Reinigung in der Industrie mit einem gerät von Kärcher - das Unternehmen fuhr 2019 ein sattes Umsatzplus ein.

Saubere Sache: Kärcher präsentiert für das Geschäftsjahr 2019 eine blitzsaubere Bilanz. - Bild: Kärcher

| von Stefan Weinzierl

Das Lächeln in Buchhaltung und Geschäftsleitung von Kärcher dürfte aktuell noch ein wenig strahlender sein als sonst. Denn mit 2,578 Milliarden Euro konnte das durch seine Hochdruckreiniger bekannt gewordene Unternehmen seinen Umsatz 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 Prozent steigern. Ein neues All-time-high, wie Hartmut Jenner, der Vorsitzende des Vorstands, in der entsprechenden Mitteilung sagte: "Kärcher ist weiter auf Wachstumskurs. 2019 haben wir erneut den höchsten Umsatz in unserer Unternehmensgeschichte erzielt. Seit 2010 haben wir unseren Umsatz verdoppelt." 

Als Grund für die positive Entwicklung sieht Jenner Werterhalt und Nachhaltigkeit im Winnender Familienunternehmen.

Außerdem wuchs das Unternehmen weltweit um insgesamt 500 Mitarbeiter auf 13.500 Angestellte, brachte nach eigenen Angaben 150 neue Produkte auf den Markt und tätigte Investitionen in Höhe von 150 Millionen Euro. Zusätzlich gründete Kärcher fünf neue Landesgesellschaften.

Auch die Integration passender Unternehmen in den Firmenverbund ist Teil der Strategie. 2019 hat Kärcher das Berliner IT-Unternehmen SoniQ Services übernommen: Es bietet laut Mitteilung Gebäudereinigern eine intuitive Software zur effizienten Planung und Steuerung ihres gesamten Dienstleistungsprozesses. Seit vergangenem September gehört außerdem der Marktführer für multifunktionale Kommunalfahrzeuge Max Holder zur Kärcher-Gruppe.

Elf Bauwerke von Vietnam über die Philippinen bis Deutschland hat das Unternehmen 2019 weltweit restauratorisch gereinigt. Im sozialen und gesellschaftlichen Bereich engagierte sich der Reinigungsspezialist unter anderem als Sponsor des Vereins One Earth – One Ocean, der sich gegen die Vermüllung der Weltmeere einsetzt. In Kooperation mit dem Global Nature Fund hat Kärcher in den letzten acht Jahren in 15 dörflichen Gemeinschaften auf drei Kontinenten Grünfilteranlagen zur Wasseraufbereitung gebaut, zuletzt 2019 eine in Jordanien.

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