Expertensiemens

„Das sind 16 000 Ingenieure mehr als vor drei Jahren“ Fast die Hälfte arbeite in Forschung, Entwicklung und Konstruktion und damit im innovativen Herz der Unternehmen Auch prozentual zur Gesamtbeschäftigung im Maschinenbau habe es einen Zuwachs gegeben Demnach sei der Ingenieuranteil von 16 auf 17 Prozent gestiegen „Dies vor dem Hintergrund des enormen Beschäftigungszuwachses in den vergangenen drei Jahren“, so Festge weiter „Unser Bedarf an hochqualifizierten Mitarbeitern ist ungebrochen“ Expertensiemens„Das sind 16.000 Ingenieure mehr als vor drei Jahren“. Fast die Hälfte arbeite in Forschung, Entwicklung und Konstruktion und damit im innovativen Herz der Unternehmen. Auch prozentual zur Gesamtbeschäftigung im Maschinenbau habe es einen Zuwachs gegeben. Demnach sei der Ingenieuranteil von 16 auf 17 Prozent gestiegen. „Dies vor dem Hintergrund des enormen Beschäftigungszuwachses in den vergangenen drei Jahren“, so Festge weiter. „Unser Bedarf an hochqualifizierten Mitarbeitern ist ungebrochen“.

Unternehmen erwarten weiteren Anstieg

„Ohne den Maschinenbau geht bei den großen Zukunftsfragen gar nichts“, unterstreicht Hartmut Rauen, Mitglied der VDMA-Hauptgeschäftsführung. „Der Trend ist klar, die Nachfrage nach Ingenieuren wird auch mittelfristig hoch bleiben“. So erwarte mehr als die Hälfte der Unternehmen für die kommenden fünf Jahre einen weiteren Anstieg bei den Ingenieuren. Demgegenüber rechne nur ein Prozent der Unternehmen mit einem Rückgang. Forscher, Entwickler und Konstrukteure seien besonders gefragt. „Hier wird unsere Wettbewerbsbasis für die Weltmärkte gelegt“, unterstreicht Rauen. Mit einigem Abstand stünden auch Ingenieure für die Bereiche Vertrieb und Auslandstätigkeit hoch im Kurs. „Innovieren, Produzieren und Internationalisieren ist bei uns Devise“.

Ingenieurangebot durch mehr Studienerfolg sichern

„Mehr Quantität bei mindestens gleichbleibender Qualität muss in der Ingenieurausbildung unser Ziel sein“, so Dr. Festge abschließend. „Denn auch die Altersstruktur der aktuell beschäftigten Ingenieure legt nahe, dass bereits in wenigen Jahren unser Ersatzbedarf deutlich zunimmt“. Fast die Hälfte der im Maschinen- und Anlagenbau tätigen Ingenieure sei heute älter als 45. Dem hohen Ingenieurbedarf stünde der Abbruch im Maschinenbau- und Elektrotechnikstudium entgegen. „Wenn uns jeder zweite Studienanfänger bis zum Abschluss verloren geht, dann wird eine Dimension sichtbar, die inakzeptabel ist“, betonte der VDMA-Präsident. „Unsere Industrie lebt von ihren Ingenieuren – das Massenphänomen Studienabbruch muss künftig zur Randnotiz an den Hochschulen werden.“

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Hartmut Rauen Mitglied der VDMA-Hauptgeschäftsführung, beantwortet sie gerne.
Telefon 0160 90 96 92 71
hartmut.rauen@vdma.org

Die Ingenieurerhebung 2013 finden Sie hier.