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Studie

Big Data als größte Herausforderung

am 03.09.2013 um 11:30 Uhr

Blue Yonder und FOCUS Online haben gemeinsam eine repräsentative Leserstudie rund um Big Data und Predictive Analytics in Deutschland durchgeführt. Immerhin 35,7 Prozent der Teilnehmer wussten mit dem Begriff Big Data etwas anzufangen. Die Mehrheit verbindet damit vor allem die Analyse großer Datenmengen (23,3 Prozent).

© Stephen VanHorn - Fotolia.com

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Wie wichtig Daten und ihre Auswertung sind, ist bei Unternehmen sowie Entscheidern im Vertrieb, Marketing und der Produktion erkannt: 67,9 Prozent sind der Meinung, dass aussagekräftige Datenanalysen und Prognosen notwendig für fundierte Entscheidungen sind und den Erfolg eines Unternehmens maßgeblich beeinflussen. Die wichtigsten Datenquellen sind dabei Online-Marktplätze, Portale sowie Social Media (41 Prozent), betriebswirtschaftliche Software (35,6 Prozent), der unternehmenseigene Webauftritt (30 Prozent) und Sensordaten (18 Prozent).

Die größte Herausforderung im Umgang mit Big Data sahen die Teilnehmer in der Fähigkeit, Zusammenhänge in Daten zu erkennen (51,1 Prozent). An diesem Punkt setzt Predictive Analytics Software an. So ist die Lösung von Blue Yonder beispielsweise in der Lage, Informationen im PetaByte-Bereich zu analysieren und darin Muster zu identifizieren. Unternehmen, die Big Data mit Hilfe von Prognosesoftware für sich nutzbar machen, gewinnen Wettbewerbsvorteile, indem sie Prozesse effizienter an der zu erwartenden Nachfrage ausrichten können. Für 45,3 Prozent der Befragten ist das Identifizieren des Analyseziels eine weitere wichtige Aufgabe. Denn unternehmerische Vorteile aus Big Data entstehen erst dann, wenn die Analyse dort eingesetzt wird, wo sie den größten strategischen oder operativen Nutzen bringt. Darüber hinaus sollten die Informationen in Echtzeit auswertbar sein und genutzt werden können (36,4 Prozent). Dies gilt sowohl im industriellen Umfeld als auch im Verbrauchermarkt, datenbasierte Entscheidungsgrundlagen müssen tages-, stunden- oder minutenaktuell abrufbar sein. Aktuell sahen die Leser von FOCUS Online Hemmnisse für den Einsatz von Big Data vor allem im Mangel an Kapazitäten und Experten (42 Prozent). Somit sind gerade in der derzeitigen Phase Unternehmen auf Analysesoftware angewiesen, welche die Daten eindeutig und verständlich auswertet.

Wirkung von Big Data auf die Unternehmensentwicklung

Zu den wirtschaftlichen Vorteilen durch Big Data erläutert Erik Brynjolfsson, Professor für Informationstechnik am Bostoner Forschungsinstitut MIT: „Unternehmen, die ihre Entscheidungen auf Basis von Daten treffen, sind fünf Prozent produktiver als ihre Wettbewerber. Sie verdienen sechs Prozent mehr und ihr Börsenwert liegt im Durchschnitt 50 Prozent höher.“ Dies bestätigte auch die Mehrheit der Befragten der Studie von Blue Yonder und FOCUS Online: neben einer sicheren Entscheidungsgrundlage (67,9 Prozent) versprechen sich Unternehmen vor allem Kostenreduktion (34,4 Prozent) und Vorteile aus der Automatisierung von Prozessen (30,5 Prozent).

„Die Studie zeigt, dass diejenigen, die Big Data kennen, den Nutzen erkennen, beispielsweise bei der Automatisierung von täglich notwendigen Massenentscheidungen. Dennoch wird auch deutlich, dass das generelle Wissen über das Managen großer Datenmengen noch ausbaufähig ist und Unternehmen bei der Analyse oftmals an interne Kapazitätsgrenzen stoßen. Hier unterstützen wir als externer SaaS-Anbieter mit umfangreicher Beratung und passgenauen Lösungen für die individuellen Erfordernisse der Firma“, erklärt Uwe Weiss, CEO bei Blue Yonder. Oliver Eckert, Geschäftsführer der TOMORROW FOCUS Media GmbH, die unter anderem FOCUS Online herausgibt: „Big Data ist auch für unsere Arbeit ein wichtiges Thema. Durch die tiefgehenden Analysen können wir den Usern von FOCUS Online noch bessere journalistische Angebote machen.“

Big Data und Predictive Analytics in der Industrie

Die Fähigkeit Maschinen mit IP-Adressen auszustatten und miteinander kommunizieren zu lassen, ermöglicht neue Wege für die Industrie durch eine vernetzte Produktion. Bis 2015 wird sogar prognostiziert, dass rund 6 Milliarden Geräte mit IP-Adressen ausgestattet sind, bis 2017 sollen 1,7 Milliarden Maschinen über M2M-Verbindungen verfügen. Und Maschinen generieren große Datenvolumina. Stündlich entstehen in der herstellenden Industrie 10 GigaByte neue Informationen. Dabei setzen rund 60 Prozent der Befragten aus industrienahen Bereichen bereits heute Prognosesoftware ein. Diese wird vornehmlich bei der Qualitätskontrolle (52,7 Prozent), Maschinenüberwachung (30 Prozent) sowie zur Analyse von Sensordaten (21,2 Prozent) genutzt. In diesem Sektor treibt und bedingt Predictive Analytics innovative Wirtschaftsprozesse.

www.blue‐yonder.com

 
 
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