anlauf_thumbnail

Die MainDays 2012 in Berlin boten ein umfangreiches Programm mit Erfahrungsberichten, Strategievorträgen und Praxisforen sowie einer begleitenden Fachausstellung Die Top-Themen reichten von praxiserprobten Planungs- und Steuerungstools über verfügbarkeitsorientiertes Ersatzteilmanagement bis zur Umsetzung von Energieeinsparmaßnahmen und dem Einsatz mobiler Technologien Die MainDays 2012 in Berlin boten ein umfangreiches Programm mit Erfahrungsberichten, Strategievorträgen und Praxisforen sowie einer begleitenden Fachausstellung. Die Top-Themen reichten von praxiserprobten Planungs- und Steuerungstools über verfügbarkeitsorientiertes Ersatzteilmanagement bis zur Umsetzung von Energieeinsparmaßnahmen und dem Einsatz mobiler Technologien.

Die Sieger (v.l.): Ptere Langel, Jan Dressler, Margit Rüfner-Bahne (Dawin), Stefan Blume, Frank Bergmann (Coca Cola), Thomas Cook, Dr. Erhard Heußer (Jury).

Ein besonderes Highlight der Tagung war wieder die Verleihung des MAINTAINER-Awards, des ‚Oscar‘ der Instandhaltung. Der „MAINTAINER“ wird in diesem Jahr bereits zum dreizehnten Mal verliehen und von Infracor, Xervon, Chemserv, steag und T.A. Cook  sowie der Fachzeitschrift Instandhaltung unterstützt. 2012 gab es beim Maintainer-Wettbewerb allerdings nur zwei Sieger – und zwar jeweils in den Kategorien „Betriebliche Instandhaltung“ und „Innovationen“. In der Kategorie „Dienstleiter“ war keine Bewerbung eingegangen, die den Anforderungen der Jury gerecht geworden wäre.
„MAINTAINER 2012“ in der betrieblichen Instandhaltung wurde das Projekt „Einführung von SAP Plant Maintenance“ der Coca Cola Erfrischungsgetränke Deutschland, Berlin. „Das Besondere an diesem Projekt“, befand die Jury, war, dass „Produktion und Instandhaltung vollständig integriert wurden.“
Im Ergebnis gelang es, einen signifikanten Gewinn an Transparenz zu erzielen. Kostentreiber und technische Schwachstellen im Produktionsprozess sind jetzt leichter zu identifizieren und können unmittelbar abgearbeitet werden.
Über eine Eigenentwicklung im Bereich der Rückmeldung im Modul  PP (Produktionsplanung) lässt sich bei Coca Cola bereits seit einiger Zeit die Anlageneffizienz aller Produktionslinien nach OPL (Operational Performance Losses) und EPL (Equipment Performance Losses) messen und überwachen. OPL bedeutet dabei produktionsbestimmte Verluste wie Rüst- und Anfahrzeiten oder mangelndes Leergut. EPL beschreibt maschinenbedingte Störungen und Ausfälle.
Damit ist es auch möglich, Schwachstellen und die Performance-Killer bis auf Maschinenebene zu identifizieren. Die dahinter liegenden technischen Ursachen konnten jedoch aufgrund der fehlenden Integration in die Instandhaltung bisher nicht qualitativ analysiert werden. Eine Ableitung von konkreten Maßnahmen zur Verbesserung von Zuverlässigkeit und Qualität war somit aufwendig, extrem schwierig und zäh. Darüber hinaus fehlte es an der notwendigen Transparenz der Instandhaltungsaufwände für die Maschinen und Linien, um hieraus weitere zielgerichtete Maßnahmen abzuleiten.

Betriebliche Instandhaltung

Coca Cola Erfrischungsgetränke Deutschland
Mit einem Absatzvolumen von 3,5 Milliarden Litern ist die Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG (CCE AG) mit Hauptsitz in Berlin das größte Getränkeunternehmen in Deutschland. Sie ist als einziger nationaler Konzessionär für die Abfüllung und den Vertrieb von Coca-Cola Markenprodukten in Deutschland verantwortlich.
An mehr als 60 Standorten beschäftigt die CCE AG bundesweit über 10.000 Mitarbeiter. Abgefüllt werden die aktuell mehr als 60 Produkte von Coca-Cola Deutschland in 24 Produktionsbetrieben. Neben der Kernmarke Coca-Cola gehören unter anderem Coke Zero, Coca-Cola Light, Fanta, Sprite, Bonaqa Tafelwasser, Mezzo Mix, Powerade Nestea, Minute Maid by Fruitopia, Lift Apfelschorle und Apollinaris zum Produktspektrum.
Coca-Cola Deutschland, Tel.: 030 226069800
www.coca-cola-gmbh.de, www.cceag.de

Eben dies aber war mit ein Anlass, im Jahre 2009 SAP PM für die Anlageninstandhaltung im Pilotwerk Fürstenfeldbruck so zu realisieren, dass eine bereichsübergreifende Integration von Produktion und Instandhaltung unter dem Aspekt von TCO (Total Cost of Ownership) sichergestellt wird.
Dabei spielt der SAP-Modul PM die Rolle des Reglers in einem kybernetischen Regelkreis, dessen Ausgangsgrößen die optimalen Parameter zur Steuerung sowohl der Produktionsaufgaben, als auch der Instandhaltungstätigkeiten sind. Diese Lösung ging mittlerweile auch in den Werken Bad Neuenahr und Sodenthal in Betrieb. Die derzeitige Planung sieht den Roll-Out in den weiteren 21 Produktionsstandorten 2013 vor.

dawin checkMaster versteht die „Stimme seines Herren“

Produktion und Instandhaltung in ständiger Kooperation: Das ist ein Grundprinzip des neuen Prozesssystems bei Coca Cola Deutschland.

In der Kategorie „Innovationen“ gewann die dawin gmbH den Preis für ihre Softwarelösung „CheckMaster“.  Dabei geht es darum,  Checklisten und Formulare in der Instandhaltung  so zu bearbeiten, dass die verfügbaren Wartungs- und Reparaturzeit nicht beeinträchtigt wird. Das System basiert auf einer nutzerunabhängigen Spracherkennung und benötigt keine zeitaufwändige Erkennungs- und Anlernphase durch den User. Die flexible Sprachsynthese kann ohne Programmierungsaufwand beliebigen Content des Users als Sprachausgabe wiedergeben.
Der Zeitaufwand für den „Papierkram” wird zu Gunsten der Wartungs- und Reparaturzeit erheblich reduziert, Papierlisten entfallen ganz, ebenso umständliche Dateneingaben per Tastatur. Unternehmen können ihre Formulare frei erstellen und wahlweise mit Sprachsteuerung, etwa auf einem PDA, bearbeiten. Besonders in verschmutzten Umgebungen, so an Maschinen, ermöglicht die Datenerfassung per Sprachsteuerung eine signifikante Vereinfachung des Datenerfassungsprozesses. Die berührungsfreie Datenerfassung ist zudem selbst in lauten Umgebungen jederzeit mit einem Headset möglich.
Positiver Nebeneffekt: die Hände bleiben frei, während das PDA sicher in der Jackentasche oder im Holster verstaut ist. Weitere Vorteile sind des dawin checkMasters sind:

Sonderpreis Innovation

dawin gmbh
Das Softwarehaus Dawin GmbH aus Troisdorf betreut seit über 15 Jahren mittelständische Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen. Neben der individuellen Entwicklung von Business Software, setzt Dawin seinen Schwerpunkt auf mobile Business Anwendungen sowie sprachgestützte Softwarelösungen.
dawin gmbh, Tel.: 02241 3971980
Email: marketing@dawin.de, www.dawin.de

  • Freie Erstellung der Erfassungsvorlagen nach betriebsspezifische Anforderungen.
  • Einsatzmöglichkeit von mobilen Geräten mit Zusatzfunktionen, wie Telefonie, RFID, Barcode, auch berührungsfrei möglich.
  • Erfassung aller relevanten Daten zeitgleich zur eigentlichen Instandhaltungstätigkeit möglich.
  • Vermeidung von Übertragungsfehlern und redundanter Datenerfassung.
  • Eigenständiges Erfassungssystem, das in vorhandene IT Systeme integriert werden kann.

Die Hände frei zur Arbeit, der Kopf übernimmt Steuerung und Dokumentation: Das ist das Grundprinzip des dawin checkMasters.

Mit dem dawin checkMaster lassen sich nahezu alle mobilen Aufgaben abwickeln. Damit können auch einheitlichen Geräte- und Prozessstandards in Unternehmen besser eingehalten werden. Die freie Gestaltung der mobilen Listen und deren Eingabetypen ist ohne Programmierungsaufwand durch den Anwender jederzeit möglich. Die erfassten Daten stehen datenbankbasiert zur Verfügung und sind in Excel oder mittels einer Schnittstelle in die IT-Umgebung des Unternehmens integrierbar. Das benutzerfreundliche Design der Programmoberfläche erlaubt, die Software intuitiv bedienen.