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Durch fehlenden Nachwuchs und fortschreitende Alterung der Gesellschaft sieht in dieser Frage die nächste Zukunft noch düsterer aus Die Hightech-Branche Industrielle Instandhaltung, mit einem dreistelligen Milliarden Euro Jahresumsatz in Deutschland, leidet unter dieser vorhersehbaren Entwicklung ganz besonders Nur effiziente Anlagentechnik mit einem hohen Verfügbarkeitsgrad unter Berücksichtigung nachhaltiger Ressourcenpolitik gewährleisten im globalen Markt Wettbewerbsfähigkeit, Produktivität, Betriebsergebnis und somit Standort-und Arbeitsplatzsicherheit „Gute Anlagenkenntnisse, Überraschungen vermeiden, geplant handeln, Mitarbeiter qualifizieren – das bringt Planungssicherheit für den Prozess“ so Harald Neuhaus, Instandhaltungsleiter bei AluNorf-Neuss Und weiter „nur mit vorausschauender, verfügbarkeitsorientierter Instandhaltung kann dieses Ziel erreicht werde Havarieinstandhaltung ist von vorgestern!“ Die Umsetzung kann nur mit qualifizierten und motivierten Instandhaltungspersonal erfolgen, geführt von einem professionellen Instandhaltungsmanagement, unterstützt von der Leitungsebene, im Wissen um die strategische Bedeutung einer funktionierenden Instandhaltung Gebraucht und dringend gesucht werden neben Instandhaltungsmanagern auch Meister, Facharbeiter mit Weiterbildungshintergrund und Bewerber einer dualen Ausbildung Wir werden immer mehr auf ältere Menschen angewiesen sein, welche ihr Potenzial, Motivation und ihre Erfahrung mit einbringen Auszug aus dem Bericht des Forschungszentrum demografischer Wandel, FH-Frankfurt/Main: “Ältere Arbeitnehmer/innen sind in hohem Maße leistungsfähig, sie verfügen über ein vielfältiges Wissen und langjährige Berufserfahrung “ Es gilt die vorhandenen Talente zu fördern und Prozesse dem Bedarf älterer Mitarbeiter anzupassen Hier greift die Diskussion über die Notwendigkeit des „lebenslangen Lernens“   Entsprechend dem Status Quo der Alterspyramide für zukünftige Jahre ist zudem ein Förderungs-und Qualifizierungskonzept für jüngere Mitarbeiter zu entwickeln In Kooperation mit Lehrinstituten können Unternehmen als Sponsor auftreten und sich somit Nachwuchspersonal – zum Beispiel in dualer Ausbildung – sichern Ein  innovatives und nachhaltiges Nachwuchs- und Altersmanagement wird zukünftig zwingende Voraussetzung für engagierte Unternehmen sein Wegen großer Bedeutung der Personalfrage für den Erfolg eines Unternehmens muss das Personalmanagement an der hierarchisch obersten Stelle aufgehängt werden Von dieser Stelle aus können verhärtete Strukturen aufgebrochen und Veränderungsprozesse umgesetzt werden, welche der tiefgreifende demografische Wandel nach sich zieht Voraussetzung für das Gelingen ist, dass sich das Management für das Befinden und die Arbeitsfähigkeit der Mitarbeiter verantwortlich fühlt Das sind vor Allem die Themen Gesundheit, Arbeitssicherheit, Führung, Kommunikation, Arbeitsorganisation sowie Qualifikation und Wissensmanagement Gesunde, zufriedene und motivierte Mitarbeitern sind die beste Basis, gesteckte Unternehmensziele zu erreichen Fotolia_28673494_Subscription_XXL_thumbnailGesellschaft sieht in dieser Frage die nächste Zukunft noch düsterer aus.
Die Hightech-Branche Industrielle Instandhaltung, mit einem dreistelligen Milliarden Euro Jahresumsatz in Deutschland, leidet unter dieser vorhersehbaren Entwicklung ganz besonders. Nur effiziente Anlagentechnik mit einem hohen Verfügbarkeitsgrad unter Berücksichtigung nachhaltiger Ressourcenpolitik gewährleisten im globalen Markt Wettbewerbsfähigkeit, Produktivität, Betriebsergebnis und somit Standort-und Arbeitsplatzsicherheit.
„Gute Anlagenkenntnisse, Überraschungen vermeiden, geplant handeln, Mitarbeiter qualifizieren – das bringt Planungssicherheit für den Prozess“ so Harald Neuhaus, Instandhaltungsleiter bei AluNorf-Neuss. Und weiter „nur mit vorausschauender, verfügbarkeitsorientierter Instandhaltung kann dieses Ziel erreicht werde. Havarieinstandhaltung ist von vorgestern!“ Die Umsetzung kann nur mit qualifizierten und motivierten Instandhaltungspersonal erfolgen, geführt von einem professionellen Instandhaltungsmanagement, unterstützt von der Leitungsebene, im Wissen um die strategische Bedeutung einer funktionierenden Instandhaltung.
Gebraucht und dringend gesucht werden neben Instandhaltungsmanagern auch Meister, Facharbeiter mit Weiterbildungshintergrund und Bewerber einer dualen Ausbildung. Wir werden immer mehr auf ältere Menschen angewiesen sein, welche ihr Potenzial, Motivation und ihre Erfahrung mit einbringen.
Auszug aus dem Bericht des Forschungszentrum demografischer Wandel, FH-Frankfurt/Main: “Ältere Arbeitnehmer/innen sind in hohem Maße leistungsfähig, sie verfügen über ein vielfältiges Wissen und langjährige Berufserfahrung.“
Es gilt die vorhandenen Talente zu fördern und Prozesse dem Bedarf älterer Mitarbeiter anzupassen. Hier greift die Diskussion über die Notwendigkeit des „lebenslangen Lernens“.  Entsprechend dem Status Quo der Alterspyramide für zukünftige Jahre ist zudem ein Förderungs-und Qualifizierungskonzept für jüngere Mitarbeiter zu entwickeln. In Kooperation mit Lehrinstituten können Unternehmen als Sponsor auftreten und sich somit Nachwuchspersonal – zum Beispiel in dualer Ausbildung – sichern. Ein  innovatives und nachhaltiges Nachwuchs- und Altersmanagement wird zukünftig zwingende Voraussetzung für engagierte Unternehmen sein.
Wegen großer Bedeutung der Personalfrage für den Erfolg eines Unternehmens muss das Personalmanagement an der hierarchisch obersten Stelle aufgehängt werden. Von dieser Stelle aus können verhärtete Strukturen aufgebrochen und Veränderungsprozesse umgesetzt werden, welche der tiefgreifende demografische Wandel nach sich zieht. Voraussetzung für das Gelingen ist, dass sich das Management für das Befinden und die Arbeitsfähigkeit der Mitarbeiter verantwortlich fühlt. Das sind vor Allem die Themen Gesundheit, Arbeitssicherheit, Führung, Kommunikation, Arbeitsorganisation sowie Qualifikation und Wissensmanagement. Gesunde, zufriedene und motivierte Mitarbeitern sind die beste Basis, gesteckte Unternehmensziele zu erreichen.

Motivation zur Gesundheitsvorsorge ist Führungsaufgabe

Im landesweiten Wettbewerb ,Duale MINT-Studiengänge in NRW’ wurde die FH-Dortmund für das Konzept des neuen, dualen Studienganges Industrielles Servicemanagement mit dem Innovationspreis ,Zukunft durch Innovation – zdi’ des Landes NRW als bestes Modell eines dualen MINT-Studiengangs ausgezeichnet.

Im landesweiten Wettbewerb ,Duale MINT-Studiengänge in NRW’ wurde die FH-Dortmund für das Konzept des neuen, dualen Studienganges Industrielles Servicemanagement mit dem Innovationspreis ,Zukunft durch Innovation – zdi’ des Landes NRW als bestes Modell eines dualen MINT-Studiengangs ausgezeichnet.

Durch die Beteiligung der Beschäftigten als Experten in eigener Sache können nachhaltig wirksame Verbesserungen in Veränderungsprozessen erzielt werden. Mitgestaltete Arbeitszeiten und der wertschätzende Umgang damit sind wichtig für die Motivation. Die Förderung des Gesundheitsverhaltens der Mitarbeiter ist ein Teil der Führungsaufgabe. Die Art der Führung nimmt wesentlichen Einfluss auf die Arbeitszufriedenheit und die Motivation der Mitarbeiter und hat damit direkte Auswirkung auf die Fehlzeiten.
Die Erkenntnis, Interessenten ernsthaft etwas zur Qualifikation und Weiterbildung anzubieten, hat sich bei Wirtschaft, Lehre und Politik langsam durchgesetzt. Nicht zuletzt auch durch jahrelanges, hartnäckiges Fordern seitens des ehrenamtlich geführten Forum Vision Instandhaltung FVI, dem aus über dreihundert Mitgliedern bestehenden Netzwerk der Instandhalter. Ab Wintersemester 2010 bietet die FH-Dortmund einen Studiengang mit Vertiefung InstandhaltungsingenieurIn an. Nach einem mit dem FVI erarbeiteten Konzept ist eine Weiterbildung im dualen System vorgesehen, als Kombination von Praxis und Theorie. Eine ausreichende Zahl an Sponsoren aus der Industrie hat sich angeboten, interessierten Studenten das Studium zu ermöglichen.
In diesem Rahmen gilt es den Nachwuchskräften zu vermitteln, dass die industrielle Instandhaltung eine Hightech-Branche ist und gute Karrieremöglichkeiten für Ingenieur- oder Ingenieurin im Instandhaltungsmanagement bietet. Die Vorstellung, dass Instandhaltung nur mit Blaumann, Schraubenschlüssel und Ölkanne zu tun hat, ist schon längst nicht mehr adäquat – hier sind hochqualifizierte Spezialisten am Werk. Die Instandhaltung versteht sich in der Industrie als Querschnittfunktion. Dementsprechend muss auch die Ausbildung breit angelegt sein. Neben den notwendigen technischen Kenntnissen wird Wissen vermittelt auf dem Gebiet der Betriebswirtschaft, des Rechtswesen, der Mitarbeiterführung, der Verhandlungs- und Präsentationstechnik und Konfliktmanagement, um nur einige wichtige Lehrfächer zu nennen.
Einige Bundesländer, so etwa  Nordrhein-Westfalen, ermöglichen auch branchenkundigen Interessenten mit Meistertitel die Zulassung zum Studium. Engagiert in der Ausbildung von Service- und Instandhaltungsmanagern sind auch die private Hochschule ISS International Business School of Service Management in Hamburg, die Berufsakademie Sachsen in Leipzig, die Duale Hochschule Baden-Württemberg in Mosbach und die Dresden International University.

Info 2011

logo forum-1_thumbnailInstandhaltung und demografischer Wandel
Das 14. Instandhaltungs-Forum am 11. und 12. März 2011 des Lehrstuhls für Fabrikorganisation an der Technischen Universität Dortmund wird zum zweiten Mal auch als Wissenschaftstagung des Forums Vision Instandhaltung veranstaltet. Das InFo bietet für Praxis und Wissenschaft eine bewährte Plattform zur Diskussion neuer Ideen und stellt neue Lösungsansätze vor. Für das InFo 2011 wurde als Schwerpunktthema „Instandhaltung und demografischer Wandel“ gewählt. Im Anschluss an das offizielle Tagungsprogramm des ersten Tages lädt der LFO zu einem Empfang in das neu eröffnete Internationale Begegnungszentrum der TU Dortmund zu einem Dortmunder Abend ein.
www.LFO.info

Kontakt: Forum Vision Instandhaltung e.V.
Tel.: 0231 9743 132
Email: info@fvi-ev.de
www.IPIH.de