Da ist noch viel drin!

Um ein Werkzeug zur besseren Einschätzung der Reife und Effizienz von Instandhaltungssystemen zu schaffen, entwickelte die Unternehmensberatung ConMoto das Stufenmodell der Maintenance Excellence Betrachtet man auf dieser Skala das Verhältnis von erreichter Gesamtpunktzahl zur maximal möglichen Gesamtpunktzahl, welche Maintenance Excellence bedeutet, so liegt der Industrie-Durchschnitt gerade einmal bei 46 % Einen erheblichen Nachholbedarf weist das Schlusslicht der Studie mit einer Instandhaltungsreife von lediglich 32 % auf Aber selbst das beste Unternehmen hat mit 60 % noch deutlich „Luft nach oben“ Um ein Werkzeug zur besseren Einschätzung der Reife und Effizienz von Instandhaltungssystemen zu schaffen, entwickelte die Unternehmensberatung ConMoto das Stufenmodell der Maintenance Excellence. Betrachtet man auf dieser Skala das Verhältnis von erreichter Gesamtpunktzahl zur maximal möglichen Gesamtpunktzahl, welche Maintenance Excellence bedeutet, so liegt der Industrie-Durchschnitt gerade einmal bei 46 %. Einen erheblichen Nachholbedarf weist das Schlusslicht der Studie mit einer Instandhaltungsreife von lediglich 32 % auf. Aber selbst das beste Unternehmen hat mit 60 % noch deutlich „Luft nach oben“.

excelence Heidelbe_thumbnail

Instandhaltung in Deutschland: Wie gut ist sie wirklich?

Das provoziert natürlich sofort die Frage, was denn nun zu tun sei, um diese Potenziale schnellstmöglich und nachhaltig auszuschöpfen. Da ist doch offensichtlich noch einiges drin in puncto Erhöhung der Kapitalrendite von Unternehmen: Denn die Instandhaltung kann Entscheidendes zur Verbesserung der Gesamtanlageneffektivität (O.E.E.) und damit der Effizienz in der Produktion beitragen.
Um zu klären, welche Stellgrößen zur nachhaltigen Optimierung der Instandhaltung zur Verfügung stehen, entwickelte ConMoto den MaintenanceScoreTest. Ziel des fünftägigen Verfahrens ist es, die Effizienz der Instandhaltungsaktivitäten zu ermitteln. Dies geschieht strukturiert unter aktiver Einbeziehung der Mitarbeiter aller beteiligten Organisationseinheiten.
Mit dem MaintenanceScoreTest© werden Prozesse, Strukturen und Kennzahlen der Instandhaltung anhand von zwölf Hauptkriterien systematisch analysiert und bewertet. Aus einer Gegenüberstellung des jeweils vorhandenen Handlungsbedarfs mit der Kosten-Nutzen-Relation der Umsetzungsbereiche wurden fünf Kern-Stellgrößen identifiziert. Mit deren Hilfe lassen sich in allen untersuchten Branchen besonders hohe Effizienzsteigerungen erreichen. Neben der Auswahl einer geeigneten Instandhaltungsstrategie sind das die Bereiche „In- und Outsourcing von Leistungen“, „Zeitwirtschaft/Kapazitäts- und Terminplanung“, „Ablauforganisation“ sowie „Kennzahlen und Kostenwesen“.  ConMoto hat für diese Kern-Stellgrößen Praxislösungen erarbeitet, die den Unternehmen inhaltliche Anhaltspunkte zur Erreichung von Maintenance Excellence geben. Im Fokus steht dabei die nachhaltige Umsetzung der Verbesserungsmaßnahmen in den Produktionsstätten, einhergehend mit einem umfassenden Veränderungsmanagement.

Abbildung 1_thumbnail

Im Ansatzpunkt zur Verbesserung: die wirksamsten Stellgrößen.

Hierzu entwickelte ConMoto eine in unterschiedlichen Industrien bewährte methodische Vorgehensweise. Die interaktive Methodik der Analyse stellt sicher, dass die Mitarbeiter aktiviert werden und sichern den Einsatz der Teilnehmer für die gemeinsamen Ziele im Umsetzungsprozess ab. Das im Anschluss an die Analyse einsetzbare Baukastensystem ermöglicht die strukturierte Implementierung. Es ist unter Berücksichtigung der ermittelten Stärken und Schwächen individuell auf das jeweilige Unternehmen anpassbar. Neben den fünf Kern-Stellgrößen werden flankierende Stellgrößen genutzt.
Die Ergebnisse sprechen für sich. So gelang es, bei allen Schlüsselkennzahlen erhebliche Verbesserungen zu erreichen. Eine der zentralen Wirtschaftlichkeitskennzahlen, die Instandhaltungskostenrate, wurde im Durchschnitt aller Projekte um 23 % gesenkt. Die Effektivität, gemessen anhand der Kennzahlen „Gesamtanlageneffektivität“ (+7 %), „Lagerreichweite Ersatzteile“ (-45 %) und „Vorbeugeanteil Instandhaltung“ (+155 %), konnte signifikant verbessert werden. Auch im Auftragsmanagement gelang es, die Schlüsselkennzahlen „Planungsgrad“ (+40 %) und „Dringlichkeitsrate“ (-63 %) zu optimieren und damit erhebliche Effizienzgewinne zu erzielen.
Diese Zahlen belegen, dass die Instandhaltungsprozesse ein zentraler Bereich zur Verbesserung der Effizienz, zur Minimierung der Kosten sowie zur Verringerung des Kapitalbedarfs und damit zur Steigerung der Kapitalrendite sind. Unternehmen können sie als wirksamen Hebel nutzen, um sich im globalen Wettbewerb erfolgreicher zu positionieren.

Kontakt:

ConMoto Consulting Group GmbH
Tel.: 089 78066 114
Email: blechschmidt@conmoto.de
www.conmoto.de

Die Studie

Methode und Ergebnis
Der Untersuchungsumfang der Studie erstreckte sich auf die:

  • Prozessindustrie (Chemie-, Stahl-, Pharma-, Lebensmittel-, Textilindustrie etc.) mit 47 Betrieben = 57 %
  • Automotive und Maschinenbau (Automobil-, Automobilzulieferindustrie, Maschinenbau) mit 19 Betrieben = 23 %
  • Sonstige Industrien (Halbleiterindustrie, Luftfahrtindustrie, Medizintechnik etc.) mit insgesamt 17 Betrieben = 20 %

Das ermittelte unternehmensspezifische Effizienzprofil wird mit einem Idealzustand verglichen, der mit „Maintenance Excellence“ beschrieben wird. Dieser Abgleich führt direkt zu den Stellgrößen für Verbesserungen, die über Basisdaten und Vergleichswerte verlässlich bewertet werden können. Im Ergebnis werden die Potenziale zur Senkung der direkten Instandhaltungskosten und zur Verringerung der Anlagenstillstände bzw. Produktionsausfallkosten (indirekte Instandhaltungskosten) aufgezeigt.
Es zeigte sich, dass viele Unternehmen derzeit noch weit vom erstklassigen Instandhaltungsmanagement entfernt sind. Legte man Schulnoten zugrunde, so befänden sich die untersuchten Unternehmen nur zwischen den Noten „mangelhaft“ und „befriedigend“.

Weiterführende Informationen zum Webcode 6108: