Bis zu 320 Karossen können in dem 29 Meter hohen Speicher im Werk eines Automobilherstellers eingelagert werden. Kommt es zu einer Störung am Regalbediengerät, muss diese händisch behoben werden mit einer Reaktionszeit von zehn Minuten.

Bis zu 320 Karossen können in dem 29 Meter hohen Speicher im Werk eines Automobilherstellers eingelagert werden. Kommt es zu einer Störung am Regalbediengerät, muss diese händisch behoben werden mit einer Reaktionszeit von zehn Minuten. - Bild: Leadec

In einem Autowerk wird 24/7 produziert. Größerer Ausfälle kann man sich in Zeiten von Lean und Just in time nicht leisten. Daher arbeiten die Fabriken für ihre Teile mit Puffern, also Zwischenspeichern, in denen die Teile vorgehalten werden, bis sie am eigentlichen Band gebraucht werden. Das gibt es nicht nur für kleinere Teile wie Türen, Reifen oder Motoren sondern auch für die gesamte Karosserie des Fahrzeugs - der sogenannte Karosseriespeicher. 

Bei einer Automobilproduktion in Bremen kümmert sich der Industriedienstleister Leadec um die Instandhaltung dieses Speichers. Kein einfacher Job, denn wenn es hier zu einem Stau kommt, steht die gesamte Produktion. Darum sind die Kollegen stets auf dem Kiwief. Wie dort gearbeitet wird, zeigen Ihnen diese Bilder:

500 Karossen pro Tag laufen über die Fördertechnik in diesem Karosseriespeicher. Bei einer Fehlermeldung wird die Karosserienummer ausgelesen und mit der Steuerung abgeglichen.
500 Karossen pro Tag laufen über die Fördertechnik in diesem Karosseriespeicher. Bei einer Fehlermeldung wird die Karosserienummer ausgelesen und mit der Steuerung abgeglichen. - Bild: Leadec
Die Wartung der Fördertechnik wird anhand einer digitalen Checkliste erfüllt und dokumentiert.
Die Wartung der Fördertechnik wird anhand einer digitalen Checkliste erfüllt und dokumentiert. - Bild: Leadec
Jede einzelne der rund 320 Karosserien von acht verschiedenen Automodellen muss just-in-time ausgelagert und wieder in den Produktionsprozess eingeschleust werden.
Jede einzelne der rund 320 Karosserien von acht verschiedenen Automodellen muss just-in-time ausgelagert und wieder in den Produktionsprozess eingeschleust werden. - Bild: Leadec
Bei Störungen erhält der Mitarbeiter vor Ort Arbeitsanweisungen über die Datenbrille und kann bei Bedarf per integrierter Videofunktion von einem Experten von außerhalb unterstützt werden.
Bei Störungen erhält der Mitarbeiter vor Ort Arbeitsanweisungen über die Datenbrille und kann bei Bedarf per integrierter Videofunktion von einem Experten von außerhalb unterstützt werden. - Bild: Leadec
Die Karosserien werden auf 200 Kilogramm schweren Skids transportiert. Diese werden durch eine Kontrollvorrichtung überprüft und mit einem Kran korrekt ausgerichtet bevor die rund 600 Kilogramm schweren Karosserien darauf platziert werden.
Die Karosserien werden auf 200 Kilogramm schweren Skids transportiert. Diese werden durch eine Kontrollvorrichtung überprüft und mit einem Kran korrekt ausgerichtet bevor die rund 600 Kilogramm schweren Karosserien darauf platziert werden. - Bild: Leadec

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