie erneuerbare Heizmethoden darstellen, das heißt, dass sie mittels unbegrenzter Ressourcen funktionieren. Drei der bekanntesten nachhaltigen Heizmethoden sind die Folgenden:

  • Heizen mit Pellets/Hackschnitzeln -> Biomasse
  • Heizen mit Sonnenwärme (Solarthermie)
  • Heizen mittels Wärmepumpe

Heizen mit Pellets oder Hackschnitzeln beispielsweise gilt als Lösung, die für Firmen sinnvoller ist als für Privathaushalte, da hier die Ersparnis umso deutlicher wird, je mehr die Heizung genutzt wird.

Was es zu beachten gilt

Gerade die drei genannten Konzepte sind mittlerweile schon hinreichend erprobt und haben sich auch vielfach bewährt: Dennoch gilt: Ein Umstieg auf eine ganz neue Heizform ist primär eine Investition und damit verbunden mit nicht gerade geringen Kosten. Daher sollten alle, die mit dem Gedanken an eine Umstellung spielen, zunächst einmal einen Energieberater zu Rate ziehen. Auf fachmännische Beratung sollte schließlich niemand verzichten, egal ob die energetische Sanierungsmaßnahme privat oder geschäftlich umgesetzt werden soll. Dieser wird sich den Status Quo ansehen und dann analysieren, ob sich ein Austausch der Heizungsanlage langfristig lohnt. Auch kann er bei der Entscheidung helfen, welche Heizmethode am sinnvollsten ist. Die Umrüstung zugunsten eines nachhaltigen Heizsystems lohnt sich aus finanzieller Perspektive nämlich oft, aber eben nicht immer und diesem Risiko kann durch die ausführliche Beratung im Vorfeld vorgebeugt werden. Als Finanzierungshilfe für die Umrüstung empfiehlt sich ein Modernisierungskredit, der speziell für energetische Sanierungen angeboten wird und den Umstieg auf eine nachhaltige Heizform erleichtert. Ein Austausch des Heizkörpers zugunsten nachhaltiger Heizmethoden ist nur eine der möglichen Maßnahmen, die so bezuschusst werden können.

 
 
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