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Integrated Operations

iOps gegen die 4D

am 15.01.2015 um 13:00 Uhr

Dull, Distant, Dirty, Dangerous – diese 4D charakterisieren die Arbeit an gefährlichen, abgelegenen, verschmutzten oder auch einfach eintönigen Orten. Integrated Operations (iOps)-Kommandozentralen sollen helfen, die damit verbundenen Probleme zu lösen.

emerson_iops

Die iOps Initiative von Emerson sorgt für zügige Entscheidungsprozesse und schnell abrufbares Fachwissen.

Früher galt, dass das Personal von Produktionsstandorten in der Nähe der Anlage wohnen muss. Heute aber wollen Menschen dort arbeiten, wo sie leben. Das ist allerdings nicht unbedingt dort, wo sich die Arbeitsstätte befindet.

Dieser Umstand erschwert auch die Rekrutierung qualifizierter Arbeitskräfte. Während es an neuen Mitarbeitern mangelt, gehen Fachkräfte mit jahrzehntelanger Berufserfahrung und fundierten Anlagenkenntnissen in den Ruhestand. Gleichzeitig werden die Prozesse immer komplexer. Sie erfordern zudem oft Fachwissen, das nicht ständig abrufbar ist, oder über das nur Mitarbeiter verfügen, die selbst nicht vor Ort sind. Darüber hinaus droht die Datenmenge, die in die heutigen Regelsysteme einfließt, die Betreiber mit Störmeldungen und das Wartungspersonal mit Arbeitsaufträgen zu überhäufen.

Um diesen Herausforderungen zu begegnen, haben Lieferanten von Ausrüstungen und Anlagenbauer ein neues Modell mit der Bezeichnung „Integrated Operations iOps“ entwickelt. Obwohl es dabei unterschiedliche Implementierungen gibt, sind die Schwerpunkte des iOps-Modells gleich: Zusammenstellung gewerkeübergreifender Teams aus den Bereichen Operations, Produktion, Wartung, Geschäftsplanung und Logistik. Die Umsetzung der iOps-Initiative erfolgt in der Integrated Regel in Form eines „Integrated Operations Command Centre“, in dem gewerkeübergreifende Teams zusammenarbeiten, um gemeinsam bessere Entscheidungen zu treffen.

Der Technische Support lässt sich auf diese Weise unkompliziert und ortsunabhängig von einem iOps-Zentrum bereitstellen. Dies bietet den entscheidenden Vorteil, aus der Ferne beraten zu können. Mithilfe der Fernüberwachung und Diagnosefähigkeit in einem iOps-Zentrum sind interne Fachleute oder auch externe Organisationen in der Lage, auf Steuergeräte und Anlagen zuzugreifen, um Probleme zu erkennen und zu beheben. Das kollektive Wissen der erfahrenen Mitarbeiter ist von jedem Standort oder jeder Anlage aus leicht zugänglich.

iOps-Kommandozentrale

Die sechs Hauptfunktionen der Zentrale

„Allgegenwärtige Sensorik“ – ermöglicht die unternehmensweite Überwachung der Daten von Sensoren. Hier laufen alle unternehmensrelevanten Informationen zusammen, die nicht nur für den Prozess, sondern auch für das Geschäft entscheidend sind.
Ferngesteuerter Betrieb und Fernüberwachung – damit können Bedienpersonal und Techniker eine entfernte Anlage überwachen, die Prozessregelung verbessern und Probleme am Standort beheben.
Integrierte/zentralisierte Instandhaltung – damit kann das Wartungspersonal Anlagendiagnosen durchführen, Arbeitsaufträge ausstellen und Verfahren per Video überwachen.
Zusammenarbeit – damit können sich Entscheidungsträger aus den Bereichen Instandhaltung, Produktion und Geschäftsleitung mit Fachpersonal an einem anderen Standort oder einem beliebigen Geschäftsbereich des Unternehmens austauschen.
Produktionsplanung- und -optimierung – damit kann das Personal die Produktion unternehmensweit planen und optimieren.
Geschäftsbetrieb – damit kann das Personal das operative Risikomanagement, die Leistungsberechnung, das Unternehmens-Performance-Management und andere Aufgaben erledigen.

Der Zugriff auf wichtige Informationen in Echtzeit, ein grundlegender Aspekt von iOps, ist ein Schwerpunkt der Entwicklungsarbeit von Emerson. Die Innovationen in den dazu notwendigen Schlüsseltechnologien sind zahlreich: die erste komplett digitale Anlagenarchitektur der Welt, das erste komplett digitale sicherheitstechnische System, das robuste Port­folio von Wireless Technologien, externe / Low-Power-Kommunikation mit Feldgeräten, die branchenweit größte Bandbreite an Messgeräten des „Allumfassenden Sensornetzwerks“ – mit Diagnosefunktionalität sowie Überwachungsanwendungen, die diese Daten in aussagekräftige Informationen umwandeln.

Jede dieser Innovationen ist ein grundlegender Bestandteil des Integrated Operations Modells. Dazu will Emerson künftig, um die notwendigen Informationen aus den Anlagen zu erhalten, die Zahl der Sensoren in den Anlagen massiv erhöhen. Das Unternehmen entwickelt dafür neue Sensoren, die in den Anlagen „allgegenwärtig“ sein sollen (pervasive sensors).

„Durch den Einsatz intelligenter Automatisierungstechnologien, die mehr Daten − und damit einen besseren Einblick in die aktuellen Prozessbedingungen – bieten, verzeichnen Anwender bereits seit Jahren eine kontinuierliche Verbesserung ihrer Betriebseffizienz“, sagt Jim Nyquist, Group Vice President des Geschäftsbereichs Process Systems and Solutions von Emerson. „Daten allein reichen aber nicht aus. Das größte Potenzial liegt in den Möglichkeiten zur Schaffung neuer operativer Arbeitsabläufe – wie die Bildung funktionsübergreifender Kollaborationszentren, die dezentrale Kompetenzen zusammenbringen. Genau darum geht es bei iOps.“

Das erste iOps Center wurde in Austin, Texas, eröffnet. In Schottland soll demnächst ein weiteres für den Betrieb unbemannter Bohrplattformen folgen.

Kontakt: Emerson Process Management
Email: info.de@Emerson.com
www.emerson.com

 
 
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