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Energiekosten

Antragsfrist für Spitzenausgleich endet am 31. Dezember 2013

am 15.11.2013 um 08:00 Uhr

Unternehmen, die nach dem sogenannten Spitzenausgleich für das laufende Jahr von Energie- oder Stromsteuern entlastet werden wollen, müssen bis zum 31. Dezember alle erforderlichen Unterlagen beim zuständigen Hauptzollamt oder bei einem Zertifizierer eingereicht haben – darauf weist die Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur (dena) hin.

© beermedia - Fotolia.com

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Der Spitzenausgleich ist in Paragraf 55 des Energiesteuergesetzes sowie in Paragraf 10 des Stromsteuergesetzes geregelt. Unternehmen können nach dieser gesetzlichen Regelung ihre energieverbrauchsbedingten Abgabenbelastungen in das Verhältnis zu ihren Arbeitnehmerkosten setzen. Die Mehrkosten an Energie- und Stromsteuern können sie erstattet bekommen, um Nachteile im internationalen Wettbewerb zu vermeiden.

Seit 2013 setzt eine Bewilligung des Spitzenausgleichs die Einführung eines betrieblichen Energiemanagements voraus. Die konkreten Anforderungen regelt die Spitzenausgleich-Effizienzsystemverordnung (SpaEfV). Sie verlangt, dass Unternehmen die tatsächlichen Anforderungen für die Ausstellung eines Nachweises nach Zollformular 1449 erfüllen. Hierzu gehört, dass bis Jahresende die betrieblichen Maßnahmen vollständig abgeschlossen, erforderliche Erklärungen abgegeben und etwaige Vor-Ort-Prüfungen durchgeführt sind.
Vom Regelfall abweichend können kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ein alternatives System zur Verbesserung ihrer Energieeffizienz nachweisen. Hierfür müssen sie bis zum 31. Dezember entweder einen Energieauditbericht nach Anlage 1 oder einen Nachweis gemäß Anlage 2 der SpaEfV sowie die Erklärung der Geschäftsführung über die Einführung eines Systems und die Ernennung eines Energiebeauftragten nachweisen.

Wird der Spitzenausgleich mit Hilfe eines Energiemanagement-Zertifizierers beantragt, so kann dieser die Dokumentenprüfung und die Ausstellung des Nachweises nach Formular 1449 auch im Folgejahr 2014 durchführen. Als Zertifizierer kommen ausschließlich Stellen in Frage, die ihrerseits über eine Akkreditierung der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) oder der Zulassungsgesellschaft für Umweltgutachter (DAU) verfügen.

Informationen zu den Voraussetzungen der Gewährung des Spitzenausgleichs durch die Hauptzollämter des Bundes hat die dena im Rahmen des Online-Angebotes der Initiative EnergieEffizienz unter www.stromeffizienz.de bereitgestellt. Im Themendossier Energiemanagement erläutert die Initiative die Voraussetzungen für den Spitzenausgleich und zeigt den Zusammenhang zum betrieblichen Energiemanagement auf.

Die Initiative EnergieEffizienz ist eine Kampagne der dena und wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

www.dena.de

 
 
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