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Remote Service

KUKA Industries unterstützt aus der Ferne

am 23.01.2018 um 08:00 Uhr

Das Szenario ist in der Produktion ein Alptraum. Ein Fehler tritt auf und die Anlage läuft nicht mehr. Jetzt heißt es sofort handeln, denn ein ungeplanter Stillstand bedeutet wirtschaftliche Verluste. Schnelle Hilfe verspricht der Kuka RemoteService.

Sichere Verbindung mit dem Kuka RemoteService Client. – Bild: Kuka

Bei technischen Problemen stehen die Service-Techniker des Augsburger Unternehmens online und für RemoteService-Vertragskunden auch mit garantierter Reaktionszeit zur Seite. Nicht die Techniker reisen zur Maschine, sondern die Maschine kommt online zu den Kuka-Experten. Meist reicht diesen der Blick auf Anlagenstatus und vorliegende Meldungen, um den Fehler zu erkennen und zu beheben. Den Zugriff erhalten die Experten über eine direkte Verbindung zum Kuka RemoteService Client, der kompakten Kuka.Connectivity Box, die standardmäßig an jeder Kuka Industries-Neuanlage verbaut ist. Die technische Ausrüstung und der Kuka RemoteService werden dabei während der Gewährleistung kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Möglichkeit zum schnelleren Eingreifen

Rein ins Auto oder noch schnell den nächsten Flug buchen: Um zur Anlage des Kunden zu gelangen, gilt es häufig große Distanzen zu überwinden. Der Kuka RemoteService mit der Kuka.Connectivity Box schafft hier Abhilfe und bringt dem Kunden Vorteile durch schnellere Reaktionszeiten, geringere Stillstandzeiten, einfachere Instandhaltung und Wartung der Maschinen und Anlagen mit Unterstützung durch zugeschaltete Experten. Die Möglichkeit, schneller eingreifen zu können, spart Zeit und reduziert somit die Kosten, da die Produktion in der Regel zeitnah weiterlaufen kann. “Tritt ein Störungsfall zu Tage, können wir unseren Kunden ad hoc zur Seite stehen, unabhängig von Ort und Zeit”, sagt Stefan Ampenberger, Customer Service Consultant bei Kuka Industries.

Die Anlage ist dabei über einen Ethernet-Anschluss mit einer Kuka Connectivity Box und diese mit dem Internet verbunden. Ist keine LAN-Verbindung verfügbar, kann die Kuka.Connectivity Box auch über einen USB-Stick mit UMTS-Datenkarte ausgestattet sein. “Durch das Heartbeat stellen wir sicher, dass wir einen dauerhaften Zugriff auf die Daten haben. Dadurch können wir effizienter arbeiten und bieten unseren Kunden einen besseren Service“, erläutert Ampenberger. Beim “Heartbeat” handelt es sich um eine automatische Benachrichtigung zum Anlagenstatus, die einmal täglich an Kuka verschickt wird, um sicherzustellen, dass die Verbindung im Fehlerfall problemlos aufgebaut werden kann.

Der Kuka-Experte kann dann im Bedarfsfall nach Freigabe durch den Kunden auf die aktuellen Maschinendaten aller Anlagenteile zugreifen. Sicherheit hat hierbei natürlich höchste Priorität: eine sichere VPN-Verbindung mit End-to-End-Verschlüsselung schützt vor unerwünschten Fremdzugriffen.

Kuka Remote Service: Wegbereiter für Industrie 4.0

Smart factory, die Vernetzung der Produktion und bestehender Abläufe ist Dreh- und Angelpunkt der Industrie 4.0. Maschinen- und Anlageninformationen sammeln, auswerten und Prozesse optimieren sind notwendige Maßnahmen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. “Mit dem Kuka Remote-Service Client legen wir den Grundstein für eine moderne vernetzte Produktion”, sagt Ampenberger.

Über die Kuka.Connectivity Box besteht ein permanenter Informationszugang zu der Anlage des Kunden. Gemeinsam mit der cloudbasierten Softwareplattform Kuka SmartConnect dienen die erfassten Daten als Grundlage für weitere Analysetätigkeiten. Fehler und mögliche Störungen können so frühzeitig erkannt und vermieden werden. Außerdem ist eine vorausschauende Wartung möglich und Prozesse können durch die Auswertung der archivierten Maschinen- und Anlageninformationen optimiert werden. md

Pressemeldung von Kuka

 
 
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