Ein Panavia Tornado der Luftwaffe bei der Landung auf dem Fliegerhorst Büchel - Saab hat den Auftrag erhalten, die Radarwarner der deutschen Tornado-Flotte zu verbessern.

Ein Panavia Tornado der Luftwaffe bei der Landung auf dem Fliegerhorst Büchel - Saab hat den Auftrag erhalten, die Radarwarner der deutschen Tornado-Flotte zu verbessern. - Bild: Luftwaffe

Das Volumen des Auftrags liegt bei umgerechnet rund 39,5 Millionen Euro, wie das schwedische Unternehmen mitteilte. Im Zuge des Upgrades wird Saab moderne digitale Komponenten liefern, die die Rechenleistung erhöhen und die Lebensdauer der Radarwarnausrüstung des Tornado verlängern. Die Lieferungen erfolgen zwischen 2021 und 2025. Saab wird die Arbeiten an seinen Standorten in Nürnberg und Järfälla (Schweden) durchführen.

"Gegenseitiges Vertrauen, Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit sind die Eckpfeiler der langjährigen erfolgreichen Partnerschaft zwischen Panavia, der Bundeswehr und Saab. Wir freuen uns darauf, die Luftwaffe mit den neuesten Technologien zu unterstützen, die zur Überlebensfähigkeit und zum Missionserfolg der Plattform beitragen. Wesentliche Arbeiten werden in Deutschland durchgeführt, was der Strategie von Saab entspricht, unsere Präsenz auf dem deutschen Verteidigungsmarkt auszubauen", sagt Anders Carp, stellvertretender CEO von Saab und Leiter des Geschäftsbereichs Surveillance.

Die hochmoderne Radarwarnausrüstung von Saab soll den Flugbesatzungen ein überlegenes Situationsbewusstsein des elektromagnetischen Spektrums in schwierigen Umgebungen bieten. Saab erhielt 1999 den Erstauftrag für Radarwarngeräte für Deutschlands Tornado-Kampfjets.

Bearbeitet von Stefan Weinzierl

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