Bei den Hydraulik-Experten von Eckart brachten eine Digitalisierungslösung für ihre Maschinen eine deutliche Senkung der Stillstandszeiten mit sich.

Bei den Hydraulik-Experten von Eckart brachten eine Digitalisierungslösung für ihre Maschinen eine deutliche Senkung der Stillstandszeiten mit sich. - Bild: Denys/stock.adobe.com

| von 3d Signals

Das Wallrother Familienunternehmen Eckart Hydraulik im Südosten Hessens, blickt auf ein halbes Jahrhundert Erfahrung im Bereich innovativer Hydraulik- und Pneumatik-Lösungen zurück. Auch Schwenk-Hub-Systeme zählen zur Expertise. Eckart Hydraulik ist insbesondere ein kompetenter Gesprächspartner für Konstrukteure, dank großer Erfahrung mit einer Vielzahl unterschiedlichster Problemstellungen. Über 4.000 hochzufriedene Kunden, das spricht als Zahlenwert für sich. Eckart GmbH verfügt strategisch ferner über Außendienst-Vertretungen weltweit. Eckart Hydraulik beweist darüber hinaus aber auch Stärke, wenn es um die Betreuung der über 160 erstklassig ausgebildeten Mitarbeiter geht. Bike-Leasing ist nur eins der attraktiven Zusatzangebote, die Mitarbeitermotivation stärkt.

Die Produktion des Unternehmens ist effizient und kostenbewusst aufgestellt. Von der ersten Anfrage bis zu Lieferung und Service sind alle Prozesse begleitet von persönlichem Engagement und Verständnis für Ihre Aufgaben. Das ist für Geschäftsleiter Markus Eckart, der von der Perspektive hoher Kundeorientierung kommt, wesentlich: "Im Markt nimmt man uns als das technikbegeisterte Know-how-Zentrum für Hydraulik und Pneumatik sowie nahezu jede industrielle Applikation wahr. Wir sind unkomplizierte, innovativ denkende Partner für technisch anspruchsvolle Sonderlösungen."

Markus Eckart hat ein Auge auf den Markt und Fachartikel – er verfolgt engmaschig IT-Themen mit Fokus auf die Produktion. So ist er auch auf 3d Signals aufmerksam geworden. Vor Ort bei der SAMSON AG gewann er einen ersten persönlichen Eindruck von der durch 3d Signals ermöglichten Plug&Play Maschinendigitalisierung. 

Eckart war angetan von der nicht-invasiven Installation der 3d Signals-Lösung, sowie von der schnellen Verfügbarkeit der Daten. „Unsere Motivation war die genaue Ermittlung einer Maschinenverfügbarkeit; die Option, unabhängig von der Disziplin der Mitarbeiter Produktionsdaten zu erfassen. Die Tatsache, dass praktisch die Anbindung jeden Maschinentyps und Alters möglich ist, war zusätzlich ein sehr interessanter Aspekt, der unsere Entscheidung für 3d Signals unterstützt hat.“ Eckart sieht 3d Signals‘ Startup-Status als eine Chance, bei Ideen direkt gehört zu werden, und hofft auf kurze Wege der Kommunikation, um dynamisch Input zur Weiterentwicklung des Systems geben zu können.

In der praktischen Anwendung der 3d Signals Lösung stehen für Eckart derzeit vor allem die Live-Ansicht sowie die Berichte über die Stillstandsklassifizierung im Fokus des Interesses. 

3d Signals‘ Lösung beeinflusst übergreifend alle Arbeitsbereiche. Am stärksten sehen laut Eckart die Fertigungsleitung sowie die Meister durch das System eine positive Veränderung ihres Arbeitsalltags. Auch die Mitarbeiter an den Maschinen profitieren von der neu gewonnenen Datenansicht und sind mit Tablets ausgestattet, um über die cloud-basierte Software volle Einsicht in ihre Bereiche zu erhalten.

Und wie sieht die bisherige Erfolgsbilanz der Eckart GmbH unter Einsatz der 3d Signals Lösung konkret aus? „Je nach Fertigungsbereich wurde die Stillstandszeit zwischen fünf und 15 Prozent reduziert, erläutert Eckart. Mit der Klassifizierung erhalten wir nun weitere Sichten und können dadurch unsere zukünftigen Entscheidungen besser ableiten.“

Eckart’s Fokus vor der Installation des 3d Signals Systems lag vor allem auf hoher Transparenz in der Kommunikation mit seinem Team, um unterm Strich eine insgesamt hohe Akzeptanz zu erzielen. "Unser Ziel war es, erstmal zwei bis drei Monate Daten zu erfassen und das Ganze dann zu beurteilen. Überrascht hat uns, dass fast übergreifend eine Stillstands-Reduzierung stattgefunden hat, obwohl wir noch keinerlei Maßnahmen abgeleitet haben.", so der Geschäftsmann. 

Eckart war sich über das hohe Optimierungspotential in seinem Unternehmen bewusst mit Blick auf die Auslastung seiner Maschinen.

Er führt dies als eines der wesentlichen Entscheidungskriterien für 3d Signals ins Feld. Und aus der Theorie folgt die Praxis: "Mit der flächendeckenden Erfassung der Stillstandsgründe werden wir nun gezielte Maßnahmen definieren und umsetzen."

Nachdem Eckart vier volle Monate mit dem 3d Signals System gearbeitet hatte, konnte eine signifikante Verbesserung der Maschinenverfügbarkeit festgestellt werden.

Gemessen werden solche Optimierungen als Verhältnis der tatsächlichen Produktionszeit (bzw. der wertschöpfenden Zeit) zur geplanten Zeit (beziehungsweise Schichtzeit). Wie in Abbildung 1. (siehe unten) deutlich wird, lag die durchschnittliche Maschinenverfügbarkeit im November 2020 bei 38 Prozent. Das bedeutet, dass die Maschinen über 60 Prozent der Zeit keine Teile produzierten. Im Februar 2021 lag die Maschinenverfügbarkeit bei 49 Prozent, was eine Steigerung der Maschinenproduktivität um knapp 30 Prozent bedeutet. Diese Steigerung kann hauptsächlich auf die Visualisierung der Daten und die Aufmerksamkeit der Maschinenbediener und Manager zurückgeführt werden, da insgesamt keine großen Investitionen nötig waren, um diese dramatische Veränderung zu erzielen. Sicherlich spielte auch die kontinuierliche Kommunikation mit den Mitarbeitern über die Sinnhaftigkeit und auch Notwendigkeit der 3d Signals Lösung eine große Rolle. Dadurch wurde die Akzeptanz und die Sensibilität der Mitarbeiter gestärkt die bestehenden Maschinen bestens zu nutzen.

Die Abbildungen 2a und 2b zeigen, dass die genannte Verbesserung auf breiter Front erfolgte. Abbildung 2a visualisiert die Verbesserung an jedem der fünf Arbeitstage. Im Bemessungszeitraum wurden im Durchschnitt pro Wochentag eine 24 Prozent höhere Verfügbarkeit erreicht. Der Freitag ist aufgrund des bestehenden Schichtmodells bis Februar niedriger bemessen. Mit der seit Februar bestehenden neuen Funktion "dynamische Schichtplanung" sind nun auch die Schichtmodelle flexibel anpassbar. Hier zeigten sich die Vorteile einer unkomplizierten Kommunikation mit einem Startup und der schnellen Implementierung in das System. 

Abbildung 2b. illustriert die Verbesserung der Schichtproduktivität. Während sich die Vormittagsschicht in den vier Monaten nach der Installation um 27 Prozent verbesserte, verbesserte sich die Nachmittagsschicht, die mit einer deutlich niedrigeren Produktivität startete, um 38 Prozent. Damit holte sie fast das Effizienzniveau der Vormittagsschicht ein.

Wie sieht Eckart die mittelfristige Zukunft seines Unternehmens im Kontext der 3d Signals Lösung?  "Sicherlich werden wir gewisse Abläufe optimieren, das ist ja auch Sinn dieses dynamischen Systems. Wie tief diese Änderungen im Einzelnen sein werden, können wir heute noch nicht sagen, wir werden dazu das 3d Signals System weiterhin nutzen, um dann entsprechende Maßnahmen zu definieren."

Und was würde Eckart  vor dem Hintergrund seiner Erfahrungen mit 3d Signals vergleichbaren Unternehmen als Empfehlung mit auf den Weg geben? "Mut zur Installation! Die sehr einfache Plug & Play-Lösung bietet von erstem Tag an Daten, die jedem Unternehmen zu weiteren, wesentlichen Entscheidungen verhelfen."

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