Standardisierte Abläufe - für die Instandhaltung gibt es dafür nun die DIN SPEC 91404.

Die DIN SPEC 91404 soll Standardisierung in der Instandhaltung erleichtern. - Bild: Pixabay

| von Stefan Weinzierl

Offiziell lautet der Titel der DIN SPEC 91404: 'Leitfaden zur Standardisierung von Instandhaltungsprozessen'. Entwickelt wurde sie im Zuge des PAS-Verfahrens durch ein DIN SPEC (PAS)-Konsortium, einem temporären Gremium. Jetzt hat das Deutsche Institut für Normung (DIN) die Norm veröffentlicht.

Sie stellt ein neues Vorgehen dar, das vom FIR an der RWTH Aachen und weiteren Partnern entwickelt wurde. Die DIN SPEC beinhaltet einen Leitfaden zur Standardisierung von Instandhaltungsprozessen für Prozess- und Produktionsanlagen. Dabei werden die Grundmaßnahmen Wartung, Inspektion, Instandsetzung und Verbesserung betrachtet. Das Verfahren kann branchenübergreifend sowohl von unternehmensinternen Instandhaltungsorganisationen als auch von eigenständigen Instandhaltungsdienstleistern genutzt werden.

Die Grundlage für die DIN SPEC wurde im FIR-Projekt MeProLI (Methodik zur Modularisierung komplexer Erstellungsprozesse von Leistungen im Industrieservice) gelegt. Gemeinsam mit den am Projekt beteiligten Partnern entwickelte das FIR eine Methodik zur Gestaltung von Prozessbaukästen und zur Standardisierung von Leistungserstellungsprozessen im Industrieservice.

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"Wir freuen uns über die Veröffentlichung einer weiteren von uns initiierten Norm", sagt FIR-Projektleiter Tobias Leiting. Als anwendungsnahes Forschungsinstitut sei es Ziel des FIR, dass möglichst viele Unternehmen von den Ergebnissen der Arbeit profitieren. "Transferaktivitäten wie die Erstellung von Handlungsempfehlungen, Richtlinien und Spezifikationen sind für uns deshalb sehr wichtig. Seit vielen Jahren arbeiten wir deshalb intensiv mit dem DIN e. V. zusammen und haben schon viele Standards auf den Weg gebracht."

FIR