Neue russische Instandhaltungs-Zeitschrift TOiR

Denn gerade in Krisenzeiten sehen sich die Geschäftsleitungen von Unternehmen mit der Frage konfrontiert, wie sie wohl die Selbstkosten senken können Und gerade jetzt muss sich das Management mit der Verbesserung und Optimierung der Produktionstechnologien beschäftigen und diesen Prozess strategisch als Mittel zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit führen In Russland steckt im Bereich der Instandhaltung von Anlagen und Infrastrukturen ein riesiges Potenzial zur Verbesserung der Effizienz in der Produktion Nach Expertenanalysen schwanken die Aufwendungen für die Instandhaltung je nach Industriezweig und Unternehmensgröße zwischen 10 und 40 % In vielen Unternehmen, insbesondere im Maschinenbau, liegt der Anteil der in der Instandhaltung befindlichen und damit nicht verfügbaren Produktionskapazitäten bei 50% Es geht hier also um riesige Reserven Hinzu kommt, dass der Start der neuen Fachzeitschrift jetzt, während der Krise, etwas billiger kommt Für uns gilt also in der Tat: „Eine Krise – das ist ein gute Zeit für einen Start“ die Zeitschrift schneller auf den Markt zu bringen. Denn gerade in Krisenzeiten sehen sich die Geschäftsleitungen von Unternehmen mit der Frage konfrontiert, wie sie wohl die Selbstkosten senken können. Und gerade jetzt muss sich das Management mit der Verbesserung und Optimierung der Produktionstechnologien beschäftigen und diesen Prozess strategisch als Mittel zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit führen. In Russland steckt im Bereich der Instandhaltung von Anlagen und Infrastrukturen ein riesiges Potenzial zur Verbesserung der Effizienz in der Produktion. Nach Expertenanalysen schwanken die Aufwendungen für die Instandhaltung je nach Industriezweig und Unternehmensgröße zwischen 10 und 40 %. In vielen Unternehmen, insbesondere im Maschinenbau, liegt der Anteil der in der Instandhaltung befindlichen und damit nicht verfügbaren Produktionskapazitäten bei 50%. Es geht hier also um riesige Reserven. Hinzu kommt, dass der Start der neuen Fachzeitschrift jetzt, während der Krise, etwas billiger kommt. Für uns gilt also in der Tat: „Eine Krise – das ist ein gute Zeit für einen Start“.

leonow

Sergey Leonow, Herausgeber und Chefredakteur der Fachzeitschrift ,ToiR’.

ISH: An welche Leserzielgruppe wenden Sie sich? Und welche speziellen Informationen bieten Sie den Lesern Ihrer Zeitschrift? Wer sind Ihre Autoren?

Leonow: Die Zeitschrift wendet sich in der Hauptsache an das ingenieurtechnische Personal in der Industrie. Das sind Interview Sergey Leonow, Herausgeber und Chefredakteur der Fachzeitschrift ,ToiR’. die Produktionsleiter, Hauptingenieure, Hauptmechaniker, Hauptenergetiker und Messmittelverantwortlichen der Unternehmen, die Leiter der EMSR-Abteilungen, des Einkaufs sowie die Mitarbeiter von Dienstleistungsunternehmen im Bereich der Instandhaltung von industriellen Ausrüstungen und Infrastrukturen. Heutzutage verlangt eine effiziente Organisation der Instandhaltung von den Mitarbeitern ein umfangreiches Wissen und hohe Professionalität. Sie müssen sich nicht nur in der Technik auskennen und über Praxiserfahrung verfügen, sondern sie müssen auch mit den modernen Managementmethoden vertraut sein, die aktuellen Vorschriftenwerke kennen, sich in der IT und Automatisierungstechnik ebenso auskennen wie im Arbeits- und Umweltschutz und vielen anderen Bereichen. Unsere Zeitschrift liefert ihren Lesern zeitgemäße und zuverlässige Informationen zu all diesen und vielen weiteren Bereichen. Es handelt sich hier um die erste professionelle Publikation in Russland für Experten im Bereich des Erhalts der Betriebsfähigkeit von industriellen Ausrüstungen, aber auch von Gebäuden und Hilfseinrichtungen des Produktionsbetriebs. Zu unseren Autoren gehören führende russische und ausländische Fachleute für Instandhaltung, unabhängige Experten, Analytiker, führende Spezialisten aus dem Bereich der Forschung sowie leitende Mitarbeiter im Instandhaltungsbereich von Industrieunternehmen.

ISH: Beruht Ihr Businessplan nur auf Abonnements, oder sind auch Anzeigen vorgesehen? Und wenn das der Fall ist, wie können potenzielle Anzeigenkunden Sie erreichen?

Leonow: Es dürfte heutzutage kaum möglich sein, eine Fachzeitschrift ohne Anzeigen herauszugeben. Und obwohl sich die Zahl unserer Abonnenten laufend erhöht, sind Anzeigen auch eine zwingende Voraussetzung für die Wirtschaftlichkeit. Zudem erlauben es Anzeigen, den Verkaufspreis der Zeitschrift niedrig zu halten und damit wiederum leichter Abonnenten zu gewinnen. Hinzu kommt, dass unsere Zeitschrift im Markt der Instandhaltungsdienstleistungen bisher eine Monopolstellung einnimmt. Nach unserer Ansicht wäre es sträflich, diesen Vorteil nicht zu nutzen. Was unsere Interessenvertretung in Europa betrifft, so bauen wir derzeit unsere bereits begonnene Zusammenarbeit mit der ,Instandhaltung’ aus. Wir sind aber auch für weitere Kooperationen offen. Anzeigenkunden können sich auch direkt per Telefon und Mail an die russische Redaktion wenden.

ISH: Russland ist ein interessanter Markt für europäische Anbieter von Ausrüstungen und Dienstleistungen. Bestehen auch von Ihrer Seite bereits Pläne zur Zusammenarbeit mit ausländischen Partnern wie etwa mit weiteren Fachpublikationen oder mit Instandhaltungsverbänden, die in der europäischen Dachorganisation EFNMS zusammen geschlossen sind?

Leonow: Im Unterschied zum westlichen ist der russische Markt der Instandhaltung erst der russische Markt der Instandhaltung erst in der Entwicklung begriffen, und wir wollen an seiner Ausformung aktiv teilnehmen. Dazu benötigen wir jedoch die europäischen Erfahrungen, denn viele russische Unternehmen sind jetzt auf einen Weg, den ihre ausländischen Kollegen längst zurück gelegt haben. Wir sind der Überzeugung, dass wir aus den internationalen Erfahrungen lernen können und das übernehmen sollten, was sich effektiv unter den russischen Bedingungen anwenden lässt. Deshalb hoffen wir, dass eine enge Zusammenarbeit mit ausländischen Medien, Ausstellungen und Messen sowie den in der EFNMS zusammen geschlossenen Verbänden uns solche Möglichkeiten eröffnet. Momentan befindet sich die Redaktion gerade im Prozess der Herstellung von Kontakten zu Schlüsselfiguren des europäischen Marktes der Instandhaltung.

ISH: Die Zeitschrift erscheint auf Russisch. Wird sie nur in Russland gelesen, oder auch in anderen Republiken der GUS vertrieben? Und kann man sich über die Publikation auch in Europa per Internet informieren?

Leonow: Die Zeitschrift ToiR kann nicht nur in Russland, sondern in allen Ländern der GUS abonniert werden. Derzeit sind wir zudem mit der Erstellung einer Internet-Plattform befasst, auf der später die Materialien auch in Englisch vorgestellt werden sollen. So stehen dann bald auch dem europäischen Leser alle interessanten Informationen auf dieser Website zur Verfügung.