Isoware Lebensmittelindustrie

Durch ihren Ansatz schafft [sip] neuen Zugang zur Wertschöpfungskette. - Bild: industrieblick - Fotolia.com

Isoware Lebensmittelindustrie

Durch ihren Ansatz schafft [sip] neuen Zugang zur Wertschöpfungskette. – Bild: industrieblick – Fotolia.com

Das österreichische Traditionsunternehmen Franz Ablinger & Co Fleischhauereibetrieb GmbH produziert seit 1932 in Oberndorf bei Salzburg feine Wurst- und Fleischwaren. Der Betrieb wurde bereits seit 2004 nach IFS zertifiziert und erreichte dabei das höchste Niveau auf der Zertifizierungsskala. Da die Anfor­derungen des IFS aber stetig steigen, entschloss sich Geschäftsführer Franz Ablinger jun., den Bereich der “vorausschauenden Wartung” zu optimieren.

Für die Planung und Umsetzung eines entsprechenden Konzeptes holte er sich externe Unterstützung in Person von Erika Kugler und ihrer Firma EKonsulting. Nachdem sich schnell herausgestellt hatte, dass Excel-Tabellen und meterweise Ordner voller Unterlagen nicht ausreichten, um Daten effizient zu verwalten, wurde eine IT-Lösung gesucht. Die Wahl fiel auf [sip] von der Firma ISOware.

Die Einführung von [sip] bei Ablinger

Im Vorfeld der ersten Präsentation von [sip] bei Ablinger in Oberndorf hatten Erika Kugler und Franz Ablinger jun. bereits umfangreiche Excel-Tabellen erstellt, die Anlagendaten sowie die für ein Qualitäts­managementsystem erforderlichen Abteilungscodes und Kostenstellen enthielten. Noch während des Präsentations-Termins wurden diese Daten in [sip] importiert, sodass sofort mit der Arbeit begonnen werden konnte.

Um die Einführung von [sip] im Unternehmen schnell durch­zuführen, erklärte Franz Ablinger jun. das Projekt zur “Chefsache” und investierte selbst Zeit, um weitere Daten einzupflegen, Mit­arbeiterlisten anzulegen und gemeinsam mit Erika Kugler Wartungs- und Reinigungsintervalle für Maschinen und Anlagen zu definieren.

Die Wartungszyklen und -arbeiten wurden in [sip] in sogenannten ‘IH-Aktionen’ abgebildet, wobei eine ‘IHAktion’ eine IH-Maßnahme beschreibt und ihre Fälligkeit festlegt. An dem vorher de­finierten Zeitpunkt werden dann, von der ‘IH-Aktion’ ausgehend, konkrete ‘IH-Jobs’ ausgelöst, die den zuständigen Mitarbeitern zugeteilt werden.

Um diesen den Einstieg in die Arbeit mit [sip] zu erleichtern, hatte Franz Ablinger jun. in den ersten Wochen die fälligen ‘IH-Jobs’ noch ausgedruckt und persönlich verteilt. Schnell gewöhnten sich die Mitarbeiter aber daran, ihre ‘IH-Jobs’ selbst direkt in [sip] anzufordern. Die intuitive Benutzerführung und die Möglichkeit, auf jeden Nutzer zugeschnittene Ansichten zu definieren, haben zur Akzeptanz von [sip] im gesamten Unternehmen beigetragen.

Technik im Detail

Anwendungsbereich und Vorteile von [sip]

Durch ihren Ansatz schafft [sip] neuen Zugang zur Wertschöpfungskette und macht versteckte Optimierungspotenziale erstmals nutzbar.

Neben dem klassischen Ansatz DIN 31051 unterstützt [sip] auch moderne Instandhaltungs Strategien mit störungsbedingter, vorbeugender und zustandsorientierter Instandhaltung sowie RCM – Reliability Centered Maintenance, TPM – Total Productive Maintenance und RBI – Riskbased Inspection.

[sip] wird seit Jahrzehnten erfolgreich in den Schlüsselbranchen Chemie, Pharma, Lebensmittel, Automotive, Elektrizitätswirtschaft und der Metallindustrie eingesetzt.

‘Störungen melden’ in [sip]

[sip] Einführung

Erfolgreiche [sip]-Einführung: Erika Kugler von EKonsulting, Franz Ablinger jun., Geschäftsführer “Franz Ablinger & Co Fleischhauereibetrieb GmbH”, Emanuele Simbola, ISOware GmbH. – Bild: Isoware

Auch bei einer optimalen Planung, Durchführung und Überwachung von Instandhaltungs- und Wartungsmaßnahmen kommt es natürlich trotzdem immer wieder zu Störungen bei Maschinen oder Anlagen. Deshalb war das Störungsmanagement, also das Melden und Dokumentieren von Störungen sowie den zugrundeliegenden Ursachen, eine zentrale Anforderung der Firma Ablinger an [sip], zumal die lückenlose Dokumentation von Störungen eine zentrale Voraussetzung des IFS darstellt.

Das Melden von Störungen ist in [sip] für jeden Nutzer schnell und einfach möglich. Unter dem entsprechenden Menüpunkt kann er die Maschine auswählen, an der die Störung aufgetreten ist und aus einem vorher mit dem Kunden definierten Katalog ein Fehlerbild auswählen. Die zuständige Abteilung bekommt daraufhin eine Nachricht und kann das Problem beheben. Um den Mitarbeitern ein Gefühl dafür zu vermitteln, in welchen Fällen eine Störung gemeldet werden sollte und wie die einzelnen Störungen zu kategorisieren sind, hat sich Franz Ablinger jun. in der Anfangsphase einmal wöchentlich mit seinen Bereichsleitern getroffen und ist mit ihnen gemeinsam alle Störungen durchgegangen.

Ausbau der [sip]-Installation

Die Einführung von [sip] bei Ablinger verlief sehr schnell und erfolgreich, nach etwa einem halben Jahr war die IPSS-Lösung im Arbeitsalltag des Unternehmens voll integriert. In diesem Zeitraum war ISOware nur an vier Tagen vor Ort, um Mitarbeiter zu schulen und letzte Fragen zum System zu klären.

Für Erika Kugler und Franz Ablinger jun. war von Anfang an klar, dass die Umsetzung der IFS-Standards nicht nur für die Zertifizierung erfolgen sollte. Es wurde vielmehr als ein Anlass gesehen, grundlegende Unternehmensprozesse zu hinterfragen und zu optimieren.

Vor diesem Hintergrund ergaben sich dann schnell weitere Einsatzfelder für die Nutzung von [sip]. Die Installation wurde deshalb bereits nach einem guten Jahr ausgebaut. Durch Ergänzung des Moduls ‘Messen und Prüfen’ werden nun auch Temperaturkontrollen mit [sip] durchgeführt, und der ‘Montagebaum’ ermöglicht es, die Einbauhistorie von Wechselaggregaten genau zu dokumentieren.

Kontakt:
Isoware GmbH, Tel.: 089.74790750, E-Mail: sales@isoware.com