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6. Korrosionsschutz-Symposium

Korrosion messen – Korrosionsschutz bewerten

am 02.03.2016 um 13:00 Uhr

Um die Schutzwirkung vor Korrosion zu gewährleisten, müssen Beschichtungssysteme je nach Einsatzbedingungen hohe Ansprüche erfüllen. Versagen Beschichtungen z.B. an Bauwerken oder technischen Anlagen, kann dies mit hohen Kosten verbunden sein.

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Das 6. Korrosionsschutz-Symposium findet vom 22.-24. Juni 2016 im Kloster Irsee statt.
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Auch bei dekorativen Oberflächen oder Geräten ist die Schutzwirkung über die Gebrauchsdauer ein wesentliches Merkmal der Produktqualität.

Das 6. Korrosionsschutz-Symposium, das vom 22.-24. Juni 2016 im Kloster Irsee stattfindet, setzt seinen Fokus deshalb auf Analysemethoden und Prüfverfahren für die Bewertung der Korrosionsschutzwirkung von Beschichtungen sowie deren Einsatz bei der Weiterentwicklung neuer leistungsfähiger Beschichtungssysteme.

Unter fachlicher Leitung von Frau Prof. Dr. Renate Lobnig von der Hochschule Esslingen diskutieren Experten aus der Beschichtungs- und Lackentwicklung, der Korrosionsprüfung und der europäischen Korrosionsschutz-Forschung, sowie Anwender verschiedener Branchen über Einsatzmöglichkeiten und Grenzen aktueller und neuer Analysemethoden.

Auf dem Programm stehen einerseits analytische Prüfmethoden für die industrielle Praxis, z.B. zur Entwicklung von Korrosionsschutzbeschichtungen, Risikobewertung, Qualitätskontrolle und Schadensanalyse. Zum anderen werden die Methoden, die in der aktuellen Forschung zur Aufklärung der Mechanismen von Schutz und Versagen von Korrosionsschutz-Beschichtungen eingesetzt werden, vorgestellt und aufgezeigt, welche neuesten Erkenntnisse damit gewonnen werden konnten.

Fachreferenten aus Industrie und Hochschule referieren über den Einsatz nicht zerstörender Methoden wie IR-Thermographie, 3D-Tomographie sowie neue Ergebnisse mit elektrochemischen Verfahren wie z.B. der Ruhepotentialanalyse, beschleunigte zyklische Tests (AC-DC-AC, ACET), Impedanzspektroskopie, Elektrochemisches Rauschen und die Rasterkelvinsonde. Zum Vergleich dienen Klimatests und Felduntersuchungen. Es werden mathematische Modelle zur Klimamodellierung, der Umgang mit den im Feld gewonnenen riesigen Datenmengen und Korrelationen zwischen den verschiedenen Methoden vorgestellt. Ferner steht die Frage, welche dieser neuen Methoden bereits für Laborservices und als aussagekräftige Prüfmethoden für Korrosionsschutzbeschichtungen geeignet sind zur Diskussion.

Das 6. Korrosionsschutz-Symposium wird von der Technischen Akademie Wuppertal (TAW) veranstaltet und bietet eine Plattform zum Wissens- und Technologietransfer sowie zum informellen Austausch zwischen Grundlagenforschung und industrieller Praxis. Veranstaltungssprache ist Deutsch und Englisch. Eine Simultanübersetzung findet nicht statt.

Im Rahmen des Symposiums findet eine Posterausstellung statt, die Gelegenheit bietet, wissenschaftliche Ergebnisse und neueste technische Entwicklungen zum Thema Beschichtungen vorzustellen. Die Einreichung von Abstracts ist bis 15. April 2016 möglich.

Interessenten wenden sich bitte an: Technische Akademie Wuppertal (TAW), Hubertusallee 18, 42117 Wuppertal,

tanja.miesterek@taw.de
www.taw.de/ver/6-Korrosionsschutz-Symposium
www.taw.de
www.taw.de/aktuell/aktuelle-informationen/gesamtprogramm/

 
 
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