© Joachim Lechner - Fotolia.com

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Mittlerweile gibt es aber neue Lösungen

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Energiesparen bedeutet mehr, als am Feierabend das Licht auszumachen, die Heizung herunterzudrehen oder die Fenster zu schließen. Nur mit einem gut durchdachten Management lassen sich auf Dauer wirksame Energiesparmaßnahmen umsetzen und anhaltende Erfolge erreichen. Ziel muss dabei sowohl die Ressourcenschonung sein als auch Klimaschutz und Kostensenkungen, bei gleichzeitiger Sicherstellung des Energiebedarfs der Nutzer. Für energieintensive Unternehmen mit einem Stromverbrauch von mehr als 1 Gigawattstunde und Stromkosten von mindestens 14 % der Bruttowertschöpfung ist der Einsatz entsprechender Energiemanagementsysteme sogar besonders wichtig. Sie können dann auf Antrag von EEG-Abgaben (EEG = Erneuerbare-Energie-Gesetz) befreit werden. Ab einem Stromverbrauch von mehr als 10 GWh muss dafür eine Zertifizierung nach EN ISO 50001 vorliegen. Diese Energiemanagementnorm beschreibt, welchen Anforderungen ein regelkonformes System genügen muss.

Flexible Lösung für große und kleine Betriebe

Ein Beispiel für ein solch zertifizierbares Energiemanagement-System ist das WEBfactory proactive Energy Managementsystem (kurz WEBfactory p.EMS). Das webbasierte System läuft auf jedem Windows-Rechner mit beliebigem Internet-Browser und versetzt Unternehmen beliebiger Größe und Struktur in die Lage, die Energiekosten deutlich zu senken. Trotz seiner Leistungsfähigkeit ist es einfach zu handhaben und damit nicht nur für besonders energieintensive Betriebe geeignet. Kommunale Einrichtungen wie Schwimmbäder, Stadien oder Schulen können ebenso von seinem Einsatz profitieren wie Betriebe mit verteilten Standorten oder Hausverwaltungen.

WEBfactory p.EMS ist modular aufgebaut und lässt sich damit an unterschiedlichste Anforderungen anpassen. Kommuniziert werden kann mit praktisch allen am Markt verfügbaren Steuerungen und für nahezu alle gängigen Messgeräte sind geeignete Schnittstellenadapter integriert.

Alles im Blick: Individuelle Darstellung

Der Anwender, etwa der Hausverwalter oder der Energieverantwortliche im Betrieb, kann sich von den aussagekräftigen Übersichtsbildern bis hinunter zu Detaildarstellungen „durchklicken“. Wählt er etwa in der Übersichtsmaske den seitlichen Button „Energie“, lässt sich der Verbrauch nach Medium wie Strom, Wärme, Gas oder Wasser weiter spezifizieren, bis auf Zählerebene hinunterbrechen oder auch nach Standorten, Räumen oder Gebäuden sortieren. Neben den klassischen Säulen-, Kuchen- und Liniendiagrammen, mit denen Verbräuche, Kosten und CO2-Bilanzen visualisiert werden, sind zur Darstellung der Messwerte auch anspruchsvollere oder individuell gestaltete Dashboards möglich, wie etwa Landkarten mit unterschiedlich großen Kreisen.

Übersicht Kostenaufteilung

Vergleich einfach gemacht: Beispiel einer Darstellung der Energieverbräuche nach Energieträgern und Verbrauchsmedien.

Die Anordnung und Gruppierung der Dashboards kann der Anwender in hierarchischen Baumstrukturen frei organisieren. Dadurch lassen sich unterschiedliche Aggregationsstufen wie Energiekosten pro Stunde, Energieverbrauch bezogen auf Standorte oder Energiekosten pro Produktionseinheit abbilden. Über die Zugriffsrechte der Benutzer werden dann zur Laufzeit nur die Auswahlmöglichkeiten angeboten, für die der Anwender auch entsprechende Berechtigungen besitzt.

Bei der Auswertung lassen sich Gegebenheiten wie Geodaten oder sogar die aktuellen Außentemperaturen berücksichtigen. Die Messwerte werden dann mit mathematischen Formeln verknüpft. Das Resultat sind vergleichbare Werte, die für Kennzahlenvergleiche (KPI) unterschiedlicher Objekte ebenso nutzbar sind wie etwa für Ranglisten der Standorte. Optimierungsmaßnahmen lassen sich so gezielt einleiten, da in Echtzeit erkennbar wird, wo welche Werte „aus dem Ruder laufen“.

Kontakt:
WEBfactory GmbH
Email: info@webfactory-world.de
www.webfactory-world.de