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Voith- Konzern

Fokussierung auf Technologie- und Engineering-Kompetenz

am 06.02.2015 um 13:00 Uhr

Der Voith-Konzern setzt die im Rahmen des konzernweiten Erfolgsprogramms Voith 150+ beschlossenen Maßnahmen konsequent weiter um. Zur Bilanzpressekonferenz 2014 hatte Voith angekündigt, weltweite Verwaltungsfunktionen zu bündeln, sowie an weiteren Anpassungen der Kapazitäten von Voith Paper zu arbeiten.

Voith Firmengebaeude

Bild: Voith

Mit den beiden jetzt konkretisierten Maßnahmen geht ein Stellenabbau einher, von dem weltweit bis Ende 2016 bis zu 1.600 Stellen betroffen sind, 870 davon in Deutschland. Das Unternehmen wird sich außerdem künftig wieder klar auf seine traditionelle, Technologie- und Engineering-Kompetenz fokussieren, um für die künftigen Herausforderungen und Chancen der „Industrie 4.0“ gerüstet zu sein, und sein Portfolio entsprechend weiter umgestalten. Für den Konzernbereich Voith Industrial Services soll in diesem Zuge ein wert-erhaltender Verkaufsprozess angestoßen werden.

Künftiger Fokus auf Engineering-Kompetenz im digitalen Zeitalter – Zukunftsthema Industrie 4.0 gestalten

Im Rahmen des Erfolgsprogramms Voith 150+ bereitet sich das Unter-nehmen auch auf die Herausforderungen und Chancen der „Industrie 4.0“ vor. „Die Möglichkeiten der Digitalisierung und Vernetzung werden den gesamten industriellen Wertschöpfungsprozess verändern. Wir sind überzeugt davon, dass die Veränderung unumkehrbar ist und große Chancen für unser Unternehmen bietet“, so Konzernchef Lienhard. „Wir werden den Konzern stark auf unsere Engineering-Kompetenz ausrichten. Unsere bestehenden, vor allem in der Mechanik beheimateten Bereiche werden wir in den nächsten Jahren gezielt um Kompetenzen der Automatisierung und Industriesoftware erweitern.“ Mit der Akquisition von 25,1 Prozent am Roboterhersteller Kuka im November 2014 hatte das Unternehmen bereits einen wichtigen Schritt in diese Richtung gemacht.

Werterhaltender Verkaufsprozess für Voith Industrial Services angestoßen

Auf Basis dieser Weichenstellung hat die Geschäftsführung von Voith entschieden, den Konzern klar auf seine technologische Engineering-Kompetenz zu fokussieren und einen Verkaufsprozess für den Konzernbereich Voith Industrial Services anzustoßen. Das Geschäftsmodell von Voith Industrial Services basiert auf personalintensiven Dienstleistungen, die größtenteils beim Kunden und basierend auf spezifischen Know-how- und Prozesskenntnissen des Kunden ausgeführt werden. Der Konzernbereich ist heute einer der größten weltweit operierenden Anbieter von industriellen Dienstleistungen und Weltmarkführer bei Services für die Automotive Industry. Der Bereich erlöste mit 18.000 Mitarbeitern einen profitablen Umsatz von rund 1,2 Mrd. Euro. Dies entspricht mehr als einer Verdreifachung seit seiner Gründung vor 15 Jahren.
Im Zuge des geplanten Verkaufs wird es auch zu Veränderungen in der Konzerngeschäftsführung des Gesamtkonzerns kommen. Martin Hennerici, bisher CEO von Voith Industrial Services, wird das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen. Sein Nachfolger als CEO von Voith Industrial Services wird Markus Glaser-Gallion, bisher für den Bereich Automotive verantwortlich. Hubert Lienhard wird in der Konzerngeschäftsführung die Verantwortung für den Konzernbereich bis zu dessen Verkauf übernehmen. Für Mitarbeiter, Kunden und Partner ändert sich aufgrund des heute bereits eigenständigen Geschäftsmodells des Konzernbereichs im Tagesgeschäft nichts. Voith Industrial Services wird weiterhin die zuverlässigen Dienstleistungen erbringen, die die Kunden des Unternehmens gewohnt sind.

www.voith.com

 
 
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