Anzeige

 
Anzeige

Lünendonk-Studie 2015

Industrieservice-Branche in Lauerstellung

am 20.08.2015 um 13:00 Uhr

Die deutsche Industrieservice-Branche befindet sich aktuell in einer Phase des Um- und Aufbruchs. Auf den ersten Blick geben die Zahlen des abgelaufenen Geschäftsjahrs keinen Hinweis auf eine positive Branchenentwicklung. Zum dritten Mal in Folge lag das durchschnittliche Umsatzwachstum im Inland

Luenendonk Industrieservice Studie 2015

IS-Anbieter sehen sich mit Marktwachstum auf Augenhöhe – perspektivisch wächst der Markt sogar schneller.
Grafik: Lünendonk

unterhalb der Steigerungsrate des jeweiligen Vorjahres. 2014 erzielten die 42 von Lünendonk befragten Industrieservice-Anbieter (IS) ein durchschnittliches Wachstum von 0,8 Prozent. Die Erwartungshaltungen der IS-Anbieter für das laufende Geschäftsjahr sind konservativ: Laut Prognose streben die Dienstleister für 2015 ein Umsatzwachstum von 3,8 Prozent an. Dies sind erste Ergebnisse der ab sofort verfügbaren Lünendonk®-Studie 2015 „Führende Industrieservice-Unternehmen in Deutschland“.

IS-Dienstleister nutzen Wachstumspause zur Konsolidierung und Neujustierung

„Dass die Dienstleister ihr individuelles Umsatzwachstum auf gleichem Niveau wie das allgemeine Marktwachstum sehen, überrascht. Denn normalerweise sprechen sie sich einen Vorsprung gegenüber dem Gesamtmarkt zu“, resümiert Jörg Hossenfelder, geschäftsführender Gesellschafter von Lünendonk. „Die Unternehmen haben jedoch erkannt, dass mittelfristig die Nachfrage nach externen Industrieservices steigen wird. Viele IS-Anbieter haben in den vergangenen beiden Jahren daher interne Strukturen und Portfolios neu organisiert und damit die Weichen für die herausfordernde Zukunft gestellt.“

Beratungs- und IT-Kompetenz gefordert

Die IS-Anbieter spüren, dass sich das Anforderungsprofil der Nutzer wandelt. Für die Industrieservice-Kunden gewinnen Steuerungs- und Managementkompetenzen immer stärker an Bedeutung. Sie erwarten, dass ihre Dienstleister selbstständig und proaktiv arbeiten und notwendige Instandhaltungsmaßnahmen frühzeitig erkennen und ausführen. Dementsprechend erschließen die Industriedienstleister neue Geschäftsfelder, allen voran im Segment Consulting. 74 Prozent der Studienteilnehmer arbeiten dabei in erster Linie an Konzepten zur „Predictive Maintenance“, weil sie für derartige Konzepte künftig hohe Nachfrage vermuten. Bereits heute macht sich der gestiegene Bedarf an Beratungs- und Optimierungsleistungen bemerkbar. Im Leistungsspektrum gewinnen diese Services kontinuierlich an Bedeutung – gewichtet nach dem Inlandsumsatz von 6,4 Prozent (2013) und 6,7 Prozent (2014) bis zu 7,3 Prozent (Prognose für 2015).

Ebenfalls gefragt ist der Auf -und Ausbau von IT-Know-how. Die technischen Möglichkeiten der Digitalisierung sollen auch zur Professionalisierung der Produktion und der begleitenden Sekundärprozesse beitragen. Die intelligente Vernetzung von Anlagen untereinander und der effiziente Einsatz von Service-Kräften sind das idealisierte Zukunftsmodell. Insofern arbeiten die Industriedienstleister an eigenen Monitoring-Tools, die künftig die Steuerung von Einsätzen erleichtern oder sogar Ferndiagnosen oder Fernwartungen ermöglichen. Zielvorgabe ist dabei, die Produktionsprozesse der eigenen Kunden zu optimieren und Kosteneinsparungen zu realisieren. Sowohl für die Integration vorbeugender Instandhaltungskonzepte als auch für die Implementierung von Software-Tools ist jedoch der Aufbau von Vertrauen zwischen Auftraggeber und Dienstleister erfolgsrelevant. Die produzierenden Betriebe müssen ihren Service-Partnern Zugang zu sensiblem und komplexem Wissen gewähren, damit Optimierungspotenziale erkannt und tatsächlich realisiert werden können.

Studienbezug

Die aktuelle Lünendonk®-Studie liefert Zahlen, Daten und Fakten von 42 in Deutschland tätigen Industrieservice-Unternehmen – darunter die 15 führenden. Sie ist unter www.luenendonk-shop.de ab sofort als PDF-Datei zum Preis von 1.600,- Euro (exklusive Mehrwertsteuer, inklusive Versand) erhältlich.

Die Lünendonk®-Studien gehören als Teil des Leistungsportfolios der Lünendonk GmbH zum „Strategic Data Research“ (SDR). In Verbindung mit den Leistungen in den Portfolio-Elementen „Strategic Roadmap Requirements“ (SRR) und „Strategic Transformation Services“ (STS) ist Lünendonk in der Lage, ihre Beratungskunden von der Entwicklung der strategischen Fragen über die Gewinnung und Analyse der erforderlichen Informationen bis hin zur Aktivierung der Ergebnisse im operativen Tagesgeschäft zu unterstützen.

http://www.luenendonk.de

 
 
Anzeige