Wasserumwälzpumpen

Neues Pumpenlager reduziert Kosten in Heizkraftwerk

Pressemitteilung der NSK Deutschland GmbH am 30.05.2018 um 08:00 Uhr

Durch Mangelschmierung der Pumpenlager kam es in einem großen rumänischen Heizkraftwerk zu häufigen Ausfällen von Wasserumwälzpumpen. Mit der Empfehlung der NSK-Experten und der anschließenden Montage von NSK-Rillenkugellagern spart der Kraftwerksbetreiber nun hohe Kosten für Ersatzteile und Service ein.

Kreiselpumpe, NSK

Die Kreiselpumpen im Kühlwasserkreislauf des Heizkraftwerks wurden mit NSK-Rillenkugellagern nachgerüstet. – Bild: Aliaksei Shupeika/Dreamstime

Vor dem Umstieg auf die von NSK empfohlenen Wälzlager kam es im Durchschnitt alle drei Monate zu einem Lagerausfall an den Kreiselpumpen für den Kühlkreislauf. Die Analyse der Experten zeigte, dass beschädigte Wellendichtungen zum Austritt von Schmieröl führten.
Bei insgesamt 30 Pumpen ergab sich dadurch ein beachtlicher Aufwand für Lageraustausch, Schmierstoff und Wartung. In Anbetracht des Alters der Pumpen und des schlechten Zustands der Dichtung stand ein Eingriff in die Pumpenkonstruktion – mit dem Ziel, die Ölleckagen zu vermeiden – nicht zur Diskussion. Stattdessen wurden nach einer Anlaufzeit und ohne weiteren Lagerausfall mittlerweile in allen Pumpen NSK-Rillenkugellager mit DDU-Dichtung und Hochtemperaturfett montiert.

NSK-Rillenkugellagern

Der Einsatz von NSK-Rillenkugellagern mit DDU-Dichtung kann die Lagerlebensdauer erheblich steigern. – Bild NSK

Die im Heizkraftwerk eingesetzten NSK-Rillenkugellager werden aus ultrareinem Stahl gefertigt, was die Lebensdauer um bis zu 80 Prozent im Vergleich zu konventionellen Rillenkugellagern steigert. Die Laufbahnen werden mit höchster Präzision gehont. Das führt zu minimaler Geräuschentwicklung und optimaler Verteilung des Schmierstoffs. Die patentierten DDU-Dichtungen behalten auch bei ungünstigsten Umgebungsbedingungen dauerhaft ihre Dichtwirkung.

Ein weiterer Vorteil dieser NSK-Lagerbaureihe ist der Stahlblechkäfig, der mit extrem engen Toleranzen gefertigt wird. Das reduziert die lagerinterne Reibung und bewirkt ebenfalls eine gleichmäßige Verteilung des Schmierstoffs im Lager. Der Schmierstoff selbst eignet sich für den Einsatz unter hohen Temperaturen und bei hohen Geschwindigkeiten; zudem ist er unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit. Der Betreiber des Heizkraftwerks spart durch den Lageraustausch fast 29.000 Euro pro Jahr an Ersatzteil- und Servicekosten. nh

 

 

 
 
Anzeige