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Anlagenabstellungen sind nach wie vor extrem herausfordernde Projekte im Spannungsfeld von Kosten- und Termindruck, Qualität, Arbeitssicherheit sowie die Bestimmungen zu Gefahrenabwehr, Umweltschutz und Arbeitsrecht. Bild: stockphoto mania - Fotolia.com

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Anlagenabstellungen sind nach wie vor extrem herausfordernde Projekte im Spannungsfeld von Kosten- und Termindruck, Qualität, Arbeitssicherheit sowie die Bestimmungen zu Gefahrenabwehr, Umweltschutz und Arbeitsrecht.
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Es ist also entscheidend, bestens vorbereitet in die anstehenden Aufgaben zu gehen. Vom 27. – 28. Januar 2016 treffen sich Führungskräfte, leitende Mitarbeiter, Projektleiter und Fachkräfte auf der etablierten Jahrestagung ‚TAR 2016 – Turnarounds, Anlagenabstellungen, Revisionen‘ in Potsdam, um aktuellen Herausforderungen des modernen Stillstandsmanagements zu begegnen. Neben bewährten Prozessen, Innovationen und Trends greifen Experten auch viele weitere Fragestellungen wie Contracting Strategien durch die Bildung von Wertschöpfungspartnerschaften, Qualitätsmanagement im Stillstand sowie den Einsatz innovativer Technologien auf.

Die Fachtagung bietet viele Anregungen, um den nächsten Turnaround erfolgreich zu meistern. Betreiber aus Raffinerien und der Petrochemie sowie Engineering-Spezialisten oder Ausrüstungshersteller geben Einblicke in Best Practices und berichten, welche Strategien sich bewährt haben. Darunter namhafte Unternehmen wie BASF, Bayernoil, Covestro, CSL Behrung, Evonik, Ineos, RWE Generation, Shell Deutschland und TOTAL Raffinerie Mitteldeutschland. Es werden Lösungsvorschläge aufgezeigt und typische Problemstellungen aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. So eröffnet der Blick über den Tellerrand anhand eines Beispiels von Großprojekten im Marineschiffbau neue Ideen und Ansätze für die eigene Praxis. Neben parallelen Fachforen schaffen interaktive Diskussionsrunden zu Arbeitssicherheit, differenzierter Kostentransparenz und dem Umgang mit Unvorhergesehenem sowie eine Podiumsdiskussion über Mehr- und Zusatzarbeiten zusätzliche Anreize.

Erstmalig wird vom 25. – 26. Januar im Vorfeld der Tagung die Turnaround Projektsimulation „TARfighter“ angeboten. Dabei handelt es sich um ein praxisnahes Planspiel, das die Vorbereitung, Planung und Durchführung eines realistischen Stillstands-/Revisions-Projektes simuliert. Es ist eine ideale Lernmethode, um die typischen Herausforderungen eines Turnaround-Projekts durchzuspielen und zu erlernen – ganz ohne Risiko. Wer tiefer in ein spezifisches Thema einsteigen möchte, hat am 26. Januar außerdem die Möglichkeit an einem der parallelen Workshops teilzunehmen. Hier wird präsentiert, hinterfragt, gelernt und im kleinen Kreis intensiv diskutiert. Teilnehmer können sich ihr Programm flexibel zusammenstellen und für einzelne Elemente oder die kompletten vier Tage anmelden.

Das Treffen der dynamisch wachsenden Stillstandscommunity jährt sich bereits zum 12. Mal. So darf als Highlight ein gemeinsamer Abendausflug nicht fehlen – Fachkollegen erhalten dadurch die Möglichkeit, sich in entspannter Atmosphäre auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.