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Brandschutz bei Bestandsbauten

Nürnberger Kolloquien zum Brandschutzlösungen im Bestand

am 21.01.2016 um 13:00 Uhr

Ältere Gebäude entsprechen oft nicht mehr den aktuellen brandschutzrechtlichen Vorschriften. Diese gilt es vor allem dann zu überprüfen und nachzubessern, wenn Gebäude eine Nutzungsänderung erfahren. Aktuelles Beispiel ist die Umwandlung bestehender Gebäude in Flüchtlingsunterkünfte.

Verbund IQ Lueftungsanlage

Blick hinter die Kulissen – bei der Begehung der Universitätsgebäude werden u.a. technische Brandschutzeinrichtungen besichtigt.
Bild: verbund-iq

Im Mittelpunkt der diesjährigen Nürnberger Kolloquien für Brandschutz stehen deshalb die Risikobewertung von Bestandsbauten und die daraus resultierenden Anpassungspflichten für Eigentümer oder Betreiber. Die Veranstaltung findet am 14. April 2016 von 09:00 bis 17:00 Uhr an der Technischen Hochschule Nürnberg statt und richtet sich an Architekten, Bauingenieure, Bauherren und Sachverständige, Mitarbeiter aus Gemeinden und Behörden sowie Mitarbeiter im betrieblichen Gebäudemanagement.

Der Prozessauftakt am vergangenen Montag um das Brandunglück im oberbayerischen Schneizlreuth im Mai 2015, bei dem sechs Menschen ums Leben kamen, macht Brandschutz topaktuell. Verbund Ingenieur Qualifizierung gGmbH nimmt sich des Themas auch in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule Nürnberg an und veranstaltet am Donnerstag, dem 14. April 2016, zum zwölften Mal die Nürnberger Kolloquien zum Brandschutz. In diesem Jahr beschäftigen sich die Kolloquien eingehend mit den Herausforderungen und Lösungsmöglichkeiten verschiedener Brandschutzmaßnahmen und -konzepte im Bestand.

Brandschutz: Vom Universitätsgebäude bis zur Flüchtlingsunterkunft

Experten für Gebäudemanagement und Brandschutzplanung geben auf den Nürnberger Kolloquien einen detaillierten Überblick über Brandschutz und Bestandsschutz. Unterschiedliche Herausforderungen für Brandschutzkonzepte an Bestandsgebäuden aber auch Neubauten werden in Fachvorträgen vorgestellt und Lösungen diskutiert. Unter anderem zeigen Referenten in Erfahrungsberichten auf, wie der Umgang mit Gefahren für Leben und Gesundheit an Schulen gehandhabt wird.
Eine besondere Risikobewertung und Analyse des Brandschutzes macht die Umnutzung eines Gebäudes nötig. Dies betrifft aktuell besonders die Einrichtung von Flüchtlingsunterkünften in vorhandenen Gebäuden. Brandschutzkonzepte müssen möglicherweise überarbeitet oder komplett neu erstellt werden, wenn beispielsweise eine ehemalige Kaserne in ein Flüchtlingsheim umgewandelt wird.
Wenn die Brandkatastrophe dennoch eintritt, kommt die Feuerwehr und ihr Gerät zum Einsatz. Den Teilnehmern werden diverse Rettungsgeräte zur Sicherstellung des zweiten Rettungsweges vorgestellt. Neben den Einsatzmöglichkeiten werden auch die Einsatzgrenzen aufgezeigt.

Abgerundet wird das Programm durch einen Praxisteil: In einem Impulsvortrag wird das Brandschutzkonzept der TH Nürnberg vorgestellt. Die anschließende Begehung der Hochschulgebäude in kleinen Gruppen zeigt Beispiele für schwierige bauliche Zielkonflikte bei Altgebäuden und Brandschutzlösungen in neu errichteten Hochschulgebäuden auf.

Die Nürnberger Kolloquien zum Brandschutz im Überblick:

www.verbund-iq.de

 
 
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