20130402_Initialkonzept_Stapel

Die Sensoren der Zukunft werden sogenannte Nano-Effekte nutzen müssen, um auf ganz kleinem Raum viele verschiedene Parameter messen zu können Da die Thüringer Sensorikfirmen meist sehr klein sind, können sie den Schritt zur Nutzung der Nano-Effekte nur gemeinsam schaffen Die Sensoren der Zukunft werden sogenannte Nano-Effekte nutzen müssen, um auf ganz kleinem Raum viele verschiedene Parameter messen zu können. Da die Thüringer Sensorikfirmen meist sehr klein sind, können sie den Schritt zur Nutzung der Nano-Effekte nur gemeinsam schaffen.

Netzwerk 4.0 heißt deshalb die Antwort der Thüringer Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft. „Wir wollen gemeinsam zu den von Großunternehmern dieser Welt geschätzten Sensorik-Playern werden.“, so Olaf Mollenhauer, Sprecher des Initiative und Geschäftsführer der TETRA Gesellschaft für Sensorik, Automation und Robotik mbH aus Ilmenau.

Sie haben in den letzten Monaten mit Fachexperten aus dem gesamten Bundesgebiet ein Konzept erarbeitet, um diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen. Dieses Initialkonzept wurde Anfang April im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in Berlin abgegeben. Sie bewerben sich damit im Rahmen der Zwanzig20-Initiative der Bundesregierung um eine Förderung von ca. 45 Mio. €. „Es wird in Ostdeutschland nur 10 derartiger Projekte geben. Eine Zuwendung würde uns auf unserem eingeschlagenen Weg enorm beschleunigen; es würde wie ein Katalysator wirken.“, so Wolfgang Brode, Geschäftsführer der Siegert Thinfilm Technology GmbH aus Hermsdorf.

Nanogoesmakro ist dabei doppeldeutig gemeint: Nano-Effekte werden im Makrobereich eine Rolle spielen genauso wie die kleinen Unternehmen in der großen Welt.

Kontakt:
Elektronische Mess- und Gerätetechnik Thüringen (ELMUG) eG
Katrin Kühn
Tel.: 03677 – 689 38 33
Mobil: 0173 56 86 899
E-Mail: katrin.kuehn@elmug.de