Anzeige

 
Anzeige

IPRI-Forschungsprojekt

Digitalisierung industrieller Dienstleistungen „ScaleUp“

am 23.06.2016 um 08:00 Uhr

Am 1. April 2016 startete das Forschungsprojekt „ScaleUp – Überwindung von Ressourcenengpässen im Dienstleistungsgeschäft von KMU des Maschinenbaus durch Digitalisierung der Dienstleistungsprozesse“. Ziel des Forschungsprojekts ist die Schaffung einer Übersicht geeigneter digitaler Technologien und deren Anbieter.

Alexander Raths - Fotolia

Im Forschungsprojekt „ScaleUp“ sollen die Grundlagen für die Digitalisierung der Dienstleistungsprozesse von KMU geschaffen werden
Bild: Alexander Raths – Fotolia.com

Des Weiteren werden Verfahren entwickelt, um digitale Technologien hinsichtlich ihres Beitrags zur Überwindung der Ressourcenengpässe bewerten und vergleichen zu können. Letztlich werden für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) Hilfestellungen entwickelt, um die ausgewählten Technologien in die Dienstleistungsprozesse-Prozesse der Unternehmen implementieren zu können.

Herausforderung der Überwindung von Ressourcenengpässen

Kleine und mittelständische Unternehmen im Maschinenbau können ihr Geschäft mit After-Sales-Dienstleistungen aufgrund von Engpässen der Dienstleistungs-Ressourcen (Personal, Ausrüstung, Fläche und Material) häufig nicht ausbauen. Um die Ressourcenengpässe zu überwinden, ist es notwendig, die vorhandenen Ressourcen effizienter zu nutzen. Dies wird durch den Einsatz digitaler Technologien möglich. Schon heute bieten KMU vereinzelt z.B. Ferndiagnosen mittels Service-App an und sparen so Einsatzzeit der Servicetechniker. Die Ressource Personal kann so effizienter eingesetzt werden (mehr Serviceaufträge pro Servicetechniker).

Ziel des Forschungsprojekts „ScaleUp“

Um Ressourcenengpässe von KMU zu überwinden, sollen im Forschungsprojekt „ScaleUp“ die Grundlagen für die Digitalisierung der Dienstleistungsprozesse geschaffen werden. Hierzu werden folgende Ergebnisse erarbeitet:

  • Entwicklung eines Referenzprozessmodells für After-Sales-Dienstleistungen
  • Erstellung eines Leitfadens zur unternehmensspezifischen Anpassung des Referenzprozessmodells und Kapazitätsbedarfsermittlung
  • Erarbeitung eines Katalogs mit KMU-relevanten digitalen Technologien, Technologiekennblättern und einem Anbieterverzeichnis
  • Erstellung eines Leitfadens, mit dem KMU selbständig Nutzen und Kosten digitaler Technologien für ihr Unternehmen bewerten können
  • Entwicklung von Beispiel-Implementierungsplänen inklusive Kompetenzentwicklungsplänen
  • Entwicklung eines validierten Digitalisierungsnavigators

Teilnahmemöglichkeiten am Forschungsprojekt

Das Projekt richtet sich speziell an KMU der Maschinenbau- und Digitalisierungsindustrie, die über den Projektausschuss und durch Fallstudien in das Projekt eingebunden werden und von den Forschungsergebnissen direkt profitieren können. Interessierte Unternehmen können sich gerne beim International Performance Research Institute (Frau Juliane Leuschner: jleuschner@ipri-institute.com) oder beim FIR e. V. an
der RWTH Aachen (Herr Maximilian Lukas: Maximilian.Lukas@fir.rwth-aachen.de) bezüglich einer Mitarbeit melden.

Das IGF-Vorhaben 19055 N / 2 der Forschungsvereinigung Forschungsinstitut für Rationalisierung FIR e.V. an der RWTH Aachen, Campus-Boulevard 55, 52074 Aachen wurde über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

www.ipri-institute.com

 
 
Anzeige