Wie hat sich die Welt eines Instandhalters durch die vierte industrielle Revolution verändert?

Wie hat sich die Welt eines Instandhalters durch die vierte industrielle Revolution verändert? Erfahren Sie es im neuen E-Book von Ultimo. - Bild: Ultimo

Der Beruf des Instandhaltungsleiters scheint heutzutage völlig selbstverständlich. Aber das wirkliche Instandhaltungsmanagement entstand erst vor gut 50 Jahren. Seit dieser Zeit hat sich auf dem Gebiet der Instandhaltung viel geändert. Aber das heißt nicht, dass nicht auch in (naher) Zukunft sich vieles auf diesem Fachgebiet ändern wird.

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Die vier industriellen Revolutionen

Im Laufe der Jahrhunderte ist im industriellen Sektor viel geschehen. Wo vor 400 Jahren noch wortwörtliches Handwerk bestand, stehen wir heute davor, hier und da von selbstlernenden Maschinen und intelligenter Robotik ausgetauscht zu werden, die Arbeiten besser und schneller erledigen. Alle industriellen Revolutionen im Überblick:

  • ±1780: Erste industrielle Revolution

Bei der ersten industriellen Revolution wurde die Arbeitskraft von Mensch oder Pferd durch Dampfmaschinen ersetzt. Ein großer Schritt in der Produktion von Gütern, denn Produkte konnten dank der Dampfkraft besser und schneller produziert werden. Auch die Qualität dieser Produkte konnte zulegen. Aber dort, wo Maschinen die Arbeit des Menschen oder des Pferdes übernahmen, konnte die Maschine auch kaputt gehen.

  • ±1870: Zweite industrielle Revolution

Dann folgte die zweite industrielle Revolution. Durch die Anwendung elektrischer Energie wurde Dampfkraft verdrängt und die Antriebe zuverlässiger. Es wurden erste Produktionslinien eingeführt, was eine noch schnellere und effizientere Produktion ermöglichte. Sowohl vorher wie auch damals, spielte die korrektive Instandhaltung die größte Rolle für Uptime und Betriebsstunden von Maschinen und später die Produktionslinien.

  • ±1970: Dritte industrielle Revolution

Darauf folgten die Computer und mit Ihnen wurde die dritte industrielle Revolution eingeleitet. Dank der Computer waren plötzlich viel mehr Informationen verfügbar und konnten geteilt werden, was zu neuen Einsichten führte. Hierdurch wurde die Produktion verbessert und der Grundstein für die Globalisierung gelegt. Durch die Globalisierung erweiterte sich auch das Wissen über Instandhaltung in anderen Ländern. Begriffe wie Benchmarks und KPIs für präventive Wartung auf Basis verschiedener Instandhaltungskonzepte entstanden.

  • ±2017: Vierte industrielle Revolution

Und nun die vierte industrielle Revolution. Wir stecken schon mit einem Bein drin. Dies ist das Zeitalter in dem Maschinen fähig sind, miteinander zu kommunizieren. Datennetzwerke, intelligente und selbstlernende Maschinen werden dafür sorgen, dass die Produktion immer besser auf die Nachfrage abgestimmt werden kann. Durch das zunehmende Maß an Intelligenz wird es auch möglich, um Informationen über den aktuellen Zustand von Anlagen zu gewinnen.

Was bedeutet das für den Instandhaltungsleiter?

Bei der Industrie 4.0 geht es um revolutionäre Veränderungen. Diese Veränderungen werden einen positiven Beitrag zum Wunsch nach vorhersagbarer Instandhaltung leisten.

Instandhaltung wird effizienter, effektiver, und somit intelligenter ausgeführt, wobei der Instandhaltungsleiter mehr und mehr in eine regieführende Rolle im Ganzen rutschen wird. Es werden mehr Informationen und Einsichten über den Status des Maschinenparks verfügbar sein. Das sorgt für besseren Überblick, wodurch es einfacher wird, prädiktive Instandhaltung auszuführen.

Genau deswegen wird Industrie 4.0 auch Smart Maintenance genannt, weil den bestehenden Prozessen mehr Intelligenz hinzugefügt wird. Internet und Kommunikationstechnologien werden mehr und mehr in die Maschinen und Anlagen integriert werden. Hierdurch werden Produktion und Instandhaltung noch enger miteinander verflochten. Das führt zur optimalen Abstimmung der geplanten Stillstände und sorgt für eine längeren Lebensdauer der Anlagen.

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