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Lacke und Farben der BASF Coatings GmbH in Münster schützen und veredeln Oberflächen; bei Autoserienlacken, Autoreparaturlacken und Industrielacken ist die BASF Tochter der Global Player der Lackindustrie Dort, wo das ziel beim Einsatz der Produkte die Schaffung edler Oberflächen ist, müssen aber auch die Bodenflächen in den Produktions- und Lagerhallen makellos sauber sein Lacke und Farben der BASF Coatings GmbH in Münster schützen und veredeln Oberflächen; bei Autoserienlacken, Autoreparaturlacken und Industrielacken ist die BASF Tochter der Global Player der Lackindustrie. Dort, wo das ziel beim Einsatz der Produkte die Schaffung edler Oberflächen ist, müssen aber auch die Bodenflächen in den Produktions- und Lagerhallen makellos sauber sein.

Udo Niehoff, FFZ Koordinator der Werktechnik bei BASF Coatings, hat Dosierstationen für die Hakomatic B 1050 installiert: „Das spart Reinigungsmittel und vermeidet Überdosierungen.“

Bisher wurden zur Reinigung des im Fertigwarenlager und in der Einsatzstofflogistik – dem Rohstofflager – zwei Kehrmaschinen eingesetzt. Das damit erzielte Reinigungsergebnis war allerdings noch nicht perfekt: „Wir arbeiten hier in der Lackproduktion in einem sensiblen Bereich“, so Udo Niehoff, der für die Beschaffung von Reinigungsmaschinen verantwortliche FFZ Koordinator der Werktechnik. Beim Kehren der Flächen wurde zu viel Staub aufgewirbelt, der sich überall niedergeschlagen hat. Das gefiel uns ganz und gar nicht.“
Niehoff und seine Kollegen entschieden sich daher, von Trocken- auf Nassreinigung umzustellen und die beiden Kehrmaschinen durch eine Scheuer-Saugmaschine zu ersetzen. „Wir reinigen in Intervallen, im Durchschnitt zwei- bis dreimal pro Woche je Bereich“, erklärt Niehoff. „Daher können sich die beiden Lagerbereiche eine Maschine teilen.“
Insgesamt über 3.500 m² zu reinigende Fläche kommen dabei zusammen. Damit lohnt sich eine Aufsitzmaschine, zumal die Reinigungsmaschinen bei BASF Coatings „nebenher“ von den in den Lagerbereichen beschäftigten Staplerfahrern bedient werden. Die Reinigung darf also nicht zu viel Zeit in Anspruch nehmen.

Die Hakomatic B 1050 wechselt zwischen zwei Lagerbereichen: Für die Fahrt über das Werksgelände ist sie mit einer StVO-Beleuchtung ausgestattet

„Unsere Mitarbeiter, die die Maschinen später auch fahren sollten, haben verschiedene Reinigungsmaschinen getestet“, erläutert Niehoff weiter. „Nachdem sie eine Woche lang Geräte unterschiedlicher Hersteller ausprobieren konnten, fiel die Entscheidung schließlich für die Hakomatic B 1050.“
Dieser Schrubbautomat der Bad Oldesloer Hako-Werke ist mit einer theoretischen Flächenleistung von über 7.100 m² pro Stunde für die wirtschaftliche Reinigung auch großer Flächen ausgelegt. Die Maschine wird in drei Varianten angeboten: Klassisch mit zwei oder drei Tellerbürsten, oder alternativ mit einem Walzenbürstenaggregat.
Hierbei sorgen zwei gegenläufig rotierende Bürsten auch bei starker Verschmutzung und bei strukturierten Böden für besonders gründliche Reinigung. „Gerade im Rohstofflager haben wir einen recht rauen Betonboden, in dessen Poren sich der Schmutz gerne festsetzt“, erzählt Jürgen Neuhaus, einer der Fahrer, der die Maschine vorab getestet hat. „Mit der Walzenbürste erzielt man hier deutlich bessere Reinigungsergebnisse.“

Hakomatic B 1050

Großer Vorteil: Sehr pflegeleicht
Für die Effizienz der Scheuersaugmaschine Hakomatic B 1050 ist auch eine einfache tägliche Pflege wichtig: Der Kehrgutbehälter kann mit wenigen Handgriffen entnommen und geleert werden, die Walzen lassen sich ohne Werkzeug wechseln und die Schläuche, die das Schmutzwasser vom Saugfuß in den Tank leiten, sind leicht zugänglich, großzügig dimensioniert und lassen sich leicht zum Reinigen abnehmen.
Die täglichen „kleinen“ Wartungsarbeiten führen die Fahrer selber durch, größere Reparaturen übernimmt der Fördertechniklieferant Still. Denn BASF Coatings hat einen Leasing- und Fullservice-Vertrag mit Still, der auch die Reinigungsmaschinen umfasst. So hat das Unternehmen für alle Fahrzeuge nur einen Ansprechpartner. Hako ist also ein Sublieferant, doch die Zusammenarbeit zwischen Hako und dem Fördertechnikhersteller funktioniert reibungslos.

Kehren und Schrubben in einem Arbeitsgang
In das Bürstenaggregat ist gleichzeitig eine Kehrfunktion integriert – Grobschmutz wird in einem hinter den Walzenbürsten angeordneten Schmutzbehälter gesammelt. Damit brauchen die Flächen nicht vorher gekehrt zu werden – Kehren und Schrubben erfolgen in einem Arbeitsgang.
„Da die Reinigung im laufenden Betrieb erfolgt, ist es für uns zudem besonders wichtig, dass der Boden nach der Nassreinigung gleich wieder trocken ist. Die Stapler haben also keine Probleme mit der Haftung“, nennt Niehoff ein weiteres Kriterium bei der Auswahl der Maschine. Die Hakomatic B 1050 konnte hier dank einer starken dreistufigen Saugturbine und des parabolisch geformten Saugfußes überzeugen.
Neben der Reinigungsleistung war aber noch ein Aspekt für die Entscheidung für die Hako-Maschine entscheidend, wie Neuhaus berichtet: „Wir müssen mit der Maschine innerhalb der Regalgänge wenden können. Deshalb war Wendigkeit ein ganz wesentliches Kriterium für uns.“

Nutzung in zwei Lagerbereichen: Maschinenfahrer Georg Drücker quittiert die Übernahme der Hakomatic B 1050, bevor er im Versandlager mit der Reinigung beginnt.

Durch die Integration der Kehrfunktion in das Walzenaggregat ist die Hakomatic B 1050 besonders kompakt. Ihren Saugfuß eingerechnet, misst sie gerade einmal 215 cm und hat einen Wendekreis von nur 240 cm im Gang.
Weil bei der Maschine das lenkbare Vorderrad angetrieben wird, kann sie nahezu auf der Stelle drehen. „Überhaupt ist die Maschine nicht übermäßig groß“, so Dieter Hesselmann, Gruppen-Coach im Fertigwarenlager. „So können wir auch in vielen engen Bereichen fahren. Es war uns zum Beispiel wichtig, bei der Grundreinigung des Lagers auch unter den Regalen durchfahren zu können.“ Bei einer Gesamthöhe mit Schutzdach von nur 2 m ist das problemlos machbar. Das optional angebotene Dach schützt den Fahrer vor herabfallenden Waren.
„Arbeitsschutz steht hier bei BASF an erster Stelle“, betont Hesselmann. Die Hakomatic B 1050 bietet hier schon vom Grundmodell her guten Schutz, wie Neuhaus betont: „Die Frontverkleidung der Hako schützt Hände und Beine, falls etwa ein Gegenstand aus dem Regal hervorragt. Die anderen von uns getesteten Maschine waren hingegen alle offen.“
Zusätzlich wurde die Hakomatic B 1050 durch weitere Sonderausstattungen ergänzt: Ein Beckengurt schützt den Fahrer bei Karambolagen, und die Feststellbremse wird aktiviert, sobald der Schlüssel abgezogen wird oder der Fahrer absteigt. Zusätzlich sorgt die Beleuchtung nach Straßenverkehrsordnung für gute Sicht und Sichtbarkeit, wenn die Reinigungsmaschine auf dem Werksgelände unterwegs ist.
Die Hakomatic B 1050 wird seit Frühjahr 2011 bei BASF Coatings eingesetzt – und zeigt Wirkung, wie Hesselmann betont: „Die Mitarbeiter haben festgestellt, dass die Luft wesentlich sauberer ist. Außerdem befindet sich jetzt deutlich weniger Staub auf der Fördertechnik und auf den Versandpaletten als vorher.“
Olaf Meier

Kontakt:
Hako-Werke GmbH
Tel.: 04315 8060
Email: info@hako.com
www.hako.com

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