Neuer Arbeitskreis “Industriethermografie”

-Ing Frank Zahorszki Da der Begriff „Industriethermografie“ noch nicht eindeutig definiert ist, wird dieser momentan wie folgt interpretiert: „Die Gesamtheit aller thermografischen Messungen in der Industrie außer den Anwendungen der Bauthermografie und der Elektrothermografie“ Dies beinhaltet unter anderem: VATh_Logo_News
Da der Begriff „Industriethermografie“ noch nicht eindeutig definiert ist, wird dieser momentan wie folgt interpretiert: „Die Gesamtheit aller thermografischen Messungen in der Industrie außer den Anwendungen der Bauthermografie und der Elektrothermografie“.
Dies beinhaltet unter anderem:

  • die Inspektion von Öfen, Rohrleitungsnetzen und sonstigen technischen Isolierungen
  • die Analyse von Produktions- und Qualitätsproblemen auf Basis thermischer Felder
  • die Gasdetektion mittels spektral selektiver IR-Kameras
  • die Echtzeit- und Sequenzmessungen von dynamischen Prozessen
  • die kontinuierliche Überwachung von Anlagen und Produktionsprozessen durch fest installierte IR-Kameras einschließlich der zugehörigen Bildverarbeitungslösungen
  • den Einsatz von speziellen IR-Kameras (Spektralfilter, Triggerung, Strahlungsakkumulation, …) für R&D-Applikationen

Die Mitglieder des Arbeitskreises – wie auch der VATH-Vorstand – bekennen sich zur Mitarbeit in Fachgremien wie VDI oder VdS. Mit Fachwissen und Praxiserfahrungen tragen sie aktiv zur Gestaltung von Richtlinien und Arbeitsunterlagen bei. Ein aktuelles Thema ist dabei der Einsatz von GasFindIR®-Kameras zur Leckageerkennung von gasförmigen Kohlenwasserstoffen in Chemieanlagen, Biogasanlagen und Erdgasverteilernetzen. Mittels einer hochempfindlichen IR-Kamera (NETD < 25mK) verglichen mit herkömmlichen Gasdetektionsgeräten (Sniffer) lassen sich mit dieser Technik wesentlich mehr potenzielle Leckstellen je Zeiteinheit inspizieren als mit anderen Hilfsmitteln. Setzt man eine solche Kamera mit  wechselbarer 6°-Teleoptik ein, so lassen sich Leckagen auch aus großen Distanzen sicher erkennen. Das vermeidet etwa bei Raffinerietanks eine Vielzahl von Auf- und Abstiegen. Dieser Vorteil kann dann in Form eines günstigeren Inspektionspreises an den Endkunden weiter gegeben werden.
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