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  • Bauart und Fertigung der Getriebekomponenten
  • Betriebsbedingungen und Instandhaltung des Getriebes
  • Viskosität, Basisöl und Additivierung des Schmierstoffs.

Die Viskosität
Zur Schmierung von Getrieben werden in der Regel Öle, in einigen Fällen auch Fette eingesetzt. Bei der Auswahl der Viskosität des Getriebeöls bzw. Konsistenz des Fettes sind folgende Parameter von Bedeutung:

  • die Umfangsgeschwindigkeit (Drehzahlbereich, Durchmesser)
  • der Temperatur-Einsatzbereich
  • die Belastung (Kräfte und Momente).

Generell gelten bei der Bestimmung der Viskosität nachstehende Faustregeln:

  • hohe Umfangsgeschwindigkeiten und niedrige Temperaturen = relativ niedrige Viskosität
  • niedrige Umfangsgeschwindigkeiten und hohe Temperaturen = relativ hohe Viskosität
  • höhere Belastung = höhere Viskosität

Basisöle und ihre Eigenschaften
Bei der Herstellung von Getriebeölen können unterschiedliche Grundöle verwendet werden. Dazu zählen: Mineralöle, Polyalphaolefine (PAO), Ester und Polyglykole.
In Schneckengetrieben (Werkstoff: Phosphorbronze) haben sich vor allem Polyglykole als synthetische Getriebeöle gut bewährt. Bei der hohen Gleitreibung in Schneckenverzahnungen z.B. begrenzen sie den Anstieg der Temperatur, verbessern den Wirkungsgrad und erhöhen die Tragfähigkeit. Allerdings sind Polyglykole nicht mit Mineralölen, Pflanzenölen oder anderen Syntheseölen mischbar. Die nach einer eventuellen Umstellung im Polyglykol verbleibende Restölmenge sollte 1 % nicht übersteigen. Außerdem sind Getriebeschmierstoffe nicht mit allen Dichtungen und Farbanstrichen verträglich, daher ist ihre Verwendbarkeit vor Einsatz zu prüfen. Die Eigenschaften der einzelnen Basisöle zeigt nachstehende Übersicht im Vergleich. Dabei ist jedoch zu beachten, dass Getriebeöle unterschiedliche Additivpackages enthalten. Daher können die hier aufgeführten Eigenschaften Schwankungen unterliegen.

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Normen und Spezifikationen

Getriebeschmierstoffe zum Einsatz in der Industrie müssen gewisse Basisanforderungen erfüllen. Dazu zählen die Normen nach DIN und ASTM sowie Spezifikationen der Anlagenhersteller. Die DIN 51517 – Teil 3 zum Beispiel betrifft Industriegetriebeöle CLP.
Die Buchstaben in der Kodierung CLP stehen für:
C = Getriebeöl,
L = Öl enthält Oxidations- und Korrosionsschutzadditive,
P = Öl enthält Reibungs- und Verschleißschutzadditive.
Konventionelle Industriegetriebeöle CLP basieren auf Mineral- oder Syntheseölen. Sie enthalten Hochdruck- und Antiverschleiß-Additive in Form von Schwefel-Phosphor- bzw. Schwefel-Phosphor-Zink-Molybdän-Verbindungen. Sie schützen die Getriebe entsprechend vor Verschleiß sowie vor Fressen und verringern die Graufleckigkeit. Bei ihrem Einsatz bauen sie chemisch-physikalische Reaktionsschichten auf und ebnen die Rauheit der Zahnflanken durch Abrieb ein.

ADDINOL Surftec® übertrifft die konventionelle Additivtechnologie
Die Eco Gear Getriebeölreihe von ADDINOL erfüllt alle Anforderungen der DIN 51517 – Teil 3, enthält statt der konventionellen CLP Additivtechnologie aber Surftec® als Wirkstoff. Damit schützen die innovativen Hochleistungs-Getriebeöle die Oberflächen neuer Zahnflanken und Wälzlagerlaufbahnen vor Graufleckigkeit, Pittings und Fressern. Rauheiten werden nicht einfach abgerieben und eingeebnet, sondern plastisch deformiert. Bereits vorhandene Schäden werden wieder eingeglättet. Dabei wird progressiver Verschleiß in degressiven umgewandelt. Außerdem reduziert ADDINOL Eco Gear die Reibwerte und ermöglicht in vielen Fällen eine ganz wesentliche Einsparung von Energie.

ADDINOL Eco Gear mit Surftec® wirkt anders als ein herkömmliches Industriegetriebeöl CLP. Daraus ergeben sich folgende Vorteile in der Praxis:

  • Maximaler Verschleißschutz für Getriebe und Lager
  • Optimale Graufleckentragfähigkeit
  • Energieeinsparung
  • Extrem lange Ölwechselintervalle
  • Hervorragender Korrosionsschutz bei Stahl und Buntmetallen
  • Ausgezeichnetes Demulgiervermögen
  • Sicheres Antischaumverhalten
  • Feststofffrei, keine Einschränkungen bei Filtern und Zentrifugen
  • Verträglichkeit mit allen üblichen Dichtungen und Farbanstrichen.

www.addinol.de