SKF Prüfzentrum

Fotomontierter Blick vom Schweinfurter SKF Hochhaus in Richtung „Werk 3“: Etwa so wird sich das neue Prüfzentrum später in seine Umgebung einfügen Bild: SKF

SKF Prüfzentrum

Fotomontierter Blick vom Schweinfurter SKF Hochhaus in Richtung „Werk 3“: Etwa so wird sich das neue Prüfzentrum später in seine Umgebung einfügen
Bild: SKF

Beim Bau der technologischen Pionierleistung kann man nun via WebCam zuschauen.

Damit die Kunden von einer deutlich höheren Robustheit und Zuverlässigkeit kommender Großlager-Generationen profitieren, müssen die beiden neuen Prüfstände im Testcenter enorme Kräfte entfesseln: In Sachen Dynamik, maximale Kräfte und Biegemomente sowie Drehzahlen werden sie alles bisher Dagewesene in den Schatten stellen. Das gigantische Leistungsvermögen der innovativen Testeinrichtungen will natürlich auch in die richtigen Bahnen gelenkt sein, und deshalb werden sie auf isolierten Fundamenten untergebracht, von denen das größere mehrere Tausend Tonnen wiegt.

Die riesigen Sockel und neuen Prüfstände kommen zusammen mit zwei bereits vorhandenen Prüfständen in einem leicht, offen und futuristisch anmutenden Zwillingsgebäude unter. Der Komplex, der mehr als 3.000 Quadratmeter umfasst, entsteht auf dem Gelände des Werks 3 von SKF – und damit passenderweise an der „Sven-Wingquist-Straße“, die den Namen des schwedischen Firmengründers trägt: Wingquist hatte im Jahr 1907 das zweireihige Pendelkugellager erfunden und mit seinem damaligen Start-Up-Unternehmen „Svenska Kullagerfabriken“ die verschiedensten Industriezweige ins Rollen gebracht.

Wer den Bau der jüngsten technologischen Pionierleistung von SKF mitverfolgen möchte, hat dazu auf  www.skf.de/testcenter  Gelegenheit: Dort dokumentieren zwei WebCams aus unterschiedlichen Perspektiven stündlich den Fortschritt der Baumaßnahmen. Aus dem entsprechenden Bildmaterial will SKF später einen kompletten „Zeitraffer-Film“ zusammenschneiden.

Wenn alles glatt läuft, soll das einzigartige Prüfzentrum im Jahr 2017 seinen Betrieb aufnehmen.

www.skf.de