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MORE4CORE

WVIS unterstützt Benchmark-Studie zur Bedeutung der Instandhaltung in Europa

am 30.01.2014 um 13:46 Uhr

Europas Industrie steht vor einer strukturellen Herausforderung. Die Bedeutung der professionellen Instandhaltung für einen starken Industriestandort nimmt immer weiter zu. Sie sichert Wettbewerbsfähigkeit der international agierenden‚ Industrieunternehmen und stärkt gleichzeitig die Nachhaltigkeit und Effizienz in der Produktion.more4core Das europäische Projekt MORE4CORE hat sich zum Ziel gesetzt, diese besondere Rolle der Instandhaltung für den Industriestandort Nordwesteuropa zu dokumentieren und die Wettbewerbsfähigkeit weiter zu verbessern. MORE4CORE schafft damit eine Basis für den Austausch zwischen Industrie, Dienstleistern und Politik um Innovationen voranzutreiben und Märkte weiter aneinander heranzuführen.

Die Erhebung findet 2014 erstmalig auch in Deutschland statt und wird durch den 2008 in Düsseldorf gegründeten Wirtschaftsverband für Industrieservice (WVIS) koordiniert. „Das Projekt MORE4CORE ist eine internationale Initiative zur Förderung und Vernetzung aller Interessensgruppen in der Instandhaltung. Dieser globale Blick stärkt die Wahrnehmung für den Industrieservice in Deutschland und hilft das Image dieser für uns noch neuen Wachstumsbranche weiter zu definieren“, begründet WVIS-Geschäftsführer Reinhard Maaß das Engagement seines Verbands.

Im Rahmen der Initiative arbeitet WVIS mit Partnern aus vier europäischen Staaten, Brabant-Development Agenye BOM (Niederlande), das Institute „World Class Maintenance“ (Niederlande), das Maintenance Education Consortium (Niederlande), die Belgian Maintenance Association – BEMAS (Belgien), die Handelskammer Antwerpen – VOKA (Belgien), die Association française des ingénieurs et responsables de maintenance – AFIM (Frankreich), die European Federation of National Maintenance Associations EFNMS zusammen, um die Wahrnehmung der Branche zu verbessern, Innovationen voranzutreiben sowie Aus- und Weiterbildung mit zu gestalten.

In den teilnehmenden Nationen werden rund 400 Unternehmen erfasst. Sie erhalten dadurch die Möglichkeit den Erfolg Ihrer Instandhaltungsorganisation und der eigenen Instandhaltungsaktivitäten mit denen Ihrer Wettbewerber zu vergleichen. Dabei steht der Ansatz einer wertorientierten Instandhaltung im Vordergrund des Benchmark-Vergleichs. Das Ergebnis der einzelnen nationalen Benchmark-Studien bildet gleichzeitig die Grundlage für eine internationale Studie. Begleitet wird die vergleichende Analyse von den Beratungsunternehmen Mainnovation und KPMG.

Die Benchmark-Daten werden mittels eines einheitlichen Fragebogens gesammelt. Darin werden zunächst quantitative und qualitative Daten für das Jahr 2013 abgefragt. Einige Fragen erfordern zudem Daten aus 2010 (vor drei Jahren) und eine Prognose für das Jahr 2016. Alle Benchmark-Ergebnisse werden für die gesamte Region NWE veröffentlicht, und anonym pro Branche und pro Land ausgewertet.

Die Datenerhebungsphase ist im Januar gestartet und wird noch bis zum 21. Februar 2014 fortgeführt. Interessierte Unternehmen aus der Instandhaltung und dem Industrieservice in Deutschland können sich mit dem WVIS in Verbindung setzen um ihren Beitrag zu der Studie abzugeben. Alle Informationen werden selbstverständlich absolut vertraulich behandelt und ausschließlich anonymisiert wiedergegeben. Erhoben werden in sechs Kernthemenbereichen Allgemeine Unternehmensdaten, Instandhaltungs- und Anlagendaten, wie Daten zu SHE (Safety, Health, & Environment), Produktionsdaten sowie Angeben zum Ressourcenmanagement. Im Bereich Human Ressource unter anderem Angaben zur internen und externen Instandhaltung. Des weiteren Innovationsdaten und Strategien, Daten zur Marktintegration, hier insbesondere Aktivitäten rund um das Thema Outsourcing sowie Risikodaten zu den Anlagen selbst, wie Technischer Zustand der Anlagen, Zuverlässigkeit oder Sicherheit. (Quelle: WVIS e.V.)

Mehr Informationen und  Download des Fragenkatalogs unter www.wvis.eu

 
 
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