Investitionen in Service lohnen sich

Ungeachtet dieser negativen Vorzeichen liegt der aktuellen Studie der Managementberatung Bain & Company mit dem Titel “Service Now! Time to Wake Up the Sleeping Giant” zufolge, die größte Wachstumschance für Investitionsgüterhersteller im Servicegeschäft Denn Kunden benötigen guten Service auch in Krisenzeiten, während das Neugeschäft für Maschinen und Anlagen stark von der Konjunktur abhängig ist Die Mehrheit der Unternehmen könnte so ihr Servicegeschäft innerhalb von wenigen Jahren verdoppeln oder sogar verdreifachen Die entscheidenden Faktoren sind: realistische Planung und beherzte Investitionen aktuellen Studie der Managementberatung Bain & Company mit dem Titel “Service Now! Time to Wake Up the Sleeping Giant” zufolge, die größte Wachstumschance für Investitionsgüterhersteller im Servicegeschäft. Denn Kunden benötigen guten Service auch in Krisenzeiten, während das Neugeschäft für Maschinen und Anlagen stark von der Konjunktur abhängig ist. Die Mehrheit der Unternehmen könnte so ihr Servicegeschäft innerhalb von wenigen Jahren verdoppeln oder sogar verdreifachen. Die entscheidenden Faktoren sind: realistische Planung und beherzte Investitionen.

Die Hersteller von Investitionsgütern wenden sich immer stärker dem Servicegeschäft zu. Mit gutem Grund: Es generiert 20 bis 25 Prozent der Umsätze vieler europäischer Industriegüterhersteller, repräsentiert die Hälfte der Branchengewinne und wächst relativ stabil mit fünf Prozent im Jahr, während das Neugeschäft stark konjunkturabhängig ist.
Und noch mehr ist möglich: Bei Herstellern von Industriegütern mit betriebsbedingt hoher Abnutzung, hohen Sicherheitsanforderungen und damit erhöhtem Serviceaufwand, wie bei Triebwerken, Aufzügen, Gas- und Dampfturbinen, kann ein effektiver Industrieservice bis zu 50 Prozent und mehr der Gesamtumsätze erreichen. Längst haben die Hersteller die Bedeutung von Serviceangeboten erkannt: 85 Prozent aller von Bain befragten Unternehmen möchten ihre Serviceangebote ausbauen.
Doch nur wenige Unternehmen schaffen es, das Potenzial wirklich auszuschöpfen. “Viele Investitionsgüterhersteller erzielen fünf bis zehn Prozent organisches Service-Wachstum. Möglich ist aber oft eine Verdoppelung oder sogar Verdreifachung in wenigen Jahren”, sagt Alexander Schmitz, Dienstleistungsexperte und Partner bei Bain & Company in München. “Um dorthin zu kommen, benötigen die Hersteller eine Service-Wachstumsinitiative, die das gesamte Unternehmen erreicht.”

Über die Studie
Die Studie von Bain & Company, “Service Now! Time to Wake Up the Sleeping Giant” zeigt praxiserprobte Schritte zur Entwicklung eines effizienteren, profitableren Servicegeschäfts und veranschaulicht dabei, wie die Umwandlung zu einem kundenorientierten Service-Anbieter gelingen kann.

Für die Studie hat Bain das gesammelte Fachwissen seiner Servicekompetenz aus den Erfahrungen der letzten 20 Jahre in Europa, Nord- und Südamerika und Asien zusammengetragen. Das Ergebnis ist die bis heute umfassendste Anleitung, um Serviceleistungen für Investitionsgüterhersteller zu entwickeln.

www.bain.de, www.bain-company.ch