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Das macht sich jetzt bezahlt Das Zementwerk ,Rezina‘ mit einer Leistung von 3 200  t/Tag nahm seinen Betrieb 1986 auf Es besteht aus zwei Raw Mills mit Rohmehlsilos, Schachtvorwärmer, Rostklinkerkühler und Klinkersilos Hinzu kommen zwei Zementmühlen, ein pneumatisches Transportsystem, Packmaschinen und Nebenanlagen 1999 wurde die Anlage von Lafarge übernommen Die Wirtschaftskrise bekommt auch ,Rezina’ ungebremst zu spüren Allerdings stellte Lafarge schon frühzeitig die Weichen auf Modernisierung der Anlagen Das sollte sich bezahlt machen Leistung von 3 200  t/Tag nahm seinen Betrieb 1986 auf. Es besteht aus zwei Raw Mills mit Rohmehlsilos, Schachtvorwärmer, Rostklinkerkühler und Klinkersilos. Hinzu kommen zwei Zementmühlen, ein pneumatisches Transportsystem, Packmaschinen und Nebenanlagen. 1999 wurde die Anlage von Lafarge übernommen.
Die Wirtschaftskrise bekommt auch ,Rezina’ ungebremst zu spüren. Allerdings stellte Lafarge schon frühzeitig die Weichen auf Modernisierung der Anlagen. Das sollte sich bezahlt machen.

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Nach dem Modernisierungsmaßnahmen befindet sich auch der Leitstand auf dem neuesten Stand der Technik

Die Planungen für die Modernisierung begannen 2005. Die Zielvorgaben: Neben Kapazitäts- und Effektivitätssteigerung standen Energieeinsparungen und die Verbesserung der Betriebssicherheit auf dem Programm. „Im Zusammenhang der mit der Wirtschaftskrise stoßen Retrofitmaßnahmen jetzt immer mehr auf das Interesse der Branchenkenner“, berichtet dazu Hans-Martin Nettelmann, Vertriebsleiter Zement beim Berliner Retrofit-Spezialisten transresch. „Grundsätzlich versteht man darunter das Nach-, Umrüsten, Ergänzen sowie den Umbau technischer Systeme, etwa von Ausrüstungen wie Energieversorgungsstationen, LV-Lastverteilern wie MCCs und Automatisierungsschränken.“
Im Fokus des Retrofits stand die Optimierung der MV-Schaltanlagen und der Austausch der NS-Lastverteiler plus der MCCs. Darüber hinaus bezog Lafarge den Wechsel und die Erweiterung der Prozess- und Maschinenmesstechnik sowie die Installation eines modernen Prozessleitsystems mit komplett neuer Verkabelung in die Planung ein.
Der Startschuss für die ersten baulichen Aktivitäten fiel 2005. Zur Verbesserung des Brennprozesses und zur Vorbereitung des Einsatzes alternativer Brennstoffe wie Kohle, Plastik oder Tiermehl wurde ein neuer Kombibrenner mit Primärluftgebläse und Steuereinrichtung installiert. Danach ersetzten die transresch-Spezialisten die Mittelspannugsantriebe für den Ofenhauptantrieb durch Niederspannungsantriebe mit Frequenzumrichter (ACS800). Zusammen mit der Montage neuer Hauptantriebe brachten die Berliner gleich noch die dazugehörigen Schalträume für die MCC, I/O-Schänke und FU-Schänke sowie Transformatorboxen ,auf Vordermann‘. Unternehmen wie IMSAT-CUADRIPOL und SNEFF-Marseille lieferten die erforderlichen MV-Zellen, MCC-Einschübe (Motor Control Center), I/O-Cabinets, eine USV, ein PLC-Cabinet sowie die erste Operatorstation für das neue Prozessleitsystem (CEMAT-Siemens) und realisierten gleichzeitig deren Aufbau.

Mit den Antrieben wurden auch die Steuerschränke erneuert

Mit dem Winterstopp 2006 leitete Betreiber Lafarge weitere erhebliche Erneuerungsmaßnahmen ein. So beauftragten sie transresch mit der Lieferung der Motoren und Umrichter für die Rostbahnantriebe. Die eingebauten Motore wurden mit DC-Thyristorschränken geregelt.
CBMI-China und INSAT/SNEFF bauten gleichzeitig eine 30-t-Kohlenmühle auf. Dafür installierten die Profis zugleich, ausgehend von den Vorgaben der ersten Erneuerungsmaßnamen, eine MV-Schaltanlage, MCCs, I/O-Cabinets, eine USV, ein PLC-Cabinet und Transformatoren in neu angelegten Schaltanlagenräumen. Dazu verwendeten sie die gleiche Ausrüstung wie im Vorjahr.
Der zentrale Leitstand wurde komplett demontiert. Das Leitsystem ergänzten die Retrofit-Experten durch eine weitere Bediener-, Server- und Ingenieurstation. Parallel dazu ersetzte Cem Pro Tec den Klinkerkühler (Wolga- Kühler 3200 t pro Tag) durch einen Pendulum-Kühler. Auch hier wurde ein neuer Schaltraum für das gesamte Elektrotechnik-Equipment nach dem gleichen Schema wie bei der Kohlenmühle und mit gleichen Ausrüstungen hergerichtet.
Mit der Erneuerung des Kühlers stand auch die Ablösung der neun Kühlluftventilatoren mit fünf ungeregelten MV-Motoren an. Zur Unterbringung der neuen Umrichter wurde die transresch-Idee umgesetzt, eine separate Lüfter MCC zu konfigurieren, in der alle Umrichter mit einer Leistung von 37 kW bis 160 kW und die erforderlichen Schalt- und Überwachungsgeräte enthalten sind. So konnten auch die Sicherheitsbestimmungen des ,lock out procedure‘ problemlos erfüllt werden. Zusätzlich orderten die Rezina-Betreiber einen bestückten Reserveschrank, um gegebenenfalls bei Ausfall eines Umrichters die Kabel umzuswitchen und so die Stillstandzeit auf ein Minimum reduzieren zu können. Die von transresch installierten geregelten Antriebe verfügen über eine Profibus-Schnittstelle und können über die Baugruppen PCS mit dem Leitsystem kommunizieren, das um eine weitere Operatorstation ergänzt wurde.
Nun lässt sich der gesamten Prozess der Klinkerproduktion und die Brennstoffversorgung  über das neue Leitsystem überwachen und steuern. Die Verfügbarkeit der Klinkerproduktion ist nach dem Retrofit auf 98,7% gestiegen.

transresch Antriebssysteme Berlin
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