Spezialmessung

Prüftechnik richtet neues Kalibrierlabor für Schwingungssensorik ein

am 14.02.2018 um 08:00 Uhr

Im neuen Kalibrierlabor der Prüftechnik Condition Monitoring GmbH in Ismaning treffen Welten aufeinander: Sieben Tonnen Beton und 600 Kilogramm Granit bilden die Basis zur Kalibrierung von nur durchschnittlich rund 50 Gramm schweren Schwingungssensoren.

Condition Monitoring

Kalibrierlabor der Prüftechnik Condition Monitoring GmbH. – Bild: Prüftechnik

Zwei hochmoderne Kalibrieranlagen ermöglichen es ab sofort, die Prüftechnik Schwingungssensoren weit über die Normgrenzen hinaus zu kalibrieren, um damit über einen langen Zeitraum hinweg verlässliche Messwerte ab Werk und auch in der Re-Kalibrierung zu schaffen. Neben dem PARALIGN® und Alignment-Laser Kalibrierlabor wurde nun auch ein komplett neues Kalibrierlabor für Condition Monitoring Schwingungssensoren eingerichtet. Zwei Shaker auf einem festen Beton-Granit-Fundament ermöglichen es, die eigenen Prüftechnik Schwingungssensoren zu kalibrieren. Die beiden neuen hochfrequenten Shaker erzeugen Schwingungen in den Bereichen von 0 bis 200 Hertz sowie von 5 bis 50.000 Hertz. Somit gehen die Analyse- und Kalibriermöglichkeiten weit über die Grenzen der geforderten Normen und Messtoleranzen hinaus.

Für Prüftechnik ergeben sich vor allem im Bereich R&D (Research & Development) neue Möglichkeiten, Schwingungssensoren präziser und mit noch aussagekräftigeren Messergebnissen zu entwickeln. Dabei dauert die Messung zur Kalibrierung eines Sensors nur eine knappe Minute, was gerade bei der Produktion von hohen Stückzahlen ein enormer Vorteil ist. Darüber hinaus werden zukünftig auch End-to-End-Kalibrierungen durchführbar sein.

Durch das hohe Sockelgewicht von 7,6 Tonnen sowie die Entkoppelung dieses Fundaments vom Rest des Gebäudes sind Fehlmessungen durch Gebäudeschwingungen ausgeschlossen. nh

Presseinformation der Prüftechnik Dieter Busch AG

 
 
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