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in der Praxis zu analysieren und mit anderen Unternehmen zu diskutieren. Das Benchmarking startet im Frühjahr 2015.

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Bei dem Konsortialbenchmarking „Industrial Services – Service Innovation“ bilden die teilnehmenden Unternehmen ein Konsortium und vergleichen die Leistungsfähigkeit im Bereich der Service-Innovation von circa 500 ausgesuchten Firmen. Dabei gehen sie der Frage nach, wie sich die Top-Performer von ihren anderen Marktbegleitern (Followern) unterscheiden. Das Konsortium beleuchtet gemeinsam mit dem FIR, wie Unternehmen neue Ideen generieren, systematisch neue Dienstleistungen entwickeln und diese in tragfähige Geschäftsmodelle einbetten.

Bei einem gemeinsamen Kick-off-Meeting haben die teilnehmenden Partnerunternehmen zusätzlich die Möglichkeit, eigene Fragestellungen wie beispielsweise die Beschreibung von Leistungen in Serviceverträgen in die Untersuchungen mit einzubringen. „Die Partnerunternehmen profitieren von dem Benchmarking, da sie unmittelbar Antworten auf ihre Fragen erhalten, sich direkt mit anderen Unternehmen vergleichen können und erfahren, wie die besten Unternehmen Herausforderungen im Service meistern. Unsere Konsortialpartner erhalten so konkrete Lösungsansätze für das eigene Unternehmen“, erklärt der FIR-Geschäftsführer Professor Volker Stich.

Basierend auf den Ergebnissen der breit angelegten Vergleichsstudie werden circa zehn Successful Practices anonymisiert aufbereitet und dem Konsortium vorgestellt. Daraus werden fünf besonders innovative Ansätze durch das Konsortium identifiziert und die Unternehmen vor Ort besucht. Abschließend kürt das FIR fünf sogenannte „Successful-Practice-Unternehmen“ der Branche. „Durch die Unternehmensbesuche ermöglichen wir den Beteiligten Einblick in die Arbeitsweise von Firmen, die Konzepte der Service-Innovation schon heute erfolgreich in ihren Servicebereichen umsetzen. Darüber hinaus bietet das Benchmarking die Möglichkeit zum intensiven Austausch und Wissensaufbau der Führungskräfte“, so Stich.

Dass eine Vergleichsstudie ein erfolgversprechender Ansatz für Unternehmen ist, um das eigene Geschäft weiterzuentwickeln, zeigte bereits das Konsortialbenchmarking Lean Services, das das FIR im Herbst 2014 erfolgreich abschließen konnte. Als Successful-Practice-Unternehmen wurden die Aliseca GmbH, die BSH Bosch und Siemens Hausgeräte Service GmbH, die DMG Mori Seiki AG, die Endress+Hauser Messtechnik GmbH+Co.KG sowie die IBM Deutschland GmbH besucht und ausgezeichnet.

Interessierte Unternehmen können sich mit dem Projektverantwortlichen des FIR, Marco Husmann, unter folgender E-Mail-Adresse in Verbindung setzen: Marco.Husmann@fir.rwth-aachen.de. Die Teilnahme am Konsortialbenchmarking ist für die ausrichtenden Konsortialpartner kostenpflichtig. Weitere Informationen über das FIR sind im Internet abrufbar:

www.fir.rwth-aachen.de
www.konsortialbenchmarking.de