Instandhalter Maschine

Für die meisten Instandhaltungsleiter ist die Überalterung ein bekanntes Problem. - Bild: iStock

| von Christian Jansen
Aktualisiert am: 17. Apr. 2019

Ohne Frage stehen viele technische Abteilungen vor einer großen Herausforderung, denn der Unterschied zwischen benötigten und verfügbaren Kompetenzen wird in den nächsten Jahren größer werden – Stichwort “Fachkräftemangel”.

Überalterung und Nachwuchsmangel

Für die meisten Instandhaltungsleiter ist die Überalterung ein bekanntes Problem. Ihre Abteilungen haben generell ein hohes Durchschnittsalter und zahlreiche Mitarbeiter werden in den kommenden zehn Jahren das Rentenalter erreichen. Aber wo Überalterung durch Verjüngung überwunden werden muss, liegt eine große Herausforderung.

Die Anzahl von Bewerbern für technische Berufsausbildungen ist gesunken, wodurch die Verfügbarkeit von jungen technischen Mitarbeitern auf dem Arbeitsmarkt auch geringer ausfällt. Die Suche nach jungen Talenten muss intensiviert werden, denn immer mehr Betriebe bedienen sich aus einem immer kleineren Pool. Für Ihr Unternehmen könnte sich das massiv auf die Balance der Personalfluktuation auswirken.

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Theorie und Praxis

Neben dem Fachkräftemangel hat der Instandhaltungsleiter auch noch andere Herausforderungen zu bewältigen: Studienabsolventen sind noch keine fertigen Spezialisten. Im Studium werden die Inhalte breiter behandelt, um Grundwissen in allen technischen Disziplinen zu vermitteln. Das bedeutet für Instandhaltungsleiter, dass sie nicht technische Spezialisten einstellen können, sondern Mitarbeiter mit breitem Grundwissen, die sie selbst weiter ausbilden müssen.

Allgemein wird das Erwerben und Bewahren von technischer Kompetenz besonders wichtig. Der Instandhaltungsleiter ist herausgefordert, gut über die Art und Weise der Wissensübertragung nachzudenken, um Kompetenzen innerhalb des Unternehmens zu erhalten oder wo nötig zu erweitern.

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