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Studie

Unternehmen setzen verstärkt aufs Internet of Things

am 13.03.2015 um 08:00 Uhr

Die Hersteller von Soft- und Hardware-Lösungen erwarten eine große Nachfrage nach IoT-Geräten, die intelligenter und profitabler sind. Laut einer Studie von Flexera Software und IDC wollen zwei Drittel der befragten Hersteller ihre Produkte auf das Internet of Things ausrichten.

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Bild:© compillu – Fotolia.com

Bislang arbeiten nur 30 Prozent der Unternehmen an IoT-kompatiblen Geräten, doch innerhalb der nächsten zwei Jahre wollen weitere 34 Prozent nachziehen.

Zurzeit bietet etwa jedes zweite Unternehmen Geräte mit intelligenter Software an. In zwei Jahren werden weitere 21 Prozent diesem Beispiel folgen. Der Fokus liegt dabei häufig auf der Fernwartung und dem Monitoring von Produkten und Leistungen sowie auf der Optimierung der Lieferketten.
„Das Internet of Things ist mittlerweile ein sehr komplexes Gebilde“, erklärt Clemens Schuchert vom Beratungsunternehmen Cocus. „Ziel für die Unternehmen muss daher sein, das Thema IoT intelligent anzugehen und dem eigenen System unter anderem durch leichte Bedienbarkeit und Visualisierungen die Komplexität zu nehmen“, so der M2M-Experte.
Ein Großteil der Hersteller entwickelt – unter anderem mittels Software-Lizenzen – Angebote, die neben der Hardware auch Service- und Beratungsleistungen umfassen. Von diesen Gesamtpaketen versprechen sie sich höhere Gewinne. „Innovation allein reicht nicht aus, um eine Branche zu transformieren“, betont Vikram Koka von Flexera Software. „Es muss auch möglich sein, Geld und letztlich Profit mit einer neuen Technologie zu machen.“
So erklärt sich auch, warum die Zahl der Unternehmen, die mehr Umsatz mit Serviceleistungen machen, den Prognosen nach um 6 Prozent zulegen wird, während die Unternehmen, die mehr als die Hälfte ihres Umsatzes mit Hardware erzielen, um 5 Prozent zurückgehen werden.

 
 
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