ÖVIA Maintenance Award Austria

Preisträger Maintenance Award Austria MA2: v.l.n.r.: Laudator Georg Knill, Vizepräsident der IV; 2. Gewinner MA2: Mario Kübeck, Magna Steyr AG; Gewinner MA2: DI Jürgen Kolar, Eaton; Gewinner Innovationspreis: Wolfgang Christandl, Klüber Lubrications; 3. Gewinner: Harald Trummer, Zellstoff Pöls AG; o. Univ. Prof. DI Dr. Hubert Biedermann, Präsident der ÖVIA Bild: ÖVIA

ÖVIA Maintenance Award Austria

Preisträger Maintenance Award Austria MA2: v.l.n.r.: Laudator Georg Knill, Vizepräsident der IV; 2. Gewinner MA2: Mario Kübeck, Magna Steyr AG; Gewinner MA2: DI Jürgen Kolar, Eaton; Gewinner Innovationspreis: Wolfgang Christandl, Klüber Lubrications; 3. Gewinner: Harald Trummer, Zellstoff Pöls AG; o. Univ. Prof. DI Dr. Hubert Biedermann, Präsident der ÖVIA
Bild: ÖVIA

Univ. Prof. Dr. Hubert Biedermann, Präsident der ÖVIA, und Georg Knill, Vizepräsident der Industriellenvereinigung Steiermark, überreichten die Preise.

Der „Maintenance Award Austria“ MA2 wurde von der ÖVIA ins Leben gerufen, um Unternehmen auszuzeichnen, die den Wandel von der klassischen Instandhaltung hin zum lebenszyklusorientierten Asset Management erfolgreich vollzogen haben. Hierbei spielt die Ausrichtung Industrie 4.0 eine entscheidende Rolle. Die „best in class“ Unternehmen wurden durch eine Jury unter Vorsitz von o. Univ. Prof. DI Dr. Hubert Biedermann nach einer Auditierung und Site Visits in den Unternehmen erkoren.

Univ. Prof. DI Biedermann: Die Anzahl der Einreichungen zum MA2 ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Die Ausrichtung auf das digitale Zeitalter zeigt sich bei den drei Gewinnern 2015 deutlich, mit einem hohen Exzellenzniveau. Die Preisträger schätzen den Benchmark, den sie für die Weiterentwicklung ihres Instandhaltungsmanagements nutzen.“

1. Preis: Eaton Industries (Austria) GmbH, Schremp
Eaton Industries konnte sich als Gewinner 2015 durchsetzen. Die Bewertung erfolgte  anhand von 11 Kriterien, wobei z.B. Managementsysteme und –konzepte genauso auditiert werden wie der Methoden- und Instrumenteneinsatz, Instandhaltungsstrategien, -präventation, Ersatzteilmanagement oder die Organisation. Besondere Stärken zeigt das Unternehmen durch sein hohes Niveau bei den eingesetzten Managementsystemen (Lean, TPM, Six Sigma, …). Das Qualifizierungssystem ist ausgezeichnet und die wichtigsten Kennzahlen werden durchgängig visualisiert.

2. Preis: Magna Steyr Fahrzeugtechnik, Graz
Magna punktet insbesondere durch sein ausgereiftes Ersatzteilmanagement, den umfangreichen Methodeneinsatz im Instandhaltungsmanagement und sein hochentwickeltes Managementsystem. Weitere Plus: Exzellente Störzeitenerfassung und -optimierung in Pilotbereichen, der Einsatz von mobilen System, regelmäßige IH-Managementbesprechungen zur Prozessverbesserung, starke Einbindung der IT in die Instandhaltung sowie Visualisierung von relevanten Kennzahlen in der Produktion.

3. Preis: Heinzel pulp/Zellstoff Pöls AG, Pöls
Die Instandhaltung dieses Unternehmens ist geprägt durch eine sehr gute und durchgängige IT-Struktur im IH-Management mit optimalen Schnittstellen. Die Instandhaltung ist gut in die Produktion integriert, der Effizienzgedanke ist im gesamten Unternehmen sehr gut verankert (Null Verluste, …). Wöchentliche Anlagenverbesserungsbesprechungen inkl. Ausfallszeitenanalyse und ein hoher Vorbeugegrad in der Instandhaltung mit kaum ungeplanten Stillständen kennzeichnen die Instandhaltung.

Der Innovationspreis MA²:
Seit 2012 gibt es ergänzend den MA² – Innovationspreis für die innovativste Umsetzung eines spezifischen Projektes. Bewertet werden dabei die Umsetzung, Kosteneinsparung und der Neuigkeitswert. Der Gewinner 2015: Klüber Lubrication