Smart Maintenance

Smart Maintenance im Blickpunkt der Diskussionsrunde in Stuttgart 2015: Stefan Waldeisen, Verlagsleiter vmi, Dr. Andreas Weber, Evonik, Prof. Dr. Lennart Brumby, DHBW Manheim, Dr. Thomas Heller, Fraunhofer IML Dortmund. Bild: Medienhaus Waltrop

Smart Maintenance

Smart Maintenance im Blickpunkt der Diskussionsrunde in Stuttgart 2015: Stefan Waldeisen, Verlagsleiter vmi, Dr. Andreas Weber, Evonik, Prof. Dr. Lennart Brumby, DHBW Manheim, Dr. Thomas Heller, Fraunhofer IML Dortmund.
Bild: Medienhaus Waltrop

Auf der 1. Smart Maintenance Konferenz 2015 wurde erstmals das Thema Industrie 4.0 in Bezug auf die Instand­haltung sondiert. In den Beiträgen tauchten einige Stichwörter immer wieder auf, die im folgenden ins­besondere in Bezug auf die Instandhaltungssoftware betrachtet werden:

Komplexität

Auch die Einführung einer Instandhaltungssoftware ist komplexer geworden. Selbstverständlich eigentlich, weil die Anforderungen, die an diese gestellt werden, Hand in Hand gehen mit den Anforderungen, die an das Asset Management bzw. die Instandhaltung gestellt werden. Die Lösung ist dennoch einfach: Konkretisieren Sie die Ziele, die Sie erreichen wollen, auf smarte Weise.

SMART

SMART ist ein Akronym für eine praxistaugliche Zieldefinitionsmethodik. Sie sollen Ihre Ziele SMART definieren. Das heißt Spezifisch (S-Specific), Messbar (M-Measurable), Annehmbar (A-Acceptable), Realistisch (R-Realistic) und Zeitgebunden (T-Timebound). Damit bewahren Sie den Fokus und reduzieren die Komplexität. Also nicht einzelne Teile vom Puzzle zusammenfügen, sondern zuerst ordnen und sich erfolgsversprechende Ziele stellen. Zum Beispiel die Teile mit den flachen Seiten heraussuchen und dann den Rand des Puzzles fertigstellen.

Flexibilität

Die Welt ändert sich und zwar immer schneller. Das stellt besondere Anforderungen an die Tools, die Sie benutzen. Anforderungen, die früher nach drei Monaten umgesetzt sein sollten, müssen jetzt innerhalb kürzester Zeit realisiert sein. Also brauchen Sie Tools, die Sie am besten selber ändern können. Zusätzliche Daten erfassen soll innerhalb einer Stunde möglich sein, und zwar nicht in einer Insellösung, sondern in einem integrierten System. Benutzen Sie also flexible Tools und Werkzeuge, starre Systeme bremsen Sie und Ihr Unternehmen aus.

Praxisbeispiele

Machen Sie den ersten Schritt!

Ultimo erstellt und implementiert praxisnahe und praxisorientierte Software und das schon seit Anfang der 3. industriellen Revolution. Die Erfahrungen aus dieser Tätigkeit können auch Ihnen beim Star helfen. Auf der Webseite von Ultimo finden sie Anwendungsbeispiele von Kunden, die mithilfe der Software bereits Möglichkeiten nutzen, die genau ins Thema Smart Maintenance passen.
Dabei handelt es sich unter anderem um Projekte mit Daten aus der Prozessleitsoftware oder mit Betriebsdaten, die als Grundlage der Wartunghsplanung genutzt werden (Zustandsorientierte Wartung bzw. Condition Based Maintenance), oder bei denen über Tools für Auswirkungsanalyse (FMECA) die Anlagenkritikalität bestimmt wird. Weitere Beispiele sind Module wie die Langfristige Assetplanung (LTAP), bei der die Anlagen ganzheitlich von der Projektierung bis hin zur Außerbetriebnahme geplant werden können. Weitere Beispiele sind die, bei denen Dokumentmanagementsysteme integriert werden oder der Kunde Ultimo und SAP benutzt.
www.ultimo.com/de/info/industrie-40.

Big Data

Daten werden überall erfasst. Ihre Anlagen erfassen wahrscheinlich schon massenhaft Daten, die in sogenannten Datensilos abgelegt werden, aber nach denen keiner mehr schaut. Daten allein sind übrigens wertlos. Erst wenn Daten zu Information umgewandelt werden, bekommen Sie Ihren Wert. Bei der Implementierung unserer Instandhaltungssoftware müssen wir Kunden auch oft bremsen, um nicht nur Daten zu erfassen, sondern dort wieder das Ziel der Datenerfassung zu hinterfragen. Wenn ein System die Möglichkeit hat, nach und nach weitere Daten zu erfassen, wird es auch einfacher, sich auf die wesentlichen Daten zu konzentrieren. Viele relevante Daten sind aber schon irgendwo vorhanden. Deshalb hier die Frage nach einem offenen Werkzeug, in dem ganz schnell Verbindungen mit anderen Systemen und Datenquellen hergestellt werden können. Viele Anwender profitieren etwa von den Ultimo Business Integration Packs, die einen schnellen und sicheren Datenaustausch ermöglichen. Setzen Sie also auf Tools, die offen sind und eine offene und einfach auswertbare Datenstruktur haben. Es wird Ihnen helfen, aus massenhaft vorhandenen Daten nützliche Informationen zu erstellen.

Kommunikation

Passend zum Zeitalter, in dem wir leben, ist der Begriff Kommunikation eng verbunden mit den vorherigen Themen. Datenmassen, Flexibilität, Komplexität bedeuten, dass von dem Benutzer, dem Menschen, immer mehr verlangt wird. Kritiker meinen sogar zu viel und leider wird unsere Gesellschaft bereits mit den negativen Folgen davon konfrontiert in Form von stressbedingten Erkrankungen und Burnout. Der Mensch ist aber noch immer das unverzichtbare Glied in der Kette der Smart Maintenance und Industrie 4.0. Erfolgreich den Weg zu 4.0 zu gehen bedeutet, erfolgreich den Menschen miteinzubeziehen, sogar eine zentrale Stellung geben.

Es gibt drei Faktoren, die bestimmen, ob ein Produkt genutzt wird: Bequemlichkeit, Wert, Spaß. Egal um welches Produkt oder welche Dienstleistung es sich auch handelt – diese drei Faktoren bestimmen den Erfolg Ihrer Produkte und Dienste. Was bedeutet das für die Methoden und Software, die Sie im Rahmen von Smart Maintenance oder auf Ihrem Weg in Industrie 4.0 nutzen? Sie müssen bequem sein, der Wert muss für jeden erkennbar sein und es muss Spaß machen. Kommunikation bedeutet auch Interaktion zwischen Mensch & Software, Mensch & Maschine. Wie gut die Funktionalität einer Software auch ist, wenn sie nicht benutzt wird, hat man nichts davon.
Gerrit de Boer

Kontakt: Ultimo Software Solutions
Tel: 02064 8284754
Email: gerrit.deboer@ultimo.com
www.ultimo.com