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Lünendonk-Studie

Industriedienstleister blicken positiv in die Zukunft

am 02.10.2013 um 08:28 Uhr

In einem schwierigen Marktumfeld sind die von Lünendonk analysierten Industrieservice-Unternehmen hinsichtlich Umsatz und Mitarbeiter um 6,1 Prozent respektive 5,1 Prozent gewachsen. Diese Entwicklung ist nicht repräsentativ für den gesamten Markt, denn häufig ging das Wachstum luenendonkdes einen zu Lasten eines anderen Unternehmens. Dennoch blicken die führenden Industriedienstleister positiv in die Zukunft. Behindert wird das Wachstum vor allem durch den Mangel an geeigneten Fachkräften. Dies sind Ergebnisse der ab sofort verfügbaren Lünendonk®-Studie 2013 „Führende Unternehmen für Industrieservices in Deutschland“.

Unternehmen blicken optimistisch in die Zukunft

Auf 25,2 Milliarden Euro schätzen die Studienteilnehmer das Volumen des Industrieservice-Marktes – nach 16,6 Milliarden Euro im Vorjahr ein deutlicher Anstieg. Die Unternehmen erwarten, dass das Marktvolumen sich auch in Zukunft steigert. Denn in der Industrie wächst die Bereitschaft, nicht zum Kerngeschäft gehörende Prozesse an Dienstleister auszulagern und Kosten einzusparen. Die Unternehmen vertrauen den Anbietern von Industrieservices zunehmend, Know-how über Geschäftsprozesse vertraulich zu behandeln.
Für das laufende Geschäftsjahr 2013 rechnen die Unternehmen mit nahezu unveränderten 5,8 Prozent Inlandswachstum – ein stabiler Wert, der mittelfristig auf 7,1 Prozent pro Jahr ansteigen soll. Zusätzliches Umsatzpotenzial sehen die Studienteilnehmer in neuen Geschäftsfeldern und zusätzlichen Standorten. Integrierte Dienstleistungen sind weiter ein Branchentrend. Hierauf reagieren die Unternehmen mit Zukäufen und der Vergabe von Teilaufträgen an Subunternehmer.
Mit mehr als einem Drittel Umsatzanteil ist der Sektor „Chemie/Petrochemie“ weiterhin zentral für Industrieservice-Unternehmen. Während in den Bereichen „Automobilwirtschaft“ und „Stahl-/Metallindustrie“ die Umsatzanteile sanken, stiegen diese im Sektor „Maschinenbau“. Die Energiewende wirkt sich mit stabilen Umsatzanteilen zurzeit nicht negativ auf das Geschäft der Industriedienstleister aus: Wartung und Instandhaltung sind auch bei Kraftwerken mit verminderter Stromproduktion weiter nötig. Stillgelegte Atomkraftwerke bieten den Dienstleistern im Zuge des Rückbaus weiter Umsätze.

Fachkräftemangel größter Behinderungsfaktor

Mit mehr als fünf Prozent zusätzlichen Mitarbeitern pro Jahr vertrauen die Unternehmen auch zukünftig auf eine stabile Umsatzentwicklung. Der Mangel an talentierten Fachkräften behindert die Geschäftsentwicklung stärker als niedrige Marktpreise. „In den kommenden Jahren müssen die Unternehmen sich weiter aktiv um talentierten Nachwuchs bemühen, denn der Wettbewerb um talentierte Fachkräfte wird mittel- und langfristig nicht nachlassen“, berichtet Studienautor Jörg Hossenfelder, geschäftsführender Gesellschafter der Lünendonk GmbH.

Studienbezug

Die detaillierte Lünendonk®-Studie 2013 „Führende Industrieservice-Unternehmen in Deutschland“ ist ab sofort zum Preis von 1.600,- Euro (PDF-Datei, zuzüglich MwSt., inklusive Versand) bei der Lünendonk GmbH zu beziehen.
Die Lünendonk®-Studien und Publikationen gehören als Teil des Leistungs¬portfolios der Lünendonk GmbH zum „Strategic Data Research“ (SDR). In Verbindung mit den Leistungen in den Portfolio-Elementen „Strategic Roadmap Requirements“ (SRR) und „Strategic Transformation Services“ (STS) ist Lünendonk in der Lage, ihre Beratungskunden von der Entwicklung der strategischen Fragen über die Gewinnung und Analyse der erforderlichen Informationen bis hin zur Aktivierung der Ergebnisse im operativen Tagesgeschäft zu unterstützen.
Direkt zum Download der Studie in den Lünendonk-Shop

 
 
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