Die ,Knipser‘ sind wieder da!

Die Untersuchungen von Wärmeverlusten an der Wärmedämmung von Gebäudehüllen erfolgt häufig im Rahmen so genannter ,Thermografieaktionen‘, bei denen den Kunden mancherorts suggeriert wird, dass sie eine umfassende Gebäudeuntersuchung bekommen Das wird dann durch 4-5 Außenaufnahmen belegt, ohne dabei auf deren begrenzte Aussagekraft hinzuweisen Die Untersuchungen von Wärmeverlusten an der Wärmedämmung von Gebäudehüllen erfolgt häufig im Rahmen so genannter ,Thermografieaktionen‘, bei denen den Kunden mancherorts suggeriert wird, dass sie eine umfassende Gebäudeuntersuchung bekommen. Das wird dann durch 4-5 Außenaufnahmen belegt, ohne dabei auf deren begrenzte Aussagekraft hinzuweisen.

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Gebäudethermografie: Eine anspruchsvolle Aufgabe für gut ausgebildete Fachleute.

Bei der qualifizierten Gebäudeuntersuchung geht hingegen als vorbereitende Maßnahme eine Ortsbesichtigung voraus, verbunden mit Beratungsgesprächen, um den Kunden über die Aussagekraft thermografischer Messungen und deren Untersuchungsbedingungen umfassend zu informieren. Dazu gehört, dass das Gebäude vor der Messung abhängig von der Bauweise, aber mindestens 24 Stunden gleichmäßig zu beheizen ist. Als Randbedingungen sind zu beachten, dass der Temperaturunterschied zwischen innerhalb und außerhalb des Gebäudes mind. 15K betragen, die Windgeschwindigkeit kleiner als 1 m/s und trockenes Wetter vorherrschen sollen. Der Messzeitpunkt muss so gewählt werden, dass eine mögliche vorhergehende Sonneneinstrahlung keinen Einfluss mehr auf das Messergebnis hat.

Ferner ist zu berücksichtigen, dass die häufig praktizierte Außenthermografie nur eine orientierende Messung ist, die zur Beurteilung des Wärmeschutzes an Gebäuden allein nicht ausreicht. Durch Außenthermografie können beispielsweise klassische Kaltdächer, vorgehängte, hinterlüftete Fassaden, Schimmelschäden in Außenecken nicht untersucht werden. Hier gilt der Hinweis, dass sich nur mithilfe von Innenthermografie, verbunden mit der Kontrolle messtechnisch relevanter Rahmenbedingungen und eventuell auch in Kombination mit der Außenthermografie, nahezu alle Baumängel quantitativ erfassen lassen.

Nur der geschulte und erfahrene Thermograf ist in der Lage, die Messergebnisse unter Beachtung der komplexen bautechnischen Gegebenheiten auszuwerten und zu bewerten. Die Untersuchungsergebnisse fließen dann in Modernisierungs- und Sanierungskonzepte zur Verbesserung des Wärmeschutzes und der Energieeffizienz ein. Damit wird primär den Forderungen nach Energieeinsparung und verbessertem Umweltschutz, insbesondere durch Reduzierung der CO2-Emissionen, Rechnung getragen.

Die bei der Gebäudethermografie zu berücksichtigenden Voraussetzungen, Vorbereitungen und Randbedingungen gehen aus der Richtlinie Bauthermografie und dem Flyer ,Messungen zur Energieeinsparung im Gebäudebereich‘ hervor, die der VATh auf seiner Internetseite veröffentlicht hat.

Im Bereich der Vor-Ort-Energieberatung von Wohngebäuden pflegt der VATh enge Kontakte zum Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und unterstützt durch Beratung die Förderung von qualifizierten Thermografiegutachten und Luftdichtheitsmessungen. Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit wird der VATh auf der Messe easyFairs Antriebstechnik & Instandhaltung am 24.-25.02.2010 in Dortmund vertreten sein.

Geplant ist ein VATh-Gemeinschaftsstand, auf dem sich interessierte Mitglieder präsentieren können. Verbandsvertreter werden im Instandhaltungspark über thermografische Inspektionen in der Instandhaltung referieren. Der VATh freut sich auf Ihren Besuch.

vathlogowww.VATh.de, Mail: Geschaeftsfuehrer@VATh.de